•  28
    How individual are intentional states really?
    Language & Communication 21 (2): 167-175. 2001.
    On the doctrine of individualism in the philosophy of mind, all mental properties are intrinsic properties. There are, on the one hand, good intuitive epistemic and metaphysical reasons for individualism. On the other hand there is Tyler Burge's well known arthritis thought experiment which shows that a paradigmatical group of mental phenomena, the intentional attitudes, aren't intrinsic features of a person. Jerry Fodor has made a proposal to reconcile Burge's argument with individualism by reg…Read more
  •  38
    Psychiatrische Ethik
    In Ralf Stoecker, Christian Neuheuser & Marie Luise Raters (eds.), Handbuch Angewandte Ethik, J.b. Metzler. pp. 468-474. 2011.
    Die Psychiatrie ist diejenige Teildisziplin der Medizin, die sich mit der Diagnostik, Therapie und PräventionPräventiongegen Suizid der seelischen (= psychischen) KrankheitenKrankheitpsychische beschäftigt. Neben der allgemeinen Psychiatrie zählen dazu auch die Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie und forensische Psychiatrie. Enge Verbindungen und Überschneidungen gibt es mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Psychosomatik und Neurologie.
  •  39
    Die Hirntod-Debatte
    In Ralf Stoecker, Christian Neuheuser & Marie Luise Raters (eds.), Handbuch Angewandte Ethik, J.b. Metzler. pp. 458-462. 2011.
    Der Ausdruck ‚HirntodHirntod‘ ist mehrdeutig. Er steht (1) für einen Tod, der durch eine Schädigung des Gehirns hervorgerufen wurde, (2) für den Organtod des Gehirns und (3) für ein Todesverständnis, dem zufolge mit dem Tod des Gehirns auch der Mensch tot ist. Üblich und empfehlenswert ist es, die Verwendung des Begriffs ‚Hirntod‘ auf (2) zu beschränken und im Fall (3) von der ‚Hirntod-Konzeption‘ des Todes zu sprechen. Diese Hirntod-Konzeption ist der Gegenstand der Hirntod-Debatte.
  •  36
    Medizinische Ethik
    In Ralf Stoecker, Christian Neuheuser & Marie Luise Raters (eds.), Handbuch Angewandte Ethik, J.b. Metzler. pp. 176-181. 2011.
    Die medizinische Ethik ist die größte und älteste der sogenannten ‚Bereichsethiken‘also derjenigen Teildisziplinen der Angewandten Ethik, die sich den ethischen Fragen und Problemen widmen, die in einem bestimmten Anwendungsfeld auftreten. Das Anwendungsfeld der medizinischen Ethik ergibt sich aus ihrer Herkunft aus der ärztlichen Standesethik: Es umfasst sowohl die traditionellen ärztlichen Tätigkeitsbereiche, obwohl hier heutzutage auch Angehörige anderer Berufsgruppen arbeiten, als auch die d…Read more
  •  49
    Tun, Unterlassen und das Prinzip der Doppelwirkung
    In Ralf Stoecker, Christian Neuheuser & Marie Luise Raters (eds.), Handbuch Angewandte Ethik, J.b. Metzler. pp. 126-130. 2011.
    MoralischePrinzip(ien)DoppelwirkungsprinzipBewertungenBewertung, moralischekönnenTun, Unterlassen, Zulassen sich auf Unterschiedliches beziehen, beispielsweise auf Personen, Gesetze oder ganze Gesellschaften. Im Zentrum der Moral stehen aber Handlungen und Handlungsweisen, denn durch Handlungen greifen Menschen in die Welt ein und müssen sich folglich auch dafür verantworten (s. Kap. 31). Während sich konsequentialistischeKonsequentialismus Ethiken darauf beschränken, Handlungen allein an ihren …Read more
  •  21
    Sterben und Tod
    In Ralf Stoecker, Christian Neuheuser & Marie Luise Raters (eds.), Handbuch Angewandte Ethik, J.b. Metzler. pp. 222-229. 2011.
