•  20
    Das Ende der Toleranz? Ein Versuch über die Geschichte des Toleranzbegriffs
    In Günter Frank, Anja Hallacker & Sebastian Lalla (eds.), Erzählende Vernunft, Akademie Verlag. pp. 353-366. 2006.
  •  40
    Die Genese einer im rechten Sinne verstandenen „Culturwissenschaft“, als einer Theorie, die es erlaubt, die Probleme des Prinzipienrelativismus’ in Logik, Ethik, Religion etc. anzugehen, beleuchtet Gerald Hartung in seinem Beitrag „Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft – eine Kontroverse um die Grundlagen der Kulturwissenschaft“ im Ausgang von Wundts Völkerpsychologie, indem er die Diskussionen rekonstruiert, die sich um dieselbe in den Jahren zwischen 1860 und 1901 ereigneten. Als Ausgangspu…Read more
  •  23
    Index
    In Gerald Hartung & Valentin Pluder (eds.), From Hegel to Windelband: Historiography of Philosophy in the 19th Century, De Gruyter. pp. 245-248. 2015.
  •  72
    Was Natur für uns ist und welche Bereiche unserer Umwelt als natürlich erfahren werden, scheint sich einer prinzipiellen Bestimmung zu entziehen. Auch ist weitgehend unklar, worauf sich der verantwortliche Umgang "des" Menschen mit "der" Natur beziehen soll? Etwa auf die Erhaltung des Status quo der Natur oder auf die maßvolle Steuerung des Wandels der Natur? Ist in den gegenwärtigen umweltpolitischen und den Naturschutz betreffenden Überlegungen tatsächlich "die" Natur der Referenzrahmen verant…Read more
  • Vertrag II
    In H. Gründer (ed.), Historisches Wörterbuch der Philosophie, Schwabe. pp. 965--79. 2001.
  •  144
    Theorie der Wissenschaften und Weltanschauung: Aspekte der Aristoteles-Rezeption im 19. Jahrhundert
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 60 (2): 290-309. 2006.
    Mit der Akademie-Ausgabe der aristotelischen Schriften, die von 1831 an erscheinen und ein großes Dokument der Zusammenarbeit von philologischer und philosophiehistorischer Forschung darstellen, sowie der Neubewertung der aristotelischen Philosophie in der Nachfolge Hegels und Schellings, erreicht die Rezeption des aristotelischen Werkes im 19. Jahrhundert ein neues Niveau. Zurecht wird auch davon gesprochen, daß die deutsche Philosophie seit den 1830er Jahren im Zeichen einer »Erneuerung des Ar…Read more
  •  66
    Zur Genealogie des Schuldbegriffs: Friedrich Nietzsche und Max Weber im Vergleich
    Archiv für Geschichte der Philosophie 76 (3): 302-318. 1994.
  •  31
    Der Leitfaden des Buches ist die Darstellung einer sprachphilosophischen Denkrichtung, die das alte Rätsel vom Ursprung der Sprache in die ”Natur des Menschen“ verlegt. Deutlich wird dabei, was immer schon implizit war: Jede Sprachtheorie enthält eine anthropologische These. In den sprachphilosophischen Reflexionen deutsch-jüdischer Denker- von Heymann Steinthal und Moritz Lazarus bis zu Ernst Cassirer und Ludwig Wittgenstein - wird über die Konsequenzen einer Theorie der Sprache nachgedacht, di…Read more
  •  88
    Klaus-Michael Kodalle: Verzeihung denken. Die verkannte Grundlage humaner Verhältnisse
    with Klaus-Michael Kodalle
    Philosophischer Literaturanzeiger 67 (4): 372-378. 2014.
  •  44
    Wer auf die Welt setzt, ist betrogen! Philosophische Anthropologie im Zeichen des Pessimismus: Gehlen, Landmann, Horkheimer
    Aoristo - International Journal of Phenomenology, Hermeneutics and Metaphysics 2 (1): 188-205. 2019.
    In dieser Abhandlung unternehme ich den Versuch, an einigen Beispielen zu zeigen, dass die philosophische Anthropologie als eine Denkrichtung des 20. Jahrhunderts auf eine verblüffende Weise zwischen einer behaupteten Nähe zur empirischen Forschung und einer Übernahme von fundamentalen Überzeugungen und Setzungen steht. An der Stelle, wo Argumente und ein redliches Freilegen von Gründen zu erwarten wäre, erfolgt oftmals der Hinweis auf Vorannahmen, die einer empirischen Überprüfung nicht ausgese…Read more
  •  34
    Der Detektiv im Dickicht der Gelehrsamkeit
    Deutsche Zeitschrift für Philosophie 53 (5). 2005.
