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Ulrich Arnswald

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  • All publications (124)
  • Die Kultur der Intoleranz – eine Folge der Willkür in der Stimmungsdemokratie
    In Ulrich Arnswald, Heiner Geißler, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger & Wolfgang Thierse (eds.), Sind die Deutschen ausländerfeindlich? – 49 Stellungnahmen zu einem aktuellen Thema, Pendo. pp. 9-18. 2000.
    Government and DemocracyEuropean Philosophy
  • Sind die Deutschen ausländerfeindlich? – 49 Stellungnahmen zu einem aktuellen Thema (edited book)
    with Heiner Geißler, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, and Wolfgang Thierse
    Pendo. 2000.
    Government and DemocracyEuropean Philosophy
  • Das Irrationale des Rationalen. Die hermeneutischen Grundlagen der Mathematik
    In Berit Brogaard (ed.), Rationality and Irrationality, Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft. pp. 29-36. 2001.
    History of Western PhilosophyEuropean PhilosophyPhilosophy of MathematicsEpistemology
  • Zur Ethik und Toleranz bei Wittgenstein
    In Peter Kampits, Anja Weiberg & Kokai Karoly (eds.), Angewandte Ethik / Applied Ethics, Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft. pp. 50-57. 1999.
    History of Western PhilosophyMetaphysics and EpistemologyEuropean PhilosophyValue Theory
  • Panajotis Kondylis: Machiavelli (review)
    Zeitschrift Für Geschichtswissenschaft 58 (3): 271-273. 2010.
    European PhilosophyMetaphysics and EpistemologyValue TheoryMedieval and Renaissance Philosophy
  • Eckhard Keßler: Die Philosophie der Renaissance. Das 15. Jahrhundert (review)
    Zeitschrift Für Geschichtswissenschaft 58 (12): 1033-1035. 2010.
    Value TheoryEuropean PhilosophyMedieval and Renaissance PhilosophyScience, Logic, and MathematicsMet…Read more
    Value TheoryEuropean PhilosophyMedieval and Renaissance PhilosophyScience, Logic, and MathematicsMetaphysics and Epistemology
  • Ernst Jünger: Kriegstagebuch 1914-1918 (review)
    Zeitschrift Für Geschichtswissenschaft 59 (6): 559-561. 2011.
    Philosophical TraditionsOther Academic AreasValue Theory
  • Herfried Münkler: Mitte und Maß. Der Kampf um die richtige Ordnung (review)
    Zeitschrift Für Geschichtswissenschaft 59 (11): 965-967. 2011.
    Social and Political Philosophy
  • Jan Drehmel, Kristina Jaspers (Hrsg.): Ludwig Wittgenstein. Verortungen eines Genies (review)
    Wittgenstein-Studien 3 301-308. 2012.
    Metaphysics and EpistemologyScience, Logic, and MathematicsEuropean PhilosophyValue TheoryLudwig Wit…Read more
    Metaphysics and EpistemologyScience, Logic, and MathematicsEuropean PhilosophyValue TheoryLudwig Wittgenstein
  • Rationalität und die Institution der Sprache. Das Unhintergehbare im überkommenen Hintergrund
    In Ulrich Arnswald & Hans-Peter Schütt (eds.), Rationalität und Irrationalität in den Wissenschaften, Vs Verlag Für Sozialwissenschaften. pp. 216-259. 2011.
    Das, was Menschen die Welt nennen, ist immer sprachlich verfaßt. Zwangsläufig hat jeder Mensch nur qua Sprache Zugang zur sogenannten „Welt“, da diese folgerichtig nur durch Sprache zum Ausdruck gebracht werden kann. Die Idee der Welt wird ausschließlich durch Sprache vermittelt. Dies ist auch dann der Fall, wenn man davon ausgeht, daß es mehr als nur die Sprache in der Welt gibt.
    European PhilosophyHistory of Western PhilosophyValue TheoryMetaphysics and Epistemology
  • Wilhelm Baum: Wittgenstein im Ersten Weltkrieg. Die „Geheimen Tagebücher“ und die Erfahrungen an der Front (1914-1918) (review)
    Wittgenstein-Studien 9 271-278. 2018.