    SterbenSterbenund Tod und Tod gehören zu den klassischen Themen der Philosophie. Dafür gibt es mehrere gute Gründe: Das dramatische Erlebnis, dass Menschen plötzlich nicht mehr lebendig sind, provozierte schon früh das Erkenntnisinteresse der Menschen. Die Einsicht, dass jedem Menschen eines Tages der Tod bevorsteht, bildet zudem eine Herausforderung für die angemessene Haltung zum eigenen Leben.
  •  1
    Zweiundvierzig
    In Cordula Brand & Mensch Simon (eds.), Ethik in Serie. Eine Festschrift zu Ehren von Uta Müller. pp. 19-30. 2018.
  •  45
    Würde
    In Johannes Drerup & Gottfried Schweiger (eds.), Handbuch Philosophie der Kindheit, J.b. Metzler. pp. 191-199. 2019.
    Der Begriff der Würde hat in der Philosophie eine lange, bis in die Antike reichende Tradition und ist seit etwa 20 Jahren Gegenstand vielfältiger Debatten in der philosophischen Ethik. Der Bezug zu Kindern spielt dabei allerdings bis heute eine eher marginale Rolle. Dabei gibt es beim näheren Hinsehen zahlreiche Anknüpfungspunkte.
  •  40
    Handlung und Verantwortung. Mackie's Rule Put Straight
    In Georg Meggle & Julian Nida Rümelin (eds.), Analyomen 2. Philosophy of Mind, Practical Philosophy, Miscellanea, De Gruyter. pp. 357-364. 1997.
    Zweifellos gibt es einen engen Zusammenhang zwischen dem, was jemand tut, und dem, wofür er oder sie verantwortlich ist. Doch worin genau besteht dieser Zusammenhang? Die einfachste Antwort lautet: Verantwortlich sind wir für unsere absichtlichen Handlungen und nur für sie. Diese Antwort hat John Mackie in seinem Buch „Ethics" gegeben und als ,,straight rule of responsibility", als geradlinige Regel der Verantwortlichkeit, bezeichnet (Mackie 1977, 208). Mackies Regel ist nicht nur geradlini…Read more
  •  1
    Der Tod - ein philosophisches Rätsel
    In Sterben und Tod, Universitätsverlag Winter. pp. 9-27. 1997.
    Tod und Sterben sind heute populäre Themen, nicht nur innerhalb des wissenschaftlichen Diskurses, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit und ihren Medien. In meinem Vortrag möchte ich den konkreten Anlaß für dieses allgemeine Interesse zum Ausgangspunkt nehmen, um Ihnen einen Überblick darüber zu geben, welche Fragen in der modernen Philosophie das Thema Tod maßgeblich berühren, wo die Schwierigkeiten liegen und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt.
  •  14
    Wie erklären Handlungserklärungen?
    Internationale Zeitschrift für Philosophie 2008 (1): 38-66. 2008.
  •  38
    Der Begriff der Verantwortung spielt eine zentrale Rolle für die Moralphilosophie. Verantwortung ist eine Konsequenz unserer Handlungsfähigkeit sowie eine Vorbedingung von Verdienst und Schuld. Was allerdings in der Moralphilosophie häufig unter Verantwortung verstanden wird, ist in einer wichtigen Hinsicht simpler als unser alltägliches Verantwortungsverständnis, weil ihm dessen dynamischer Charakter fehlt. Ziel meines Beitrags ist es, auch in der Philosophie stattdessen für einen komplex…Read more
  • Superstars und Menschenwürde. Erläuterungen zu einem zentralen ethischen Begriff
    In Bildung für Berlin, Senatsverwaltung Für Bildung, Wissenschaft Und Forschung. pp. 70-75. 2007.
