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1322Naturalismus und IntentionalitätIn Geert Keil & Herbert Schnädelbach (eds.), Naturalismus: philosophische Beiträge, Suhrkamp. pp. 187-204. 2000.Naturalism in theoretical philosophy comes in three kinds: metaphysical, scientific and semantical. Metaphysical naturalism holds that only natural things exist, scientific (or methodological) naturalism holds that the methods of natural science provide the only avenue to truth, semantic (or analytic) naturalism tries to provide sufficient nonintentional conditions for intentional phenomena. The paper argues that analytic naturalism does not render metaphysical or scientific naturalism obsolete,…Read more
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790Handeln und VerursachenKlostermann. 2000.Wenn wir handeln, greifen wir in den Lauf der Welt ein und führen Veränderungen herbei, von denen wir zu Recht denken, daß sie nicht eingetreten wären, hätten wir nicht eingegriffen. Durch menschliche Eingriffe herbeigeführte Veränderungen machen aber nur einen kleinen Teil dessen aus, was in der Welt geschieht. Der größere Teil geschieht ohne unser Zutun. Beide Arten von Geschehnissen werden sowohl alltagssprachlich wie philosophisch in kausalem Vokabular beschrieben. Handelnde werden als kausa…Read more
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635Was können wir wissen, was sollen wir tun?: zwölf philosophische Antworten (edited book)Rowohlt Taschenbuch Verlag. 2009.Der akademischen Philosophie wird manchmal nachgesagt, sie suche Antworten auf Fragen, die außer Philosophen niemanden umtreiben. In diesem Band sind »zwölf philosophische Antworten« auf Fragen versammelt, die sich jeder irgendwann einmal stellt und über die professionelle Philosophen lediglich etwas schärfer und gründlicher nachdenken. Die Autoren dieses Bandes greifen pointiert, allgemeinverständlich und mit philosophischem Vertiefungsanspruch aktuelle Kontroversen auf. Sie erheben dabei den A…Read more
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136Disease as a vague and thick cluster conceptIn Geert Keil, Lara Keuck & Rico Hauswald (eds.), Vagueness in Psychiatry, Oxford University Press Uk. pp. 46-74. 2016.This chapter relates the problem of demarcating the pathological from the non-pathological in psychiatry to the general problem of defining ‘disease’ in the philosophy of medicine. Section 2 revisits three prominent debates in medical nosology: naturalism versus normativism, the three dimensions of illness, sickness, and disease, and the demarcation problem. Sections 3–5 reformulate the demarcation problem in terms of semantic vagueness. ‘Disease’ exhibits vagueness of degree by drawing no sharp…Read more
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109Die Wahrheit verträgt kein Mehr oder MinderIn Holm Tetens & Stefan Tolksdorf (eds.), In Sprachspiele verstrickt. Festschrift für Hans Julius Schneider, De Gruyter. pp. 81-100. 2010.1. Einleitung 2. Herausforderungen für das Nichtgraduierbarkeits- und das Bivalenzprinzip 3. Freges Einwand gegen graduale Wahrheit 4. Warum semantische Vagheit keine Wahrheitsgrade erfordert 5. Grenzen ziehen, wo noch keine gezogen sind
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131Vagueness and Law: Philosophical and Legal Perspectives (edited book)Oxford University Press. 2016.Vague expressions are omnipresent in natural language. Their use in legal texts is inevitable. A law phrased in vague terms will often leave it indeterminate whether it applies to a particular case. This places the law at odds with legal values. One of the fundamental pillars of the rule of law is legal certainty. The determinacy of the law enables people to use it as a guide and allows judges make impartial decisions. Vagueness poses a threat to these ideals. In borderline cases, the law seems …Read more
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83QuineReclam. 2011.Den Spuren des amerikanischen Philosophen Willard Van Orman Quine (1908-2000) begegnet man in der theoretischen Philosophie der Gegenwart auf Schritt und Tritt. Dies zeigt schon die lange Liste der Thesen und Stichworte, die mit seinem Namen verbunden sind: Kritik der Analytisch-synthetisch-Unterscheidung, Duhem-Quine-These des wissenschaftstheoretischen Holismus, die Dogmen des Empirismus, radikale Übersetzung, Unbestimmtheit der Übersetzung, ontologische Relativität, Flucht vor den Intensionen…Read more
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918Anthropologischer und ethischer NaturalismusIn Bernd Goebel, Anna Hauk & Gerhard Kruip (eds.), Probleme des Naturalismus: Philosophische Beiträge, Mentis. pp. 65-100. 2004.1. Naturalismus in der theoretischen Philosophie 2. Anthropologischer Naturalismus 3. Die Natur des ethischen Naturalismus – einige Unterscheidungen 4. Naturalismus und die Natur des Menschen 5. Wie hängen ethischer und anthropologischer Naturalismus zusammen?
