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22Wie Emmanuel Levinas’ Philosophie als Einspruch gegen eine historisch unbelehrte,Lebenskunst‘ zu lesen wäreIn Günter Gödde, Jörg Zirfas & Eike Brock (eds.), Leiden und Lebenskunst: Biographisch-philosophische Studien zu Krisen, Therapien und Wandlungen, Springer Berlin Heidelberg. pp. 285-302. 2023.Gezeigt wird, wie Levinas menschliches Leben im Zeichen unaufhebbarer Alterität denkt, die die Frage aufwirft, wie man ihr je gerecht werden sollte. Darauf gibt Levinas keine normative Antwort, die lehren würde, wie kulturelle Lebensformen einzurichten wären. Sein Werk ist aber so zu lesen, dass er sich dagegen wendet, von Lebensformen und sog. Lebenskunst unhistorisch so zu reden, als sei beides nicht radikal gewaltsam infrage gestellt worden. Daraus ergeben sich zumindest indirekt Herausforder…Read more
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29Selbstdestruktive Gewalt und Krieg im Anthropozän. Ohne Rücksicht auf die Natur, gegen die Natur und sich selbstIn Olivia Mitscherlich-Schönherr, Mara-Daria Cojocaru & Michael Reder (eds.), Kann das Anthropozän gelingen?: Krisen und Transformationen der menschlichen Naturverhältnisse im interdisziplinären Dialog, De Gruyter. pp. 23-46. 2024.Ausgehend von der Problematik ‚epochaler‘ Diagnosen, wie sie auch der Begriff des Anthropozäns impliziert, stellt dieser Beitrag zur Diskussion, ob die Rede vom Anthropozän als Krieg nicht von Gewalt zu unterscheiden wäre, die sich in dieser Epoche ereignet hat und weiter zu ereignen droht − ohne Rücksicht auf die Natur und auf Andere. Die Frage, ob speziell generative Verantwortung für letztere im Gegensatz dazu nicht die Natur einbeziehen oder einschließen muss, steht am Ende dieses Beitrags.
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39Gewalt, Ordnung und außerordentliche ErfahrungZeitschrift für Ästhetik Und Allgemeine Kunstwissenschaft 66 (1): 108-128. 2021.Aktuelle Forschung fasst vielfältige Gewaltphänomene als politische Herausforderungen auf, die vor allem durch Hobbes’ philosophische Schriften zur Sprache gekommen sind. Seitdem erwartet man, dass eine politisch-rechtliche Ordnung diese Gewaltphänomene in Schach halten bzw. aufheben soll. Dagegen hat die aktuelle Diskussion um den Zusammenhang von Gewalt und Ordnung Quellen einer außer-ordentlichen Widersetzlichkeit gegen Gewalt zum Vorschein gebracht. Dieser Essay lenkt mit Bezug auf Levinas u…Read more
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22Perspektivität, Pluralität, geteilte WeltZeitschrift für Ästhetik Und Allgemeine Kunstwissenschaft 61 (1): 11-38. 2016.This essay discusses Jacques Rancière’s political philosophy with respect to its ‘aesthetic’ basis that rests on a theory of the division of the sensible (partage du sensible). The author raises the question whether Rancières conception of this partage goes beyond traditional theories of perspectivity and political plurality. The evaluation of this approach of Rancière’s political theory focuses on critical potentials of a political sensitisation for the fact that (and how) we live in a shared a…Read more
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24Nicht normalisierbares LebenZeitschrift für Ästhetik Und Allgemeine Kunstwissenschaft 60 (2): 25-47. 2015.Beginning with the social-philosophical notion ‘form of life’ (bíos) that in the middle ages is supplanted with the duality of a forma vitae this essay points out with critical reference to F. Schiller and G. Agamben the consequences which result therefrom with respect to aesthetic interest in forms of life that cannot be completely normalized.
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33Das menschliche Selbst in Geschichte und GegenwartZeitschrift für Kulturphilosophie 2008 (1): 111-133. 2008.This essay reconstructs Foucault's lectures on the »Hermeneutics of the Self« as a critique of the Cartesian model of self-knowledge and as an attempt to rehabilitate, with reference to Kant, a form of life centered on the own self. Critical evaluation of this »anachronistic« version of the hermeneutics of the self focuses on the issue of how this philosophical approach to the self can or should confront the question what and who we are.
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26Leben und Überleben. Hypervitalität und ästhetische Negativität bei Elias Canetti, Fernando Pessoa und Karl Heinz BohrerZeitschrift für Kulturphilosophie 2011 (2): 146-166. 2011.
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33Perspektiven gewaltsamer ÖkonomisierungZeitschrift für Kulturphilosophie 2017 (2): 147-168. 2017.
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22Rückbindung (religio) an den Anderen − im europäischen Horizont Zu Grenzen der Politisierung menschlicher SubjektivitätIn Eckart Reinmuth (ed.), Subjekt werden: Neutestamentliche Perspektiven und politische Theorie, De Gruyter. pp. 35-72. 2013.
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7EinleitungIn Eckart Reinmuth (ed.), Subjekt werden: Neutestamentliche Perspektiven und politische Theorie, De Gruyter. pp. 1-20. 2013.