    „Ich habe gerade gelesen, dass man aus verschimmeltem Brot Penicillin machen kann. Und deshalb denke ich immer, man kann aus jedem etwas machen. Aber aus dir gar nichts." Dieses Zitat stammt von Dieter Bohlen, dem berühmt-berüchtigten Juror in Deutschlands prominentestem Fernseh-Talentschuppen "Deutschland sucht den Superstar". Es ist einer von zahllosen Sprüchen, mit denen er (angeblich spontan) die Kandidatinnen und Kandidaten abkanzelt, die ihm nicht gefallen. Der Ratsvorsitzende der Evangel…Read more
  •  36
    Acting for reasons : a grass root approach
    In Constantine Sandis (ed.), New essays on the explanation of action, Palgrave-macmillan. pp. 276-292. 2009.
    There are many accounts of what it is to act for a reason. Yet, most of these accounts are committed to what might be called the standard theory of human agency. According to the standard theory actions are events that result from the agent's having mental attitudes of a specific kind (e.g. a pair of beliefs and desires or a particular intention), which on the one hand cause the event and on the other hand show it to be reasonable from the perspective of the agent. To my mind this standard…Read more
  •  46
    „Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord.“ Mit diesem Satz beginnt Albert Camus Buch „Der Mythos des Sisyphos“, „Alles andere – ob die Welt drei Dimensionen und der Geist neun oder zwölf Kategorien hat – kommt später.“ Camus hat Recht, dass es wichtig ist, philosophisch über den Suizid nachzudenken, wichtiger jedenfalls als über die Dimensionen der Welt oder die Kategorien des Geistes. Worin er allerdings Unrecht hat ist, dass der Suizid ein wirklich ernstes…Read more
  •  38
    This chapter explores the possibility of a closer relationship, defending the position that objects of desire are apprehended as good, not just in the sense that it seems so to the subject, but in the much stronger sense that, ceteris paribus. It also explores the fact that a thing is desired may be taken as good reason for counting it as a prima facie good. The chapter argues that passive willing the sort of willing paradigmatically represented by the phenomenon of desire, over which to do not …Read more
  •  133
    Der Rückgriff auf die Menschenwürde ist in der modernen angewandten Ethik verbreitet, sein Stellenwert ist aber, wie sich auch in vielen Beiträgen dieses Buches zeigt, moraltheoretisch höchst umstritten. Es ist nicht nur unklar, ob die Menschenwürde tatsächlich ein eigenständig zu respektierendes Gut ist, sondern vor allem, was Menschenwürde überhaupt ist und welches Verhalten sie von uns fordert. Diese Unklarheiten wecken wiederum Zweifel daran, ob es sinnvoll ist, der Menschenwürde einen…Read more
  • In dem Beitrag geht es um die Frage, ob eine verbreitete Rechtfertigung der NATO-Luftangriffe auf Jugoslawien im Frühsommer 1999 ethisch stichhaltig war. Dieser Rechtfertigung zufolge durfte die NATO militärisch eingreifen, um eine humanitäre Katastrophe im Kosovo zu verhindern. Die Angriffe wären demnach eine moralisch zulässige Nothilfe gewesen, analog der zwischenmenschlichen Nothilfe in so genannten Samariter-Situationen. Im ersten Teil des Beitrags werden deshalb die ethischen Bedingungen v…Read more
  •  46
    Die Hirntod-Debatte aus philosophischer Sicht
    In Alberto Bondolfi, Ulrike Kostka & Kurt Seelmann (eds.), Hirntod und Organspende. pp. 49-70. 2003.