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1573Making Causal Counterfactuals More Singular, and More Appropriate for Use in LawIn Benedikt Kahmen Markus Stepanians (ed.), Causation and Responsibility: Critical Essays, . pp. 157-189. 2013.Unlike any other monograph on legal liability, Michael S. Moore’s book CAUSATION AND RESPONSIBILITY contains a well-informed and in-depth discussion of the metaphysics of causation. Moore does not share the widespread view that legal scholars should not enter into metaphysical debates about causation. He shows respect for the subtleties of philosophical debates on causal relata, identity conditions for events, the ontological distinctions between events, states of affairs, facts and tropes, and …Read more
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1979What Do Deviant Causal Chains Deviate From?In Christoph Lumer & Sandro Nannini (eds.), Intentionality, deliberation and autonomy: the action-theoretic basis of practical philosophy, Ashgate Publishing. pp. 69-90. 2007.The problem of deviant causal chains is endemic to any theory of action that makes definitional or explanatory use of a causal connection between an agent’s beliefs and pro-attitudes and his bodily movements. Other causal theories of intentional phenomena are similarly plagued. The aim of this chapter is twofold. First, to defend Davidson’s defeatism. In his treatment of deviant causal chains, Davidson makes use of the clause “in the right way” to rule out causal waywardness, but he regards any …Read more
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228Introduction: Vagueness and OntologyMetaphysica 14 (2): 149-164. 2013.The article introduces a special issue of the journal _Metaphysica_ on vagueness and ontology. The conventional view has it that all vagueness is semantic or representational. Russell, Dummett, Evans and Lewis, inter alia, have argued that the notion of “ontic” or “metaphysical” vagueness is not even intelligible. In recent years, a growing minority of philosophers have tried to make sense of the notion and have spelled it out in various ways. The article gives an overview and relates the idea o…Read more
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959Ich bin jetzt hier - aber wo ist das?In Siri Granum Carson, Jonathan Knowles & Bjørn K. Myskja (eds.), Kant: Here, Now, and How, Mentis. pp. 15-34. 2011.Menschen verfügen über ein komplexes Vermögen der Selbstlokalisierung in Raum und Zeit. Seine eigene Position festzustellen kann in verschiedenen Kontexten Verschiedenes bedeuten. Nicht jedes unsere raumzeitliche Lokalisierung und Orientierung betreffende Problem ist philosophischer Natur. Fragen wie »Wo ist Norden?«, »Wie weit ist es nach Hause?« oder »In welcher Richtung liegt das Ziel?« sind lebensweltliche und gegebenenfalls navigatorische Fragen. Die kognitiven Mechanismen und Fähigkeiten z…Read more
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137Halbglatzen statt Halbwahrheiten. Über Vagheit, Wahrheits- und AuflösungsgradeIn Martin Grajner & Adolf Rami (eds.), Wahrheit, Bedeutung, Existenz, Ontos. pp. 57-86. 2010.1. Semantische Vagheit 2. Bivalenz und Wahrheitsgrade 3. Zutreffen und Wahrsein 4. Mehrwertigkeit und andere Holzwege 5. Wahrheit und Genauigkeit: Einige Beispiele 6. Die Platon-Herberger-Kontroverse 7. Der Parameter der Auflösung 8. Auflösungsgrade statt Wahrheitsgrade 9. Ein der Annahme von Wahrheitsgraden komplementärer Fehler 10. Wahrheitsrelativismus, Kontextualismus, Supervaluationismus 11. Noch einmal: Wahrheit und Vagheit
