•  3
    It is shown in this article in how far one has to have a clear picture of Gödel’s philosophy and scientific thinking at hand (and also the philosophical positions of other philosophers in the history of Western Philosophy) in order to interpret one single Philosophical Remark by Gödel. As a single remark by Gödel (very often) mirrors his whole philosophical thinking, Gödel’s Philosophical Remarks can be seen as a philosophical monadology. This is so for two reasons mainly: Firstly, because it pi…Read more
  • Schwerpunkt: Naturalismus und Naturgeschichte
    Deutsche Zeitschrift für Philosophie 49 (6): 857-860. 2001.
    Der Begriff ‘Naturalismus’ wird hier im Sinne eines „schwachen“ Naturalismus verwendet werden. Der Terminus ist ein Versuch zu verstehen, was es bedeutet, daß der Mensch und der menschliche Geist Teil der natürlichen Welt sind. Zum besseren Verständnis wird dafür in der Mehrzahl der hier veröffentlichten Arbeiten der Begriff der Naturgeschichte herangezogen, der auf die Entwicklungsgeschichte des Menschen verweist. Die hier abgeruckten Beiträge werden dabei zeigen, inwiefern diese Position eines…Read more
  •  42
    Innenleben und Dialog
    Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 24 (2): 177-190. 2015.
    Diese Untersuchung wird von dem Gedanken geleitet, dass die Totalität menschlicher Selbstverhältnisse auf einen jeweils Anderen angewiesen ist, um sich entfalten und im Extremfall erhalten zu können. Dies gilt sogar mit Hinsicht auf das phänomenale Erleben. Dabei wird zum einen eruiert, wie sich anthropologische Grundkonstellationen mit ethisch relevanten Fragen der Lebensführung und Daseinsbewältigung verbinden, und zum anderen eine Technik der Lebensführung und der ethischen Vervollkommnung in…Read more
  •  58
    Georges Canguilhem – Philosoph und Wissenschaftshistoriker der Lebenswissenschaften
    Deutsche Zeitschrift für Philosophie 55 (3): 480-481. 2007.
    Review of "Maß und Eigensinn. Studien im Anschluß an Georges Canguilhem“, ed. by Cornelius Borck, Volker Hess and Henning Schmidgen, München (Fink Verlag) 2005."
  •  28
    Ziel dieses systematischen Ansatz ist es eine Antwort auf die Frage der Wahrheitswertzuschreibung für irreale Konditionalsätze zu geben. Die große philosophische Fragestellung, die damit verfolgt wird, betrifft das Verhältnis von Sprache und Welt, Wirklichkeit und Möglichkeit. Am Ende wird geklärt inwiefern logische Strukturen einen Weltbezug haben. Damit ist ein Vorschlag der Naturalisierung der Normativität der Semantik verbunden. Außer sprachphilosophischen Überlegungen werden auch erkenntnis…Read more
  •  117
    Zum Begriff der Liebe in Platons Symposion oder
    Bochumer Philosophisches Jahrbuch Fur Antike Und Mittelalter 6 (1): 1-20. 2001.
    The feminine component which can be identified with creativity is, according to Plato, crucial for education and knowledge. This essay examines how Plato in the Symposium expresses his conception of educational and cognitive relationships in analogy to amorous relationships. This analogy makes it evident why Diotima is a woman. The essay shows in addition how Eros leads to knowledge and immortality, as well as how Socrates incarnates Eros in this Platonic conception. The question is also conside…Read more
  •  77
    Philosophie der Gefühle: Philosophie der Gefühle gestern und heute (review)
    Deutsche Zeitschrift für Philosophie 57 (5): 797-807. 2009.
    Die Beschäftigung mit Gefühlen, Emotionen und anderen affektiven Prozessen hat in der Philosophiegeschichte eine lange Tradition. Ein Grund, warum auf die vielfältige Veröffentlichungstätigkeit zur Philosophie der Gefühle durchaus auch mit Verwunderung reagiert wird, mag daher eine gewisse Traditionsvergessenheit sein. Mit diesem Hinweis allein wird man dem anhaltenden Interesse an dem Thema aber sicher nicht völlig gerecht. Vielmehr drängen sich noch einige weitere Vermutungen auf. Nahe liegend…Read more
  •  61
    Wie ist zu erklären, dass wir uns lebendig fühlen und nicht lediglich lebendig sind? Es werden Voraussetzungen dafür erörtert, was es bedarf, damit sich ein Lebewesen lebendig fühlt. Denn fühlt es sich lebendig, verfügt es über eine rudimentäre, einfache Form des Bewusstseins, die die Schwelle zwischen Leben und Erleben darstellt. Es geht um ein präreflexives Selbst-Gewahrseins des lebendigen Körpers, das die erste Stufe einer Entwicklungsreihe bezüglich des Bewusstseins darstellt. Überlegungen …Read more
  • Öffentlichkeit und Macht
    Ethik Und Sozialwissenschaften 6 (3): 391. 1995.
