•  144
    Theorie der Wissenschaften und Weltanschauung: Aspekte der Aristoteles-Rezeption im 19. Jahrhundert
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 60 (2): 290-309. 2006.
    Mit der Akademie-Ausgabe der aristotelischen Schriften, die von 1831 an erscheinen und ein großes Dokument der Zusammenarbeit von philologischer und philosophiehistorischer Forschung darstellen, sowie der Neubewertung der aristotelischen Philosophie in der Nachfolge Hegels und Schellings, erreicht die Rezeption des aristotelischen Werkes im 19. Jahrhundert ein neues Niveau. Zurecht wird auch davon gesprochen, daß die deutsche Philosophie seit den 1830er Jahren im Zeichen einer »Erneuerung des Ar…Read more
  •  66
    Zur Genealogie des Schuldbegriffs: Friedrich Nietzsche und Max Weber im Vergleich
    Archiv für Geschichte der Philosophie 76 (3): 302-318. 1994.
  •  32
    Der Leitfaden des Buches ist die Darstellung einer sprachphilosophischen Denkrichtung, die das alte Rätsel vom Ursprung der Sprache in die ”Natur des Menschen“ verlegt. Deutlich wird dabei, was immer schon implizit war: Jede Sprachtheorie enthält eine anthropologische These. In den sprachphilosophischen Reflexionen deutsch-jüdischer Denker- von Heymann Steinthal und Moritz Lazarus bis zu Ernst Cassirer und Ludwig Wittgenstein - wird über die Konsequenzen einer Theorie der Sprache nachgedacht, di…Read more
  •  90
    Klaus-Michael Kodalle: Verzeihung denken. Die verkannte Grundlage humaner Verhältnisse
    with Klaus-Michael Kodalle
    Philosophischer Literaturanzeiger 67 (4): 372-378. 2014.
  •  44
    Wer auf die Welt setzt, ist betrogen! Philosophische Anthropologie im Zeichen des Pessimismus: Gehlen, Landmann, Horkheimer
    Aoristo - International Journal of Phenomenology, Hermeneutics and Metaphysics 2 (1): 188-205. 2019.
    In dieser Abhandlung unternehme ich den Versuch, an einigen Beispielen zu zeigen, dass die philosophische Anthropologie als eine Denkrichtung des 20. Jahrhunderts auf eine verblüffende Weise zwischen einer behaupteten Nähe zur empirischen Forschung und einer Übernahme von fundamentalen Überzeugungen und Setzungen steht. An der Stelle, wo Argumente und ein redliches Freilegen von Gründen zu erwarten wäre, erfolgt oftmals der Hinweis auf Vorannahmen, die einer empirischen Überprüfung nicht ausgese…Read more
  •  34
    Der Detektiv im Dickicht der Gelehrsamkeit
    Deutsche Zeitschrift für Philosophie 53 (5). 2005.
  •  28
    Religiosität und intellektuelle Redlichkeit (edited book)
    Mohr Siebeck. 2012.
    English summary: Grappling with the tension between our religious orientations and modernity's drive to lend authority to things based on arguments against the backdrop of scientific and historial knowledge has made intellectual honesty a guiding principle in the modern era. The ascent of the concept of religiousness in the 19th and 20th centuries was a reflection of this state of mind. Thus the intellectual climate in the modern era was defined less by religious tone-deafness as it was by an aw…Read more
  •  29
    What are Logical Investigations? Aristotelian Research in Trendelenburg and Husserl
    In Christof Rapp, Colin G. King & Gerald Hartung (eds.), Aristotelian Studies in 19th Century Philosophy, De Gruyter. pp. 77-96. 2018.
    This chapter shows just how different projects could be while sharing the title “Logical Investigations”. Owing to the neo-Kantian movement in the latter half of the 19th century, logic became a particularly contested field. Gerald Hartung shows that there was a battle for conceptually determining this territory, which was shared by philosophy and the nascent fields of psychology and linguistics, and that this battle provided the crucial background for the reception of Aristotle after 1840. Most…Read more
  •  57
    The gold of knowledge – Nicolai Hartmann and historiography of philosophy
    British Journal for the History of Philosophy 29 (4): 718-737. 2021.
    Around 1900, historiography of philosophy faced the challenge of opening itself to scientific, social, and cultural history, without giving up what is unique to philosophy: its exclusive claim to i...
  •  20
    Das Ende der Toleranz? Ein Versuch über die Geschichte des Toleranzbegriffs
    In Günter Frank, Anja Hallacker & Sebastian Lalla (eds.), Erzählende Vernunft, Akademie Verlag. pp. 353-366. 2006.
  •  41
    Die Genese einer im rechten Sinne verstandenen „Culturwissenschaft“, als einer Theorie, die es erlaubt, die Probleme des Prinzipienrelativismus’ in Logik, Ethik, Religion etc. anzugehen, beleuchtet Gerald Hartung in seinem Beitrag „Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft – eine Kontroverse um die Grundlagen der Kulturwissenschaft“ im Ausgang von Wundts Völkerpsychologie, indem er die Diskussionen rekonstruiert, die sich um dieselbe in den Jahren zwischen 1860 und 1901 ereigneten. Als Ausgangspu…Read more
  •  23
    Index
    In Gerald Hartung & Valentin Pluder (eds.), From Hegel to Windelband: Historiography of Philosophy in the 19th Century, De Gruyter. pp. 245-248. 2015.
  •  29
    Eduard Zeller (1814-1908), einer der großen wirkungsmächtigen Gelehrten des 19. Jahrhunderts, hat seine Zeit als Theologe, Religions- und Kirchenhistoriker, Philosoph, Philosophie- und Kulturhistoriker der Antike ebenso wie als Wissenschaftspolitiker und Organisator großer Akademieprojekte geprägt. Die Beiträge in diesem Band zeigen die Bedeutung dieses Gelehrten, dessen Werk äußerst vielschichtig ist und dessen Wirkung sich in wissenschaftsgeschichtlichen Diskursen bis ins 20. Jahrhundert nachz…Read more
  • Joachim Fischer-Philosophische Anthropologie
    Philosophischer Literaturanzeiger 62 (1): 39. 2009.
  •  36
    Hartwig Wiedebach, Pathische Urteilskraft
    Philosophisches Jahrbuch 123 (1): 310-320. 2016.
  •  29
    Edith Kalischer
    In Jörn Bohr, Gerald Hartung, Heike Koenig & Tim-Florian Steinbach (eds.), Simmel-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 441-442. 2021.
    Edith Kalischer studiert in den Jahren um 1900 einige Semester bei Georg Simmel in Berlin. Nach der Heirat mit dem Nationalökonomen Julius Landmann im Jahr 1903 verbindet sie ihre Studien mit dem Familienleben. 1913 wird der Sohn Michael Landmann geboren, der als Nestor der Simmel-Forschung nach 1945 in Deutschland gelten kann.