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893Was Roboter nicht können. Die Roboterantwort als knapp misslungene Verteidigung der starken KI-TheseIn Andreas Engel Peter Gold (ed.), Der Mensch in der Perspektive der Kognitionswissenschaften, . pp. 98-131. 1998.Theoretiker der Künstlichen Intelligenz und deren Wegbegleiter in der Philosophie des Geistes haben auf unterschiedliche Weise auf Kritik am ursprünglichen Theorieziel der KI reagiert. Eine dieser Reaktionen ist die Zurücknahme dieses Theorieziels zugunsten der Verfolgung kleinerformatiger Projekte. Eine andere Reaktion ist die Propagierung konnektionistischer Systeme, die mit ihrer dezentralen Arbeitsweise die neuronalen Netze des menschlichen Gehirns besser simulieren sollen. Eine weitere ist …Read more
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999Unscharfe Grenzen im Umwelt- und Technikrecht (edited book)Nomos. 2012.Die Beiträge dieses Bandes untersuchen die Logik schwieriger Grenzziehungen im Umwelt- und Technikrecht aus juristischer, philosophischer, sozial- und ingenieurswissenschaftlicher Perspektive. Sie sind aus der interdisziplinären Tagung "Unscharfe Grenzen im Umwelt- und Technikrecht" hervorgegangen, die im März 2011 an der RWTH Aachen stattgefunden hat.
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39Über ein die Maschinenmetapher des Menschen betreffendes MißverständnisIn Jörg F. Maas (ed.), Das Sichtbare Denken: Modelle und Modellhaftigkeit in der Philosophie und den Wissenschaften, Rodopi. pp. 75-89. 1993.Das Maschinenmodell des Menschen wurde im Aufklärungsmaterialismus des 17. und 18. Jahrhunderts philosophisch etabliert. Die Mechanisten beanspruchten, die Funktionsweise des menschlichen Körpers, später auch die seines Geistes, in nichtmetaphysischer und nichtteleologischer Weise erklären zu können. Entgegen der communis opinio haben viele Mechanisten niemals antiteleologische Positionen vertreten. Die anderen haben ihre Ansprüche nicht einlösen können. Statt teleologische Beschreibungen überfl…Read more
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1116Naturalismuskritik und MetaphorologieIn Michael Bölker Mathias Gutmann & Wolfgang Hesse (eds.), Information und Menschenbild, Springer. pp. 155-171. 2010.In natürlicher Sprache formulierte Theorien über welchen Gegenstandsbereich auch immer zeichnen sich wesentlich durch ihre zentralen Begriffe aus. In der Begrifflichkeit einer Theorie spiegeln sich ihre Klassifikationen und gegebenenfalls die angenommenen natürlichen Arten wider. Da von den natürlichen Arten unter anderem abhängt, welche induktiven Schlüsse möglich sind, kann man ohne Übertreibung sagen, dass die zentralen Begriffe einer Theorie einen Teil ihrer Erklärungslast tragen. Eine natur…Read more
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764Sich im Denken orientieren (edited book)Suhrkamp. 1996.Mit Herbert Schnädelbach bestimmen die Autoren dieses Bandes Philosophie als 'Versuch gedanklicher Orientierung im Bereich der Grundsätze unseres Denkens, Erkennens und Handelns'. Ihre Texte sind Beiträge zur inhaltlichen Ausführung dieser programmatischen Begriffsbestimmung.