  •  27
    Religiosität und intellektuelle Redlichkeit (edited book)
    Mohr Siebeck. 2012.
    English summary: Grappling with the tension between our religious orientations and modernity's drive to lend authority to things based on arguments against the backdrop of scientific and historial knowledge has made intellectual honesty a guiding principle in the modern era. The ascent of the concept of religiousness in the 19th and 20th centuries was a reflection of this state of mind. Thus the intellectual climate in the modern era was defined less by religious tone-deafness as it was by an aw…Read more
  •  44
    Kanonbildung und Editionspraxis – aus Sicht der Philosophiegeschichtsschreibung
    In Jörn Bohr, Gerald Hartung & Rüdiger Nutt-Kofoth (eds.), Kanonbildung und Editionspraxis, De Gruyter. pp. 17-28. 2021.
  •  103
    Georg Simmel: Philosophie des Geldes
    with Tim-Florian Steinbach
    De Gruyter. 2020.
    Georg Simmels philosophisches Werk steht quer zu etablierten Fachgrenzen. Das gilt auch für die "Philosophie des Geldes", in dem sein Interesse an unterschiedlichen Phänomenen des Sozial- und Kulturlebens – Freiheit, Weltanschauung, Gesellschaft, Politik, Religion, Kunst u.v.m – sich bereits abzeichnet, bevor es in den folgenden Jahren in Schriften zur Soziologie, Psychologie, Ästhetik, Kulturtheorie entfaltet wird. Schon der Titel einer "Philosophie des Geldes" ist ein Novum. Hier wird nämlich …Read more
  •  22
    Simmel als akademischer Lehrer
    In Jörn Bohr, Gerald Hartung, Heike Koenig & Tim-Florian Steinbach (eds.), Simmel-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 421-423. 2021.
    Georg Simmel wirkt von 1885 bis 1918 als akademischer Lehrer. Von Anbeginn hat er großen Lehrerfolg und zählt zu den Anziehungspunkten der Berliner Universität. Zuerst lehrt er als Privatdozent für Philosophie, dann wird er zum Extraordinarius berufen, mit dem besonderen Lehrauftrag, in seinen Vorlesungen die Sozialphilosophie sowie die philosophische Grundlegung der historischen Wissenschaften zu vertreten.
  •  49
    Since the outbreak of the First World War, Max Scheler has been interested in political and cultural constellations within Europe. But he also thinks about Europe as a plural entity and its relationship to other world regions. Thus, he analyses processes of globalisation, in his view a Europeanisation of the world, from political, economic and cultural points of view. In his analyses of such a “Europeanisation of the world”, Scheler refers to the great studies on the history of capitalism by Wer…Read more
  •  35
    Mensch und Zeit (edited book)
    Springer VS. 2014.
    Die verschiedenen Theorien der Zeit für die Ebenen des physikalischen, biologischen und kulturellen Seins und die Frage nach der Möglichkeit einer Lebensform, die Zeit hat und deren Bewusstsein eine Struktur der Zeitlichkeit aufweist, stehen in einer eigentümlichen Beziehung, die ein weites Forschungsfeld zwischen den Wissensdisziplinen eröffnet. Die Frage, welche Bedeutung Zeit im Prozess der Evolution hat, ob einerseits der Prozess der Entwicklung und Organisation des Lebens bestimmten Zyklen,…Read more
  •  59
    Interdisziplinäre Anthropologie: Jahrbuch 8/2020: Tod & Sterben (edited book)
    with Matthias Herrgen
    Springer Fachmedien Wiesbaden. 2021.
    Das Jahrbuch nimmt mit „Tod und Sterben“ ein zentrales Thema des anthropologischen Diskurses auf: Die Abkehr von religiösen Weltdeutungen und die zunehmende Individualisierung und Flexibilisierung vieler Lebensbereiche prägen nicht nur gesellschaftliche Einstellungen zum Tod und zum Sterben; auch die konkreten Praxen, wie heute gestorben und wie der Toten gedacht wird, haben sich gewandelt und zu einer Pluralisierung von Todesbildern geführt. Wo vormals tradierte Riten den Umgang mit Sterben und…Read more
  •  67
    Historiography of philosophy and the concept of Geistesgeschichte – the Dilthey project
    Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft Und Geistesgeschichte 97 (1): 95-104. 2023.
    The idea of a unity of intellectual history (Geistesgeschichte) is a genuinely philosophical thought. In the shadow of Hegel, it is about the legitimation of historiographical work in a universal perspective thought centered in Europe. The legitimation strategies are complex and amount to the formation of a canon of philosophy. This project is associated with the name of the philosopher and historian of philosophy Wilhelm Dilthey. Dilthey saw it as his task to secure the unity of intellectual hi…Read more