    Metaphysics and EpistemologyValue TheoryScience, Logic, and MathematicsEuropean PhilosophyLudwig Wit…Read more
    Metaphysics and EpistemologyValue TheoryScience, Logic, and MathematicsEuropean PhilosophyLudwig Wittgenstein
  • Der Homo oeconomicus als Illusion eines „Menschenbildes“. Anmerkungen zur Bedeutung der philosophischen Anthropologie als Korrektiv der modernen Ökonomie
    In Andreas Oberprantacher & Anne Siegetsleitner (eds.), Mensch sein-Fundament, Imperativ oder Floskel?: Beiträge zum 10. Internationalen Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie in Innsbruck, Innsbruck University Press. pp. 263-272. 2017.
    Das Nachdenken über die Wesenseigentümlichkeiten des Menschen wird zunehmend zum Diskursgegenstand der modernen Ökonomie, die seit 1870 die Homo oeconomicus-Annahme zum Bestandteil ihrer mathematischen Modelle erhoben hat. Der Homo oeconomicus als fiktiver Held der ökonomischen Prozesse und Gesetze der Neoklassik steht nicht mehr unangefochten im Raum. Bekanntlich bezieht sich diese methodische Hilfsfigur nicht auf einen existenten, sprich natürlichen Menschen, sondern nur auf das künstliche Kon…Read more
    Das Nachdenken über die Wesenseigentümlichkeiten des Menschen wird zunehmend zum Diskursgegenstand der modernen Ökonomie, die seit 1870 die Homo oeconomicus-Annahme zum Bestandteil ihrer mathematischen Modelle erhoben hat. Der Homo oeconomicus als fiktiver Held der ökonomischen Prozesse und Gesetze der Neoklassik steht nicht mehr unangefochten im Raum. Bekanntlich bezieht sich diese methodische Hilfsfigur nicht auf einen existenten, sprich natürlichen Menschen, sondern nur auf das künstliche Konstrukt einer vermeintlich rational handelnden Person. Diesem künstlichen Menschenbild liegt keine Anthropologie im Sinne der Philosophischen Anthropologie als der Menschenkunde bzw. der Wissenschaft vom Menschen zugrunde, wie fälschlicherweise vielerorts gemeint wird, denn die Erfindung des Homo oeconomicus benennt diesen immer schon als reine Fiktion eines ausschließlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten handelnden Menschen. Dieser lässt sich nur von persönlichem Nutzen und Gewinn leiten und ist insofern eins mit dem Paradigma des ökonomischen Prinzips. Die Fiktion des Homo oeconomicus abstrahiert nicht vom einzelnen Menschen. Daher kann sie keine Allgemeingültigkeit für sich in Anspruch nehmen. Der Homo oeconomicus ist folgerichtig keineswegs ein Selbstbild des Menschen – wenn überhaupt wäre er nur als die Projektion des Menschenbildes eines zukünftigen Menschen denkbar, der dem Wunsch nach vollständiger Rationalität entsprechen würde. Mit seinen Annahmen berührt er zwar das Feld der philosophischen Anthropologie, ist aber zugleich kein Resultat dieser. Adam Smith war dies wohl bewusst, denn auch wenn der Homo oeconomicus seine Wurzeln dessen Werk verdankt, ging Smiths Menschenbild als auch Theorie weit über das Ökonomische hinaus und der Denker war nicht auf das Konzept eines solch verkürzten Menschenbildes angewiesen. Der heutzutage in der ökonomischen Theorie virulente, stark vereinfachte hyperrationale Kunstmensch, den wir als Homo oeconomicus bezeichnen, der die zugegebenermaßen faszinierende Mechanik der eleganten Mathematik der ökonomischen Theorie bestimmt, wird neuerdings z.B. von der experimentellen Ökonomie, der Verhaltensökonomik etc. im Rahmen der Ökonomik selbst infrage gestellt. Zugleich erfolgt eine Hinterfragung des Homo oeconomicus von außen durch die Philosophie – hier insbesondere durch die ökonomische Anthropologie als Disziplin der Philosophischen Anthropologie. Ein Rückgriff auf die Grundlagen der ökonomischen Anthropologie scheint nach den mannigfaltigen Wirtschaftskrisen der letzten Jahrzehnte geradezu unabdingbar zu sein; wobei zugleich einzuräumen ist, dass auch dieser