•  2101
    With his influence on the development of physiology, physics and geometry, Hermann von Helmholtz – like few scientists of the second half of the 19th century – is representative of the research in natural science in Germany. The development of his understanding of science is not less representative. Until the late sixties, he emphatically claimed the truth of science; later on, he began to see the conditions for the validity of scientific knowledge in relative terms, and this can, in summary, …Read more
  •  701
    Two criteria are proposed for characterizing the diverse and not yet perspicous relations between nanotechnology und nature. They assume a concept or nature as that which is not made by human action. One of the criteria endorses a distinction between natural and artificial objects in nanotechnology: the other allows for a discussion of the potential nanotechnological modification of nature. Insofar as current trends may be taken as indicative of future development, nanotechnology might increasin…Read more
  •  2829
    The Objectivity of Nihilism
    Divinatio. Studia Culturologica 41 (Autumn-winter 2015): 7-29. 2016.
    The discourse on nihilism in the German-speaking world continues to take its orientation primarily from Friedrich Nietzsche’s understanding of nihilism as a historical movement of the decline of values. This means that the aspects of nihilism that are not tied to specific epochs and cultures are not accorded due importance (I). In order to make a reappraisal of nihilism that does justice to these objective contents, I will present a classification of types of nihilism and of arguments that…Read more
  •  140
    In diesem Vortrag möchte ich die plurale Anwendbarkeit von Naturbegriffen exemplarisch nur an einem Ausschnitt des naturphilosophischen Diskurses, an der speziellen Klasse der antithetischen Bestimmungen erörtern: Die aristotelische Entgegensetzung von Natur und Technik, die cartesische von Natur und Denken und die rousseausche von Natur und Gesellschaft. Bei ihrer Rekonstruktion suche ich, Erfahrungen herauszuarbeiten, auf die sich die extensionalen Festlegungen jeweils stützen, um in erster Nä…Read more
  • H. Lang, The Order of Nature in Aristotle's Physics. (review)
    Ambix. Journal for the Society for the History of Alchemy and Chemistry 2001. 2001.
  •  187
    Physics and Magic. Disenchanting Nature
    In J. Mildorf, U. Seeber & M. Windisch (eds.), Magic, Science, Technology and Literature, Lit. 2007.
    A widespread view of the natural sciences holds that their historical development was accompanied by a constantly widening gap between them and magic. Originally closely bound up with magic, the sciences are supposed to have distanced themselves from it in a long-drawn-out process, until they attained their present magic-free form. I would like, in this essay, to discuss some arguments in support of this plausible view. To this end, I shall begin with a definition of magical and scientific conce…Read more
  •  753
    Naturerkenntnis Und Natursein (edited book)
    Suhrkamp Publishers. 1998.
    Indem dieser Band sich auf das Verhältnis von Naturerkennen und Natursein konzentriert, thematisiert er einen wesentlichen Ausschnitt aus dem weiten Spektrum von Böhmes philosophischer Arbeit. Um die Naturthematik möglichst breit zu entfalten und für Querverbindungen offenzuhalten, ist der vorliegende Band in drei Abschnitte gegliedert. Im ersten Abschnitt stehen Charakter und Reichweite der wissenschaftlichen Erkenntnis von Natur im Mittelpunkt. Der zweite Teil des Bandes stellt alternative Per…Read more
  •  81
    Alfred Schütz' hat einen Kriterienkatalog zur Charakterisierung unterschiedlicher Erkenntnisstile entwickelt, in dem die Auszeichnung der Lebenswelt nur an wenigen, leicht korrigierbaren Stellen Eingang findet. (1. Abschnitt). Um ihn auf die Lebenswelt anzuwenden, rekurriere ich auf Husserls Bestimmung der Lebenswelt als Wahrnehmungswelt und auf das von Schütz und Thomas Luckmann entwickelte Schichtenmodell der Lebenswelt. Die Lebenswelt erscheint in der Konsequenz als sozial eingrenzbarer Konte…Read more
  •  930
    Natur im Labor. Themenschwerpunkt in Philosophia Naturalis Bd. 43, Heft 1-2. (edited book)
    with Kristian Köchy
    Klostermann.. 2006.