    Wann ist ein Mensch tot? Ende der sechziger Jahre gelangten medizinische Fachverbände in den USA, in der Schweiz, in Deutschland und in anderen Ländern zu dem Ergebnis, daß ein Mensch jedenfalls dann tot ist, wenn sein Gehirn insgesamt abgestorben ist. Das ist die Hirntod-Konzeption des Todes, die seitdem die theoretische Basis der medizinischen Praxis in weiten Teilen der Welt bildet. Trotzdem sind die Zweifel am Schluß vom Hirntod auf den Tod nie verstummt. Im Gegenteil, sie sind erst in…Read more
  • In der medizinischen Ethik wird seit etwa dreißig Jahren die Frage diskutiert, ob ein Mensch tot ist, wenn er einen dissoziierten Hirntod erlitten hat, d.h. wenn zwar sein Gehirn, nicht aber andere Organe wie Herz oder Lungen abgestorben sind. Für die Diskussion dieser sogenannten Hirntod-Definition oder Hirntod-Konzeption des menschlichen Todes spielt das Verhältnis zwischen Personalität und Gehirn eine wichtige Rolle. Nach verbreiteter Überzeugung (die auch in die für Deutschland maßgebli…Read more
  •  28
    Willensschwäche — Wie Ist das Nur Möglich?
    In Gerhard Preyer, Frank Siebelt & Alexander Ulfig (eds.), Language, Mind and Epistemology: On Donald Davidson’s Philosophy, Kluwer Academic Publishers. pp. 313-338. 1994.
    How is weakness of the will possible? This was the title question of an article published by Donald Davidson in 1969. His answer, which accords with ones offered by many philosophers from Socrates onwards, reads: Strictly speaking weakness of will is not possible — at least not if it is to be understood as a disposition to act intentionally contrary to one’s own belief that an available alternative action would have been better. This thesis, which appears implausible at first sight, gives rise t…Read more
  •  47
    Davidson
    In Timothy O'Connor & Constantine Sandis (eds.), A Companion to the Philosophy of Action, Wiley-blackwell. pp. 598-605. 2010.
    This chapter contains sections titled: References: primary sources and their abbreviations Further reading.
  •  7252
    Die Pflicht, dem Menschen seine Würde zu erhalten
    Zeitschrift Für Menschenrechte 2010 (1): 98-116. 2010.
  • On Being a Realist About Death
    In James R. O'Shea & Eric M. Rubenstein (eds.), Self, Language, and World: Problems from Kant, Sellars, and Rosenberg, Ridgeview Publishing Co.. pp. 269-278. 2010.
  •  49
    Three Crucial Turns on the Road to an Adequate Understanding of Human Dignity
    In Paulus Kaufmann, Hannes Kuch, Christian Neuhaeuser & Elaine Webster (eds.), Humiliation, Degradation, Dehumanization. Human Dignity Violated, Springer Verlag. pp. 7-17. 2010.
    Human dignity is one of the key concepts of our ethical evaluations, in politics, in biomedicine, as well as in everyday life. In moral philosophy, however, human dignity is a source of intractable trouble. It has a number of characteristic features which apparently do not fit into one coherent ethical concept. Hence, philosophers tend to ignore or circumvent the concept. There is hope for a philosophically attractive conception of human dignity, however, given that one takes three crucial turns…Read more
  •  53
    Der menschliche Körper ist das beste Bild der menschlichen Seele
    In Anne Reichold & Pascal Delhom (eds.), Normativität des Körpers, Verlag Karl Alber. pp. 37-53. 2011.
  • Grundlegende Überlegungen zur klinischen psychiatrischen Ethik
    Zeitschrift Für Psychiatrische Pflege Heute 17 (5): 233-239. 2011.
    Die klinische Ethik hat in den letzten Jahren in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen, was sich auch in der Anzahl der Veröffentlichungen widerspiegelt [1]. Die klinische psychiatrische Ethik findet dabei allerdings kaum Beachtung, wie überhaupt die Psychiatrie in der modernen medizinischen Ethik deutlich unterrepräsentiert ist. Zurzeit gibt es nur englischsprachige Lehrbücher der psychiatrischen Ethik [2], [3], [4]. Der folgende Beitrag kann diesen Mangel nicht ausgleichen. Er soll aber …Read more
  •  33
    Wozu brauchen wir in der medizinischen Ethik die Menschenwürde?
    In Jan C. Joerden, Eric Hilgendorf, Natalia Petrillo & Felix Thiele (eds.), Menschenwürde und moderne Medizintechnik. pp. 197-213. 2011.