Philosophieansatz nicht den natürlichen Menschen erfassen, sondern nur ein anthropologisches Konstrukt dessen entwerfen kann. Denn streng genommen kann die Anthropologie gleichfalls nur auf die Wesenhaftigkeit der Menschen abstrahieren, diese aber nicht bestimmen. Insofern hat jede Anthropologie eine gewisse kognitive Unschärfe in sich, da sie nie mehr erkennen kann, als eine gute Abstraktion zulässt. Dennoch scheint die ökonomische Anthropologie erfolgsversprechend zu sein, da sich der anthropologische Ansatz vielmehr der Grenzen der eigenen Methode bewusst ist, als dies beim Homo oeconomicus-Modell mit seinen artifiziellen Modellwelten der Fall ist – zumal die Betrachtung des Menschen mit den in der Welt vorzufindenden natürlichen Menschen korrespondiert, anstatt sich dem Wunschdenken eines fiktiven Menschen als streng zweckrationalen Akteur hinzugeben. In dieser Hinsicht wird die ökonomische Anthropologie der methodischen Reflexion auf die menschlichen Dinge (ta anthropina) vielmehr gerecht als dies die moderne Wirtschaftstheorie bis dato vermag.
    Social SciencesHistory of Western PhilosophyMetaphysics and EpistemologyValue Theory
  • Die Anwendung bestimmt die Bedeutung: Der innere Zwang der Mathematik und das Rituelle ihrer Abrichtung nach Wittgenstein
    In Jens Kertscher & Dieter Mersch (eds.), Performativität und Praxis, Wilhelm Fink. pp. 287-294. 2003.
    Science, Logic, and MathematicsHistory of Western Philosophy
  • Gertrude Lübbe-Wolff: Demophobie. Muss man die direkte Demokratie fürchten? (review)
    Hannaharendt.Net Zeitschrift Für Politisches Denken - Journal for Political Thinking. 2024.
    European PhilosophyHistory of Western Philosophy, MiscGovernment and Democracy
  • Totalitarianism in the Work of Simone Weil: Insights from an Early Confrontation
    Atlantika: Revista Internacional de Filosofia (1): 96-109. 2024.
    Simone Adolphine Weil initially saw herself as a Marxist and anarchist and became involved in revolutionary-syndicalist trade unions before increasingly becoming their early and extremely sharp critic. From 1933 onward, she distanced herself more and more from the syndicalist movement in terms of content, and at the same time she was increasingly skeptical of its politics. She saw in the syndicalists, socialists and communists no more accurate knowledge of society than in the conservatives or fa…Read more
    Simone Adolphine Weil initially saw herself as a Marxist and anarchist and became involved in revolutionary-syndicalist trade unions before increasingly becoming their early and extremely sharp critic. From 1933 onward, she distanced herself more and more from the syndicalist movement in terms of content, and at the same time she was increasingly skeptical of its politics. She saw in the syndicalists, socialists and communists no more accurate knowledge of society than in the conservatives or fascists. This led her very early on to the concept of totalitarianism, which appeared in her philosophy and only became widespread in Western societies after World War II, when Weil was already dead.
    Philosophical TraditionsValue TheoryHistory of Western PhilosophyMetaphysics and Epistemology
  • »Vielleicht bringt mir die Nähe des Todes das Licht des Lebens« – Zwischen Todessehnsucht und Todesverachtung: Ludwig Wittgenstein im Ersten Weltkrieg
    In Ulrich Arnswald & Ilse Somavilla (eds.), Ludwig Wittgenstein – Universalgenie, Genie oder Generalist? Ein Leben ruhelosen Denkens, Innsbruck University Press. pp. 145-166. 2022.
    Value TheoryPhilosophical TraditionsHistory of Western Philosophy
  • Die gute Regierung. Fürstenspiegel in Religionen und Kulturen. Studien zur christlichen Religions- und Kulturgeschichte
    In Mariano Delgado & Volker Leppin (eds.), Die gute Regierung, . pp. 294-311. 2017.
