•  84
    Evolutionswissenschaftliche Untersuchungen können unser Verständnis der Vorgeschichte der Moral vertiefen; insofern sind sie mit einer universalen Vernunftethik kompatibel. In diesem Aufsatz wird argumentiert, dass auch der normative Teil der Vernunftethik von der Evolutionstheorie lernen kann. Dafür wird zunächst gezeigt, dass es zur Vernünftigkeit von moralischen Normen gehört, langfristig umsetzbar zu sein. Da innerhalb der Kultur auch Moralsysteme in Konkurrenz zueinander stehen, müssen mora…Read more
  • Die architektur AlS Kunst
    Zeitschrift für Ästhetik Und Allgemeine Kunstwissenschaft 50 (1). 2005.
  •  88
    I. Die Doppelfunktion des Kategorischen Imperativs Der Kategorische Imperativ hat in Kants Ethik eine Doppelfunktion: Er ist einerseits das oberste Prinzip der Vernunftmoral und zugleich ein Test bzw. eine „Probe“ für Maximen des Handelns . Bestehen Maximen den Test, dann ist es zulässig oder sogar geboten, nach ihnen zu handeln; bestehen sie den Test nicht, so sind ihnen entsprechende Handlungen unmoralisch und verboten
  • Der Systemtheoretische Lebensbegriff aus Philosophischer sicht
    with Christoph Bambauer
    Conceptus: Zeitschrift Fur Philosophie 33 (82): 103-131. 2000.
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    Is it merely a matter of taste or convention to consider something right or wrong? Or can we find good reasons for our values and judgements that are independent of culture and tradition? The problem is as old as philosophy itself; and after more than two millennia of scholarly debate, there seems no end to the controversy. But Christian Illies suggests that powerful new forms of transcendental argument (a philosophical tool known since antiquity) may offer a long-sought cornerstone for morality…Read more
  •  59
    Das sogenannte Potentialitätsargument am Beispiel des therapeutischen Klonens
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 57 (2). 2003.
    In dem Aufsatz wird die Leistungsfähigkeit des Potentialitätsarguments am Beispiel des therapeutische Klonen untersucht. Die Diskussion bewegt sich auf drei Ebenen. Zunächst geht es auf fundamentaler Ebene darum, eine Begründung des Lebensrechts von Vernunftwesen zu skizzieren. Dann wird auf einer zweiten Ebene argumentiert, daß der Anwendungsbereich dieser Grundnorm auch nicht aktual ihre Vernunft gebrauchende Wesen einschließt. Diese hier "Erweiterungspostulat" genannte Forderung wird weitgehe…Read more