    Seit Beginn der frühen Neuzeit ist das naturwissenschaftliche Verfahren maßgeblich durch ein neues Konzept geprägt: das Konzept des experimentellen, gestalterischen Eingriffs in die Natur. Es geht nun nicht mehr darum, eine Geschichte der "freien und ungebundenen Natur" (Bacon) zu erzählen, die in ihrem eigenen Lauf belassen und als vollkommene Bildung betrachtet wird. Es geht vielmehr darum, der "gebundenen und bezwungenen Natur" (Bacon) vermittels der experimentellen Tätigkeit des Menschen die…Read more
  •  704
    Der Verzicht auf absolut gültige Erkenntnis, heute in den Naturwissenschaften beinahe schon selbstverständlich, ist erst jüngeren Datums. Noch im vergangenen Jahrhundert zweifelte die experimentelle Forschung kaum an der vollkommenen Begreifbarkeit der Welt. Diesen Wandel zu erkunden und aufzuzeigen ist Thema der vorliegenden Studie. Der erste Teil präsentiert verschiedene Typen neuzeitlicher und moderner Wissenschaftsauffassungen von Galilei über Newton bis hin zu Kant. Im zweiten Teil werden E…Read more
  •  840
    Die Entwicklung von HeImholtz' Mechanismus ist durch einen Wandel im Geltungsanspruch gekennzeichnet und läßt sich in einer noch sehr groben Übersicht in zwei Perioden einteilen. Auf die erste Periode bis etwa zum Ende der 60er Jahre werde ich im ersten Teil meines Beitrages eingehen. Hier rekonstruiere ich umrißhaft die empiristische Begründung, die Helmholtz für den Wahrheitsanspruch seiner Naturauffassung gegeben hat. Im zweiten Teil werde ich dann die wichtigsten Merkmale der im Verlauf der …Read more
  •  1243
    Naturphilosophie
    In Hans Jörg Sandkühler & Others (eds.), Enzyklopädie Philosophie, Meiner Verlag. pp. 366-389. 2010.
  •  1221
    We are not Witnesses to a New Scientific Revolution
    In Alfred Nordmann, Hans Radder & Gregor Schiemann (eds.), Science Transformed?: Debating Claims of an Epochal Break, University of Pittsburgh Press. pp. 31-42. 2011.
    Do the changes that have taken place in the structures and methods of the production of scientific knowledge and in our understanding of science over the past fifty years justify speaking of an epochal break in the development of science? Gregor Schiemann addresses this issues through the notion of a scientific revolution and claims that at present we are not witnessing a new scientific revolution. Instead, Schiemann argues that after the so-called Scientific Revolution in the sixteenth and seve…Read more
  •  886
    Meine Rekonstruktion von HeImholtz' Begründung der Energieerhaltung beabsichtigt, vor allem das Verhältnis von empirischen und nichtempirischen Elementen aufzuklären. Als erstes möchte ich zeigen, worin die nichtempirischen Elemente bestehen und dass Helmholtz bereits in der Einleitung, wo der selbständige Energiebegriff noch nicht entwickelt ist, an entscheidenden Stellen auf die wissenschaftliche Erfahrung Bezug nimmt. Im Gegensatz zur Transzendentalphilosophie macht Helmholtz die Geltungsbedi…Read more
  •  129
    Pluralität der Natur
    Bremer Philosophica 4. 1999.
  •  4439
    Contexts of Nature according to Aristotle and Descartes
    The Proceedings of the Twenty-First World Congress of Philosophy 5 65-71. 2007.