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1013La cause d'un événement éléments d'une métaphysique descriptive de la causalité entre événementsPhilosophie 89 (2): 21-39. 2006.La philosophie contemporaine connaît une demi-douzaine de théories de la causalité. À l'époque de Kant et de Hume leur nombre a été moindre, à l'avenir on peut s'attendre à ce que leur nombre continue d'augmenter. Parmi les affirmations faites par ces théories sur la nature de la causalité, certaines sont compatibles entre elles, mais beaucoup ne le sont pas. Par conséquent, ou bien quelques-unes de ces théories sont fausses, ou bien elles ne portent pas sur le même objet. Dans ce dernier cas, i…Read more
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107Radikale Übersetzung und radikale InterpretationIn Nikola Kompa (ed.), Handbuch Sprachphilosophie, Metzler. pp. 237-249. 2015.Die Theorien der radikalen Übersetzung und der radikalen Interpretation gehören zu den einflussreichsten sprachphilosophischen Theorien der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit dem Gedankenexperiment der Erstübersetzung einer völlig fremden Sprache hat Quine einen originellen Weg gefunden, Grundfragen der Bedeutungstheorie vom Ballast traditioneller Annahmen befreit neu zu stellen: Was ist überhaupt sprachliche Bedeutung, wie hängt sie mit außersprachlichen Reizen zusammen, auf die menschlic…Read more
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739Ist die Philosophie eine Wissenschaft?In Simone Dietz, Heiner Hastedt, Geert Keil & Anke Thyen (eds.), Sich im Denken orientieren, Suhrkamp. pp. 32-51. 1996.Die einzelnen Wissenschaften werden in methodologischer Hinsicht durch Familienähnlichkeiten zusammengehalten. Aus dem Umstand, dass jedes Fach eine andere Teilklasse der Merkmalsmenge der Wissenschaftlichkeit erfüllt, folgt nicht, dass bestimmte Fächer wissenschaftlicher wären als andere. Kognitive Praktiken, die sehr wenige bis überhaupt keine der Merkmale der Wissenschaftlichkeit erfüllen, sind sehr wenig bis überhaupt nicht wissenschaftlich. Nach diesem Verständnis des Wissenschaftscharakter…Read more
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736Der Nullpunkt der OrientierungIn Audun Øfsti, Peter Ulrich & Truls Wyller (eds.), Indexicality and Idealism: The Self in Philosophical Perspective, Mentis. pp. 9-29. 2000.The indexical sentence “I am here now” can be used any time and anywhere by anyone to say something true. Rather than yielding a special kind of infallible knowledge, this fact indicates that every speaker or thinker has a zero of an egocentric coordinate system at his disposal. Many idealist philosophers assume that this egocentric zero can be further reduced. The ability to make a de se-reference with the first person pronoun, they claim, need not involve spatiotemporal self-localization. The …Read more
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35Die zwei Teilthesen des FunktionalismusIn Peter Schefe, Heiner Hastedt, Yvonne Dittrich & Geert Keil (eds.), Informatik und Philosophie, Bibliographisches Institut. pp. 195-209. 1993.Die funktionalistische Auffassung des Geistes zerfällt in zwei Teilthesen: in die der Abstraktkeit mentaler Zustände oder Inhalte und die der multiplen Realisierbarkeit des Mentalen. Beide Thesen sind voneinander unabhängig; die der multiplen Realisierbarkeit könnte falsch sein, obwohl die Abstraktheitsthese richtig ist.