    Thomas More's work Utopia shaped the later tradition in which writers, whose motivation were party theoretical, partly literary, constructed fictitious models of states. The proper name of the island created by More became a generic term for political fictions. This point of view, however, can be called into question if one doesnot follow the widespread thesis that utopianism depicts, to a certain extent, an abstraction of social reality which it specifically contrast with a vision of a desirabl…Read more
    Thomas More's work Utopia shaped the later tradition in which writers, whose motivation were party theoretical, partly literary, constructed fictitious models of states. The proper name of the island created by More became a generic term for political fictions. This point of view, however, can be called into question if one doesnot follow the widespread thesis that utopianism depicts, to a certain extent, an abstraction of social reality which it specifically contrast with a vision of a desirable, ideal social life. In this view Utopia is an idea which is conceivable, but which cannot be realized directly. It presents a pipe dream, a concept or a vision of a world or a time in which a new social, religious or technical order prevails. By virtue of the perfection of this concept, it is assumed that every member of the community agrees to comply with the maxims of this social ideal in all spheres of life. This thesis, however, seems to me to be untenable for Thomas More's work. According to my understanding, Utopia is instead an "experimentum rationis", a thought experiment, and not the desin of an ideal state as many ardently desire. The island of Utopia does not provide a definitive solution, let alone a serious solution for the social evils in England of that time which are named in the first book. Utopia, therefore, cannot be understood as the comprehensive social-reform work as it has often been portrayed in the history of Utopia-research and still is in some quarter today.
    Philosophy, General WorksHistory of Western PhilosophySocial and Political PhilosophyPhilosophical T…Read more
    Philosophy, General WorksHistory of Western PhilosophySocial and Political PhilosophyPhilosophical Traditions
  • Herausforderungen der Angewandten Ethik (edited book)
    with Jens Kertscher
    Mentis. 2002.
    In vielen Bereichen unseres Lebens stellen sich heute drängende moralische und gesellschaftspolitische Fragen: In der medizinischen Forschung, in der Arbeitswelt, im Umgang mit den Medien. Das Bedürfnis nach grundsätzlicher ethischer Orientierung in diesen sensiblen Fragen wird immer lauter, und die Einsetzung eines nationalen Ethikrates ist ein unmittelbarer Reflex dieses Bedürfnisses. Die zwölf Beiträge dieses Buches greifen viele der aktuellen Probleme auf und reflektieren sie vor dem Hinterg…Read more
    In vielen Bereichen unseres Lebens stellen sich heute drängende moralische und gesellschaftspolitische Fragen: In der medizinischen Forschung, in der Arbeitswelt, im Umgang mit den Medien. Das Bedürfnis nach grundsätzlicher ethischer Orientierung in diesen sensiblen Fragen wird immer lauter, und die Einsetzung eines nationalen Ethikrates ist ein unmittelbarer Reflex dieses Bedürfnisses. Die zwölf Beiträge dieses Buches greifen viele der aktuellen Probleme auf und reflektieren sie vor dem Hintergrund ethischer Theorien: Medizinethische Probleme (Klonen, Ethik im Krankenhaus, Einsatz von Technik u.a.) und medien- und umwelttechnische Fragen werden ebenso behandelt wie Gerechtigkeitsfragen in der Ökonomie.
    Philosophy, General WorksProfessional AreasTeaching PhilosophyApplied EthicsScience, Logic, and Math…Read more
    Philosophy, General WorksProfessional AreasTeaching PhilosophyApplied EthicsScience, Logic, and MathematicsEuropean Philosophy
  • Die Vereinten Nationen – »Bremsklotz« moderner Konflikte, nicht »Hebel« der Weltpolitik
    In Ulrich Arnswald & Jens Kertscher (eds.), Die Autonomie des Politischen und die Instrumentalisierung der Ethik, Manutius. pp. 13-51. 2002.
    European PhilosophyScience, Logic, and Mathematics20th Century PhilosophyValue Theory
  • Das Paradox der Ethik – »Sie läßt alles, wie es ist.«
    In Ulrich Arnswald & Anja Weiberg (eds.), Der Denker als Seiltänzer: Ludwig Wittgenstein über Religion, Mystik und Ethik, Parerga. pp. 11-33. 2001.