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20Von der Phänomenologie der Offenheit zur Ethik der Verwundbarkeit: Merleau-Ponty und Levinas auf den Spuren einer An-Archie der SubjektivitätIn Reto Luzius Fetz, Roland Hagenbüchle & Peter Schulz (eds.), Geschichte und Vorgeschichte der modernen Subjektivität, De Gruyter. pp. 1249-1276. 1998.
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17Verfehlte Anerkennung? Zur gegenwärtigen Diskussion um einen sozialphilosophischen GrundbegriffIn Burkhard Liebsch, Andreas Hetzel & Hans Rainer Sepp (eds.), Profile negativistischer Sozialphilosophie: Ein Kompendium, Akademie Verlag. pp. 289-307. 2011.
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21Ausgesetzte Gemeinschaft – unter radikalem Vorbehalt. Fragen zur aktuellen Kritik jeglicher Vergemeinschaftung mit Blick auf Helmuth Plessner und Jean-Lux NancyIn Burkhard Liebsch, Andreas Hetzel & Hans Rainer Sepp (eds.), Profile negativistischer Sozialphilosophie: Ein Kompendium, Akademie Verlag. pp. 55-75. 2011.
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101Geschichte, Negativismus und Skepsis als Herausforderungen politischer Theorie: Judith N. ShklarDeutsche Zeitschrift für Philosophie 62 (4): 633-659. 2014.This introduction to the special issue on Judith N. Shklar starts with a brief outline of her early life, her emigration, and the academic circumstances of and influences on her major works. A second part elucidates how the negativism and skepticism that constitute the central tenets of her political thought can best be described as a “phenomenology of the vulnerability of the Other.” Her empha- sis on active historical remembrance, wariness towards communitarianism, and distrust of overly harmo…Read more
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47Gewalt und Legitimation – Grundzüge eines unaufhebbaren MissverhältnissesArchiv für Rechts- und Sozialphilosophie 110 (1): 82-104. 2024.In contrast to the widespread assumption that the state has the monopoly on violence and on the legal use of force, this essay draws attention to forms of violence which cannot be sublated in any political form of life that lays claim to the legitimate use of violence and force. The author asserts that any way of legitimization of violence is suspect of concealing reverse sides of new forms of violence that possibly escape political attention. This insight refers back to the “political paradox” …Read more
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17Emmanuel Falque, Den Rubikon überschreiten. Philosophie und Theologie: Ein Versuch über ihre GrenzenIn Thomas Buchheim, Volker Gerhardt, Matthias Lutz-Bachmann, Isabelle Mandrella, Pirmin Stekeler-Weithofer & Wilhelm Vossenkuhl (eds.), Philosophisches Jahrbuch, Verlag Karl Alber. pp. 193-195. 2021.
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32Jeffrey A. Barash, Christophe Bouton, Servanne Jollivet (Hrsg.): Die Vergangenheit im Begriff. Von der Erfahrung der Geschichte zur Geschichtstheorie bei Reinhart KoselleckPhilosophische Rundschau 69 (4): 403-406. 2022.Jeffrey A. Barash, Christophe Bouton, Servanne Jollivet (Hrsg.), Die Vergangenheit im Begriff. Von der Erfahrung der Geschichte zur Geschichtstheorie bei Reinhart Koselleck, Freiburg i. Br. / München: Alber, 2021. 260 S.
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32Radikalität und Zukunft des Krieges: Bernhard H. F. Taurecks Theorie des Krieges in interdisziplinärer Diskussion (edited book)Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG. 2021.The monograph Drei Wurzeln des Krieges. Und warum nur eine nicht ins Verderben führt by Bernhard Taureck was published in 2019. It is one of the few current philosophical contributions on the theory of war that is not limited to the question of the moral justification of war (such as Michael Walzer’s work). Instead, the book contains not only various references to the war discourses of antiquity and their multiple references to actuality, but also a detailed examination of the question of how ra…Read more
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34Elad Lapidot, Anti-Anti-Semitismus. Eine philosophische Kritik, Berlin: Matthes und Seitz 2021, 399 S., ISBN 978-3-95757-945-4 (review)Philosophisches Jahrbuch 129 (2): 384-388. 2022.
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36Der Andere in der Geschichte - Sozialphilosophie im Zeichen des Krieges: ein kooperativer Kommentar zu Emmanuel Levinas' Totalität und Unendlichkeit (edited book)Verlag Karl Alber. 2016.Levinas' erstes Hauptwerk, Totalitat und Unendlichkeit, markiert den tiefsten Einschnitt in die Geschichte der Philosophie, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu verzeichnen war. Wie kein anderes steht es ganz unter dem Eindruck radikalster Gewalt, die den europaischen Kontinent verwustet hat. Dieser Gewalt setzt Levinas die unaufhebbare Alteritat des Anderen entgegen, mit der er einen unverfugbaren, zur Verantwortung fur den Anderen bestimmenden ethischen Anspruch verbindet. So entfaltet …Read more
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Ruhr-Universität BochumRetired faculty
Bochum, North Rhine-Westphalia, Germany
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