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78Wahrheiten, die niemand kennen kann. Zu Wolfgang Künnes Verteidigung des alethischen RealismusZeitschrift für Philosophische Forschung 59 (3). 2005.The article is a comprehensive review of Wolfgang Künne’s book CONCEPTIONS OF TRUTH OUP 2003). The review reports and discusses, in particular, Künne’s arguments for alethic realism. Künne dismisses Putnam’s and Dummett’s views that truth is epistemically constrained. He maintains that truths may exist which humans are constitutionally incapable of ever understanding, because the relevant propositions are beyond any human’s conceptual or perceptual capacities. In addition, Künne argues that some…Read more
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888Rorty und der Eliminative Materialismus – eine Mesalliance?In Thomas Schäfer Udo Tietz (ed.), Hinter den Spiegeln. Beiträge zur Philosophie Richard Rortys, . pp. 56-72. 2001.Im Beitrag von Geert Keil geht es um das Verhältnis zwischen Philosophie und Naturwissenschaft. Keil geht der Frage nach, inwiefern Rortys frühes Eintreten für den Eliminativen Materialismus mit seinen entspannten Auffassungen zum Status der Wissenschaften vereinbar ist. Allgemein sieht Rorty die Wissenschaften als eine Reihe etablierter sozialer Praktiken an, als Werkzeuge, mit bestimmten Teilen der Welt zurechtzukommen. Dieses pragmatistisch-instrumentalistische Wissenschaftsverständnis steht …Read more
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1003Über die deskriptive Unerschöpflichkeit der EinzeldingeIn Geert Keil & Udo Tietz (eds.), Phänomenologie und Sprachanalyse, Mentis. pp. 83-125. 2006.Der Topos von der Unerschöpflichkeit des Gegenstands wird mit der Phänomenologie assoziiert. Den ihm verwandten Topos von der Unaussprechlichkeit des Individuellen haben Goethe und die deutschen Romantiker in die Welt getragen. Der Diktion der analytischen Philosophie sind die Ausdrücke „unerschöpflich“ und „unaussprechlich“ fremd. Dieser Umstand sollte analytische Philosophen nicht davon abhalten, sich den sprachphilosophischen und ontologischen Problemen zuzuwenden, die sich hinter den besagte…Read more
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866Naturalismus: philosophische Beiträge (edited book)Suhrkamp. 2000.Mit Beiträgen von Gerhard Vollmer, Dirk Koppelberg, Stephen Stich, W. v. O. Quine, Ansgar Beckermann, Dirk Hartmann und Rainer Lange, Mircea Flonta, Geert Keil, Peter Simons, Andreas Kemmerling, Lynne R. Baker, Holm Tetens und Peter Janich.
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2111Wie fängt (man) eine Handlung an?In Anne-Sophie Spann & Daniel Wehinger (eds.), Vermögen und Handung, Mentis. pp. 135-157. 2014.Das Verb „anfangen“ lässt sich sowohl mit einem Akteur an Subjektstelle als auch subjektlos verwenden. Sogenannte subjektlose Sätze wie „Es fängt zu regnen an“ haben freilich ein grammatisches Subjekt, aber auf die Rückfrage „Wer oder was fängt zu regnen an?“ ist die einzig mögliche Antwort „Es“ unbefriedigend. Das grammatische Subjekt fungiert in solchen Sätzen lediglich als synkategorematischer Ausdruck. Menschliche Akteure können in gehaltvollerem Sinn etwas anfangen, zum Beispiel Streit, ode…Read more
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1064Kann man nichtzeitliche Verursachung verstehen? : Kausalitätstheoretische Anmerkungen zu Kants FreiheitsantinomieIn Mario Brandhorst, Andree Hahmann & Bernd Ludwig (eds.), Sind wir Bürger zweier Welten?: Freiheit und moralische Verantwortung im transzendentalen Idealismus, Meiner. pp. 223-257. 2012.Die von Kant vorgeschlagene Auflösung der Freiheitsantinomie gehört zu denjenigen Theoriestücken, die auch für den transzendentalen Idealismus aufgeschlossene Philosophen schwer zu verteidigen finden. Dies gilt insbesondere für die Lehre von der nichtzeitlichen Verursachung. Nach dieser Doktrin hebt die »Causalität der Vernunft im intelligibelen Charakter […] nicht zu einer gewissen Zeit an, um eine Wirkung hervorzubringen«. In diesem Beitrag wird nicht Kants Auflösung der Freiheitsantinomie im …Read more
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1290Making Something Happen. Where Causation and Agency Meet.In Francesca Castellani & Josef Quitterer (eds.), Agency and Causation in the Human Sciences, Mentis Verlag. pp. 19-35. 2007.1. Introduction: a look back at the reasons vs. causes debate. 2. The interventionist account of causation. 3. Four objections to interventionism. 4. The counterfactual analysis of event causation. 5. The role of free agency. 6. Causality in the human sciences. -- The reasons vs. causes debate reached its peak about 40 years ago. Hempel and Dray had debated the nature of historical explanation and the broader issue of whether explanations that cite an agent’s reasons are causal or not. Melden, …Read more