    Value TheoryEuropean PhilosophyHistory of Western PhilosophyMetaphysics and Epistemology
  •  9
    Zur Analogie von Wittgensteins Konzept des Aspektwechsels und der wissenschaftlichen Metapher als Vehikel der Innovation
    In Christoph Limbeck-Lilienau & Friedrich Stadler (eds.), The Philosophy of Perception: Proceedings of the 40th International Ludwig Wittgenstein Symposium, De Gruyter. pp. 357-374. 2019.
    Zwischen Wittgensteins Konzept des Aspektwechsels und innovativen Metaphern in den Naturwissenschaften gibt es eine erstaunliche Analogie, die das Selbstverständnis der Naturwissenschaften als „exakte Wissenschaften“ partiell infrage stellt. „Innovative Metaphern“ dienen nämlich den Naturwissenschaften als Vehikel der Innovation, denn ohne diese könnte kaum erfolgreich eine konzeptuelle Idee von einem wissenschaftlichen Paradigma auf ein anderes übertragen werden. Dabei eignet sich die Kombinati…Read more
    Zwischen Wittgensteins Konzept des Aspektwechsels und innovativen Metaphern in den Naturwissenschaften gibt es eine erstaunliche Analogie, die das Selbstverständnis der Naturwissenschaften als „exakte Wissenschaften“ partiell infrage stellt. „Innovative Metaphern“ dienen nämlich den Naturwissenschaften als Vehikel der Innovation, denn ohne diese könnte kaum erfolgreich eine konzeptuelle Idee von einem wissenschaftlichen Paradigma auf ein anderes übertragen werden. Dabei eignet sich die Kombination von Bildfeld und Sprache besonders für die Erklärung und Übermittlung von Theorien. Die konzeptuelle Innovation, die letztlich Paradigmenwechsel auch in den Naturwissenschaften einleitet, ist durchaus das Verdienst der eingesetzten, konzeptuellerweiterten Metapher - auch wenn diese noch nicht zwangsläufig originäre, wissenschaftliche Innovationen nach sich ziehen muss. Der Beitrag zeichnet diesen Vorgang nach.
    History of Western PhilosophyValue TheoryMetaphysics and EpistemologyPhilosophical Traditions
  • Ludwig Wittgenstein – Universalgenie, Genie oder Generalist? Ein Leben ruhelosen Denkens
    with Ilse Somavilla
    innsbruck university press. 2022.
    Ludwig Wittgenstein ist einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Philosophie­geschichte. Seine Themenbereiche umspannten eine Vielzahl von Fächern. Zu seinen Studenten gehörte u.a. Alan Turing und daher ist es nicht überraschend, dass man bei Wittgenstein erste Auseinandersetzungen mit dem Feld der artificial intelligence findet. Der später weltbekannte Philosoph, der zuerst Maschinenbau studierte, nahm in jungen Jahren an Flugversuchen teil. Neben Studien zum ­Helikopter-Bau in der ­Österre…Read more
    Ludwig Wittgenstein ist einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Philosophie­geschichte. Seine Themenbereiche umspannten eine Vielzahl von Fächern. Zu seinen Studenten gehörte u.a. Alan Turing und daher ist es nicht überraschend, dass man bei Wittgenstein erste Auseinandersetzungen mit dem Feld der artificial intelligence findet. Der später weltbekannte Philosoph, der zuerst Maschinenbau studierte, nahm in jungen Jahren an Flugversuchen teil. Neben Studien zum ­Helikopter-Bau in der ­Österreichischen Luftwaffe war er auch an Arbeiten zur Entwicklung des ­modernen jet engine beteiligt. Als Architekt trat Wittgenstein ­gleichermaßen in Erscheinung wie als Kritiker der modernen Zivilisation. Abge­sehen von der Beschäftigung mit sprachphilosophischen Themen setzte er sich mit ­Fragen der Ästhetik, Ethik und Religion auseinander und zeigte großes Interesse an ­Literatur, Kunst und Musik. Bei dieser Spannbreite an Themen und ­praktischen Forschungsfeldern stellt sich die Frage, ob Wittgenstein als Univer­salgenie betrachtet werden kann. Der vorliegende Band umfasst die Ergebnisse einer gemein­samen ­Arbeitstagung der Leopold-Franzens-Universität ­Innsbruck und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), die die vielen Facetten dieses Denkers beleuchten und den Zusammenhang zwischen den praktischen Forschungsfeldern und seiner Philo­sophie zu klären versuchen.