  •  44
    "Tell Me About Love". Kultur Und Natur der Liebe (edited book)
    with Birgitt Röttger-Rössler
    Mentis. 2006.
    Gehört die Fähigkeit, uns zu verlieben, zu unserem stammesgeschichtlichen Erbe? Ist das ein Trick der Natur, der Menschen dazu bewegt, Bindungen einzugehen? Ist Bindung Liebe? Ist Sexualität im Phänomenbereich der Liebe zu verorten? Ist Liebe überhaupt ein Gefühl oder besteht sie aus einem Netz von Gefühlen, Empfindungen und rationalen Einstellungen? Welche Rolle kommt dabei kulturell geprägten Überzeugungen und Vorstellungen zu? Und was wird daraus in der Kunst? Diesen und anderen Fragen geh…Read more
  •  120
    Anger, Shame and Justice: The Regulative Function of Emotions in the Ancient and Modern World
    In Birgitt Röttger-Rössler & Hans Jürgen Markowitsch (eds.), Emotions as Bio-cultural Processes, Springer. pp. 395-413. 2009.
    Analyzing the ancient Greek point of view concerning anger, shame and justice and a very modern one, one can see, that anger has a regulative function, but shame does as well. Anger puts the other in his place, thereby regulating hierarchies. Shame regulates the social relations of recognition. And both emotions also have an evaluative function, because anger evaluates a situation with regard to a humiliation; shame, with regard to a misdemeanor. In addition, attention has to be paid to the corr…Read more
  • Skepsis und praktisches Urteil
    Ethik Und Sozialwissenschaften 5 (4): 589. 1994.
  • J. Ch. F. Hölderlin, Theoretische Schriften (review)
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 53 (1). 1999.
  • Heureka: Evidenzkriterien in den Wissenschaften. Ein Kompendium für den interdisziplinären Gerauch (edited book)
    with Christian Fleischhack, C. Giovanni Galizia, and Katharina Landfester
    Spektrum Springer. 2010.
    Wie werden in einzelnen Disziplinen Heureka-Effekte hervorgerufen? Wann leuchtet Wissenschaftlern in einem Fach ein Argument, ein Gedanke ein, wie werden sie davon überzeugt. Was sind die disziplinären Standards und wie sieht die Praxis im akademischen Alltag dazu aus? 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften geben hierauf ihre Antworten in diesem Buch in einer Weise, dass alle, die das wissen wollen, sie auch verstehen.
  •  2
    Emotions as Bio-cultural Processes: Discipinary Debates and an Interdisciplinary Outlook
    with Hans J. Markowitsch, Christian Scheve, Birgitt Roettger-Roessler, Achim Stephan, Manfred Holodynski, and Marie Vandekerckhove
    In Birgitt Röttger-Rössler & Hans Jürgen Markowitsch (eds.), Emotions as Bio-cultural Processes, Springer. 2009.
    The article develops a theoretical framework that is capable of integrating the biological foundations of emotions with their cultural and semantic formation.
  •  94
    Kurt Gödel Philosopher-Scientist (edited book)
    Presses universitaires de Provence. 2016.
    This volume represents the beginning of a new stage of research in interpreting Kurt Gödel’s philosophy in relation to his scientific work. It is more than a collection of essays on Gödel. It is in fact the product of a long enduring international collaboration on Kurt Gödel’s Philosophical Notebooks (Max Phil). New and significant material has been made accessible to a group of experts, on which they rely for their articles. In addition to this, Gödel’s Nachlass is presented anew by the current…Read more
  •  79
    Nach Platon „vermittelt“ die Philosophie als Kunst der Dialektik durch Dialog zwischen Begriffen und Disziplinen. Um dies zu zeigen, wird hier eine Lektüre von Platons Symposion vorgestellt, in der das Verhältnis der Disziplinen mit Wissens- und Erziehungsanspruch in Platons Zeit beleuchtet wird. Jede Rede des Symposions ist wie eine Stellungnahme in einem Dialog zu verstehen, so dass das Gesamtwerk als sieben Reden zu lesen sind, die dialogisch aufeinander verweisen. Die Grundannahme dieser Le…Read more
  •  66
    Emotionen sind als erlebte Bewertungen eine Form von Normativität, die intrinsisch im Spüren enthalten ist, also weder explizit gefolgert noch propositional gefasst ist. Geprüft wird in diesem Kapitel, ob Emotionen dadurch als natürliche Grundlage selbst für moralische oder genuine Normativität gelten können und sich diese letztere Form der Normativität daher auf biologisch angelegte Formen von Normativität reduzieren lässt. Diese Diskussion weist insofern Überschneidungen mit den in den vorange…Read more