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    Otto Neurath habilitierte sich 1917 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, nachdem ein erster Anlauf an der Grazer Karl-Franzens-Universität unter dem Dekan Joseph Schumpeter im November 1916 unter bis heute ungeklärten Umständen – hierzu liegen keine Dokumente vor – zu keinem erfolgreichen Abschluss führte. Dabei könnte für Neurath den Ausschlag für Heidelberg gegeben haben, dass er bereits wiederholt in der seit 1904 von den Heidelberger Professoren Edgar Jaffé, Werner Sombart und Max W…Read more
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    ZusammenfassungErinnerung ist für Wittgenstein ein komplexer Vorgang, der mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten verbunden ist. Dies gilt besonders für seine Überlegungen zur Erinnerung einer Absicht – ein in der Wittgenstein-Literatur bis dato vernachlässigter Aspekt, obwohl er in diversen Manuskripten des Nachlasses hervorsticht. Nach Wittgenstein erlaubt uns der Erinnerungsvorgang nicht, uns eine vermeintliche Absicht „vor Augen zu führen“, dennoch verwenden wir den sprachlichen Ausdruck, um …Read more
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    The Hidden Anthropological Aspect of Emmanuel Levinas's 'Face of the Other' in Context of the Holocaust: A Case of Applied Political and Legal Philosophy
    Labyrinth: An International Journal for Philosophy, Value Theory and Sociocultural Hermeneutics 27 (2): 60-86. 2026.
    For Emmanuel Levinas, the death of the other is the "first death" and the fundamental ethical experience. He emphasizes that it is through the experience of the death of others that we develop a relationship with death. Thus, Levinas reverses the traditional perspective. Death breaks down the isolation of the self and makes existence pluralistic. It is the occasion for breaking out of one's own self-reference. The "death of the other" is the starting point of ethics, as it marks the beginning of…Read more
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    Das Spektakel des Terrorismus
    with Jens Kertscher
    Deutsche Zeitschrift für Philosophie 53 (6): 970-972. 2005.
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    Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie (edited book)
    with Hans-Peter Schütt
    Kit Scientific Publishing. 2010.
    Thomas Morus Utopia' ist ein Klassiker der Politischen Philosophie, der die Tradition fiktiver Staatsmodelle prägte. Der Name bezeichnet ein "Nirgendwo", durch dessen Unauffindbarkeit alle Sehnsüchte in eine unerreichbare Ferne projiziert werden. Als Utopie gilt eine Vorstellung, die als Idee zwar denkbar, aber nicht unmittelbar umzusetzen ist. Der Band hinterfragt, mit welchen Chancen auf gesellschaftspolitische Diskussion heute noch fiktive Staatsmodelle ausgearbeitet werden können.