    From the point of view of the history and philosophy of science, the relationship of Descartes' to Aristotle's concept of nature has not been grasped in an entirely satisfactory way. In this article, the two concepts will be subjected to a comparative analysis, beginning with the outstanding feature that both concepts of nature are characterized by a contradistinction to the non-natural: Aristotle separates nature and technology; Descartes opposes nature to thinking. My thesis is that these mean…Read more
  •  673
    Das Verhältnis von Geschichts- und Naturwissenschaft ist zwischen 1880 und 1945 - dem hier zu betrachtenden Zeitraum - durch einen Differenzierungsprozeß bestimmt, in dem sich die Geschichtswissenschaft gegenüber dem verstärkten Einfuß der naturwissenschaflichen Methode auf die Erfahrungswissenschaften abzugrenzen versucht und die Naturwissenschaft von der Historizität ihrer eigenen Erkennmisse zunehmend absieht. Diese allgemeine Tendenz setzt sich jedoch bei weitem nicht ungebrochen durch. Sie …Read more
  •  48
    Nanotechnologie und Naturverständnis
    In G. Hofmeister, K. Köchy & M. Norwig (eds.), Nanobiotechnologien. Philosophische, anthropologische und ethische Fragen, Alber. pp. 67-83. 2008.
    Mit diesem Beitrag möchte ich der Frage nachgehen, ob die Gegenstände, Vorhaben oder Konzeptionen der Nanotechnologie geeignet sind, zu einer tiefgreifenden Veränderung bisher vorherrschender Natur-Technik-Verständnisse zu führen. Von besonderem Interesse sind dabei nichtwissenschaftliche Auffassungen, von denen ich exemplarisch die der Lebenswelt vorstellen werde. In ihrer aristotelischen Verfassung folgt sie einer kategorialen Entgegensetzung von Natur und Technik. Natur zeichnet sich demnach…Read more
  •  2280
    Mit seinem Einfluß auf die Entwicklung der Physiologie, Physik und Geometrie ist Hermann von Helmholtz wie kaum ein anderer Wissenschaftler der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts repräsentativ für die Naturforschung in Deutschland. Nicht weniger repräsentativ nimmt sich die Entwicklung seiner Wissenschaftsauffassung aus. Während er bis in die späten 60er Jahre einen emphatischen Wahrheitsanspruch der Wissenschaft vertrat, begann er in der nachfolgenden Zeit, die Geltungsbedingungen der wissensc…Read more
  •  868
    Im ersten Teil stelle ich den Niedergang der Metapher von der "Sprache der Natur" im Anschluss an die Untersuchungen von Hans Blumenberg dar. Blumenberg meint, dass der Sprachverlust der Natur bis heute anhält. Im zweiten Teil prüfe ich die Konzeption Charles Taylors, die im Verhältnis zu Blumenbergs Thesen als alternative Beschreibung angesehen werden kann. Während sich Blumenberg vor allem mit der äußeren Natur befasst, richtet sich Taylors Interesse auf die innere Natur. Zu den "Quellen des S…Read more
  •  1885
    Nihilismus der Transparenz. Grenzen der Medienphilosophie Jean Baudrillards
    In Jan-Hendrik Möller, Jörg Sternagel & Hipper Lenore (eds.), Paradoxalität des Medialen., Fink Verlag. pp. 237-254. 2013.
    Jean Baudrillards Kulturphilosophie läßt sich durch die Behauptung charakterisieren, daß die Medien in der modernen Kultur vorherrschend geworden sind. Seine These, die Medien hätten jeden Bezug zu einer von ihnen unabhängigen Realität verloren, haben zahlreiche Autorinnen und Autoren nihilistisch genannt. Das Zutreffende dieser Kennzeichnung verdankt sich im Wesentlichen einem eingeschränkten, auf das 19. Jahrhundert zurückweisenden Begriff des Nihilismus. Allerdings nimmt Baudrillard auf Phäno…Read more
  •  1057
    Werner Heisenberg
    C.H. Beck. 2008.
    Gregor Schiemann führt allgemeinverständlich in das Denken dieses Physikers ein. Thema sind die Erfahrungen und Überlegungen, die Heisenberg zu seinen theoretischen Erkenntnissen geführt haben, die wesentlichen Inhalte dieser Erkenntnisse sowie die Konsequenzen, die er daraus für die Geschichte der Physik und das wissenschaftliche Weltbild gezogen hat. Heisenbergs Vorstellungswelt durchzieht durch ein Spannungsverhältnis, das heute noch das Denken vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler…Read more