    Value TheoryPhilosophical TraditionsMetaphysics and EpistemologyHistory of Western Philosophy
  • Preventive War or Preemptive War
    In Dennis R. Okerstrom (ed.), War, Peace, and Terrorism, Pearson Longman Inc. pp. 92-94. 2005.
  • Die Geisteswissenschaften – Unterschätzte Transmissionsriemen des gesellschaftlichen Wandels und der Innovation
    In Die Zukunft der Geisteswissenschaften, Manutius. pp. 111-162. 2005.
    Government and DemocracyHistory of Western PhilosophyPhilosophical TraditionsMetaphysics and Epistem…Read more
    Government and DemocracyHistory of Western PhilosophyPhilosophical TraditionsMetaphysics and Epistemology
  • Der verhinderte Revolutionär Johannes Ignatz Weitzel (1771-1837). Anmerkungen zu einem politischen Schriftsteller des Vormärz
    Fvf Forum Vormärz Forschung Jahrbuch 22 329-363. 2017.
  • The Tension at the Core of the Tractatus
    In David Kilfoyle & Stuart Shanker (eds.), Ludwig Wittgenstein: Critical Assessments of Leading Philosophers, Second Series, Routledge. pp. 125-131. 2001.
  • »Was, du Mistvieh, du willst keinen Unsinn reden?« – Wittgenstein, Heidegger und Metaphysik
    In Uwe Meixner, Peter Simons & Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft (eds.), Metaphysics in the Post-Metaphisical Age / Metaphysik Im Postmetaphysischen Zeitalter, Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft. pp. 31-39. 1999.
  • Otto Neurath's Distorted Reception of Weber's Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism
    Max Weber Studies 23 (2): 218-237. 2023.
    Otto Neurath probably never read Max Weber's The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism, but only perceived it through J.B. Kraus's book Scholasticism, Puritanism, and Capitalism. For Kraus, as a Jesuit, it was important to take a clear position in the conflict between Protestants and Catholics. The goal of his argument was to downplay and limit the importance of Protestantism to modern capitalism. He therefore hardly addresses Weber's particular argumentation. Neurath, in turn, presumabl…Read more
    Otto Neurath probably never read Max Weber's The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism, but only perceived it through J.B. Kraus's book Scholasticism, Puritanism, and Capitalism. For Kraus, as a Jesuit, it was important to take a clear position in the conflict between Protestants and Catholics. The goal of his argument was to downplay and limit the importance of Protestantism to modern capitalism. He therefore hardly addresses Weber's particular argumentation. Neurath, in turn, presumably relied on Kraus in order to call upon a Jesuit as a key witness for Marxism. This as well as Neurath's well-known tendency for polemics made him follow Kraus, who with his criticism of Weber by means of Marx wanted to establish, as Neurath called it, a 'Marxism of a Jesuit' as a third way. Kraus's criticism triggered Neurath's misconception that Weber's writing should be understood as an anti-thesis to Marx. Surprisingly, he never realized how closely Weber's approach in the empirically based study corresponded with his own methodological approach of an empirical sociology.
    Metaphysics and EpistemologyPhilosophical TraditionsHistory of Western PhilosophyValue Theory
  • Die besondere Verbindung zwischen Politik und Philosophie
    with Ondřej Skripnik
    In Jan Sokol (ed.), Philosophie als Verpflichtung: Über Ethik, Menschenrechte, Bildung und Politik, Manutius Verlag. 2014.
  • Die Metapher in den Naturwissenschaften – Das unbekannte Medium für Paradigmenwechsel
    In Ulrich Arnswald, Jens Kertscher & Matthias Kross (eds.), Wittgenstein und die Metapher, Parerga. pp. 221-249. 2004.
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