•  12
    ABSTRACT According to Max Horkheimer, a critical theory of society has to fulfil two tasks: the elimination of social injustice and the critical reflection of its own conceptual means. Based on this definition, I argue that Axel Honneth’s critical theory of recognition is at risk of losing sight of the ambivalence of recognition which limits the scope of his analysis of social pathologies. By drawing on the concept of misrecognising recognition it can be shown that recognition itself is an ambiv…Read more
  • Institutionen des Politischen (edited book)
    with Matthias Flatscher
    Nomos. 2020.
  •  289
    Asymmetrical Reciprocity. From Recognition To Responsibility and Back
    Metodo. International Studies in Phenomenology and Philosophy 5 (1): 73-98. 2017.
  •  55
    Bühne und Alltag. Über zwei Existenzweisen des Drags
    In Tania Witte, Pia Thilmann & Ben Rewald (eds.), Drag Kings. Mit Bartkleber gegen das Patriarchat. pp. 115-131. 2007.
  • Verletzende Worte. Eine Einleitung
    In Sybille Krämer, Steffen K. Herrmann & Hannes Kuch (eds.), Verletzende Worte. Die Grammatik sprachlicher Missachtung. pp. 7-30. 2007.
  •  442
    Symbolische Verletzbarkeit und sprachliche Gewalt
    In Steffen K. Herrmann, Hannes Kuch & Sybille Krämer (eds.), Verletzende Worte. Die Grammatik sprachlicher Missachtung. pp. 179-210. 2007.
  •  34
    Social Exclusion. Practices of Misrecognition
    In Elaine Webster, Hannes Kuch, P. Kaufmann & C. Neuhaeuser (eds.), Humiliation, Degradation, Dehumanization. Human Dignity Violated, . pp. 133-149. 2011.
  •  157
    Die Sprache der Anerkennung. Hegel über Verkennung und Verdinglichung
    In Andreas Hetzel, Dirk Quadflieg & Heidi Salaverría (eds.), Alterität und Anerkennung. pp. 179-193. 2011.
  •  129
    With regard to the contemporary discussion of recognition and disrespect in social philosophy, this chapter argues that Hegel is not only a seminal 'theorist of recognition,' but also a sophisticated 'theorist of disrespect.' By means of the relationship of lord and bondsman as developed in the Phenomenology of Spirit it is shown that for Hegel the emergence of recognition not only involves freedom and autonomy but can also result in dependency and asymmetry. Building on this assumption, the pap…Read more
  •  46
    Beleidigung (Handbucheintrag)
    In Christian Gudehus & Michaela Christ (eds.), Gewalt. Ein interdisziplinäres Handbuch. pp. 111-115. 2013.
  •  220
    Eine der grundsätzlichen Thesen von Maurice Merleau-Ponty lautet, dass unser Zur-Welt-Sein nicht ausgehend von der Instanz des Bewusstseins, sondern ausgehend von der Instanz der Leibes zu verstehen ist. Auch wenn Merleau-Ponty aus dieser These selbst kaum politische Konsequenzen gezogen hat, sind seine Überlegungen doch im Feld der politischen Philosophie von einer ganzen Reihe von Theoretikerinnen und Theoretikern aufgenommen worden, von denen ich im Folgenden zwei aufgreifen möchte: Iris Mari…Read more
  •  26
    Der Begriff des sozialen Bandes wird in Alltags- und Wissenschaftssprache gerne verwendet, wenn es darum geht, eine Krise des Sozialen zu diagnostizieren: »Das soziale Band reißt«, heißt es dann. Was aber ist das soziale Band? Wie wird es von wem geknüpft? Und wie weit lässt es sich dehnen, bevor es tatsächlich reißt? Um die Fragen zu beantworten, verfolgt diese Edition drei Ziele: Das grundlagentheoretische Vorhaben besteht in einer Klärung, Ausdifferenzierung und Systematisierung unterschiedli…Read more
  •  125
    Geschlecht, Begehren und Sexualität sind traditionell stark umkämpfte politische Gegenstände. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich die binäre heterosexuelle Geschlechterordnung mit dem Schein des Natürlichen zu umgeben vermag: Nur zu gerne wird die Fiktion eines Urzustandes herangezogen, um zu argumentieren, dass das heterosexuelle Begehren eben deshalb naturgemäß ist, weil es der Reproduktion der Gattung diene und sich die natürlichen Geschlechterrollen wiederum ganz selbstverständlich aus …Read more
  •  188
    Hegel verwirklicht die Idee der Einheit der Vielheit in seiner Theorie der Sittlichkeit auf systematische Weise. Seinen Überlegungen legt er eine soziale Transformationslogik vom ›Ich im Wir‹ zum ›Wir im Ich‹ zugrunde, mittels derer er zu zeigen vermag, dass individuelle Selbstverwirklichung das Leben in Gemeinschaft zur notwendigen Voraussetzung hat. In kritischer Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Anschlüssen an Hegel möchte ich zeigen, dass diese Transformation unter den Bedingungen der …Read more
  •  184
    Mit den Werken von Jean-Jacques Rousseau, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Karl Marx erscheinen in einem Abstand von knapp einhundert Jahren einschlägige Gründungstexte der Sozialphilosophie. Allen drei Autoren ist dabei das Vorhaben gemein, sich kritisch-reflexiv mit den Wandlungen ihrer jeweiligen Zeit auseinandersetzen zu wollen: Rousseau im absolutistischen Frankreich Hege! im agrarischen Preußen und Marx im industrialisierten England: Trotz der unterschiedlichen historischen und nationalen…Read more
  •  58
    In diesem Beitrag möchte ich eine Lesart von Marcel Mauss Essay "Die Gabe" vorschlagen, die ausgehend von drei Schlüsselszenen zwischen unterschiedlichen Formen der Gabe unterscheidet: der riskanten, der rituellen und der rivalisierenden Gabe. Diese drei Gabepraktiken, so werde ich zeigen, sind dabei in einer aufsteigenden Reihenfolge organsiert, insofern jede auf die Defizite und Probleme der jeweils vorherigen reagiert. Entsprechend werde ich dafür argumentieren, dass die rivalisierende Gabe …Read more
  •  29
    Der Mensch als Nicht-Mensch. Agambens negative Anthropologie
    Journal Phänomenologie 40 36-46. 2013.
  •  57
    Interview mit Steffen Herrmann, dem Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung (DGPF), der zusammen mit dem Präsidenten der Gesellschaft, Thomas Bedorf, die diesjährige Jahrestagung der DGPF zum Thema " Die Phänomenologie und das Politische " organisiert.
  •  182
    Asymmetrical Reciprocity. From Recognition to Responsibility and Back
    Metodo. International Studies in Phenomenology and Philosophy 5 (1): 74-97. 2017.
    In this article, I argue that Hegel’s concept of recognition and Levinas’ concept of responsibility complement each other and lead to the idea of an asymmetrical reciprocity in which the origin of our social relations is not mutual equality, but rather mutual inequality. I will unfold this argument in three steps. I will first work out a fundamental asymmetry of recognition in Hegel by means of the figure of the bondsman before elucidating in a second step the asymmetry of responsibility in Levi…Read more