•  11
    Machery (Doing without concepts, Oxford University Press, New York, 2009) and Weiskopf (Synthese 169:145–173, 2009) argue that the kind concept is a natural kind if and only if it plays an explanatory role in cognitive scientific explanations. In this paper, we argue against this explanationist approach to determining the natural kind-hood of concept. We first demonstrate that hybrid, pluralist, and eliminativist theories of concepts afford the kind concept different explanatory roles. Then, we …Read more
  •  24
    Situated Mental Representations
    In Joulia Smortchkova, Krzysztof Dołęga & Tobias Schlicht (eds.), What Are Mental Representations?, Oxford University Press. pp. 178-212. 2020.
    If we want to account for mental representations (MRs) as being used in scientific explanations and realized by neural correlates in biological systems, then we have to give up the traditional Fodorian view of rigid symbolic MRs. However, we do not have to throw out the baby with the bathwater and accept anti-representationalism. Instead this chapter offers a new account of mental representations as _real, nonstable, use-dependent, and situated_. As such, they can be pivotal constituents of scie…Read more
  •  25
    Repräsentationale Theorien des Bewusstseins
    In Vera Hoffmann-Kolss & Nicole Rathgeb (eds.), Handbuch Philosophie des Geistes, J.b. Metzler. pp. 309-317. 2023.
    Die philosophischen Fragestellungen in Hinblick auf das Bewusstsein sind vielfältig und beziehen sich auf sehr unterschiedliche Aspekte und Teilbereiche des Phänomens. Hier steht allerdings die Verwendungsweise im Sinne des phänomenalen Bewusstseins im Mittelpunkt, von dem vielfach behauptet wird, es lasse sich im Rahmen eines physikalistischen Modells des Geistes nicht beschreiben und erklären. Die Erlebnisqualität unserer bewussten mentalen Zustände scheint sich einer Charakterisierung über de…Read more
  •  42
    Identität von Individuen
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 159-168. 2018.
    In diesem ergänzenden Kapitel wollen wir uns mit einer Logik beschäftigen, die PL sehr ähnlich ist, die jedoch ein weiteres Element enthält: das Identitätszeichen. In einem nächsten Schritt werden wir uns ansehen, wie dieses Zeichen in der Sprachphilosophie Verwendung findet (zu Illustrationszwecken). Anschließend werden wir an diesem Zeichen weitere Grenzen der Prädikatenlogik aufzeigen, indem wir das Problem der informativen Identitätsaussagen besprechen.
  •  21
    Aristotelische Syllogistik
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 169-179. 2018.
    Bisher haben wir uns vorwiegend mit moderner Logik und ihrer Anwendung beschäftigt. In diesem Teil wird es um die sogenannte Aristotelische Syllogistik gehen, die – wie der Name schon vermuten lässt – auf Aristoteles zurückgeht und die den allergrößten Teil der antiken und mittelalterlichen Logik ausmacht. Im ersten Abschnitt soll diese Art der Logik vorgestellt werden und es sollen die dieser Logik eigentümlichen Formalisierungen eingeführt werden. Dabei werden wir aber auch immer den Vergleich…Read more
  •  35
    Systematik der Junktoren
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 55-63. 2018.
    Nachdem wir uns im letzten Kapitel mit der Semantik der Aussagenlogik und damit auch ihrer Beziehung zur natürlichen Sprache sowie ihrer Funktion für uns auseinandergesetzt haben, soll nun noch einmal das Verständnis der zentralen Bausteine von AL geschärft werden, unabhängig davon, in welchem Zusammenhang AL zur natürlichen Sprache oder zu Argumenten steht. Wir wenden uns damit der internen Struktur unseres Modells zu und sehen von seiner Repräsentationsfunktion oder seiner potentiellen Funktio…Read more
  •  35
    Semantische Beweise
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 65-75. 2018.
    Bislang haben wir uns lediglich mit alltagssprachlichen Sätzen, wohlgeformten Formeln und der Übersetzung ersterer in letztere beschäftigt. Wir haben uns Gedanken zum Begriff der Tautologie und der logischen Wahrheit, der Kontradiktion und der kontingenten Aussage gemacht und eine Idee davon bekommen, welche Rolle Junktoren bei bestimmten Abhängigkeitsverhältnissen zwischen Wahrheitswerten komplexer Sätze einerseits und der sie konstituierenden Sätze andererseits spielen. Damit ist der Zusammenh…Read more
  •  33
    Der Kalkül des natürlichen Schließens
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 89-102. 2018.
    Im letzten Kapitel hatten wir uns mit semantischen Beweisen für Folgerungsbehauptungen beschäftigt und bereits darauf hingewiesen, dass es Verfahren gibt, die durch regelgeleitete Notation den syntaktischen Beweis von Folgerungsbehauptungen erlauben. Diese Beweise sind insofern syntaktisch, als die Regeln, denen im Beweis gefolgt wird, nicht explizit auf semantische Aspekte der Folgerungsbeziehung rekurrieren. In einem Kalkül werden solche Regeln festgeschrieben, und sie beziehen sich jeweils au…Read more
  •  38
    Schlussfiguren und die Idee eines Kalküls
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 77-87. 2018.
    Dieses Kapitel umfasst drei verschiedene Aspekte. Zunächst soll das semantische Beweisen vertieft werden durch die Betrachtung einiger grundlegender Schlussfiguren. Anschließend wenden wir uns einer interessanten Parallelität zwischen Implikation und Folgerung zu, die eine erste Brücke zwischen der Semantik und der Syntax bildet, um im dritten Abschnitt die Idee eines Kalküls einzuführen.
  •  39
    Grundlagen der Prädikatenlogik
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 103-116. 2018.
    Logiken machen die wahrheitsrelevanten Strukturen natürlicher Sprachen transparent. Einige dieser Strukturen hängen von bestimmten wahrheitsfunktionalen Junktoren ab. Genau diese Strukturen werden in AL zugänglich gemacht, und der Kalkül erlaubt es, eine Beziehung zwischen Sätzen, die aufgrund dieser Strukturen bestehen, zu überprüfen. Wir können durch Ableitungen prüfen, ob eine Folgerungsbehauptung wahr ist, und damit können wir in gewisser Hinsicht beweisen, dass die Wahrheit von Prämissen di…Read more
  •  20
    Kognitionswissenschaft und Erkenntnistheorie
    In Martin Grajner & Guido Melchior (eds.), Handbuch Erkenntnistheorie, J.b. Metzler. pp. 421-426. 2019.
  •  46
    Semantik der Aussagenlogik
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 37-54. 2018.
    Im letzten Kapitel sind wir die ersten beiden Schritte auf dem Weg zu einer vollständigen Beschreibung der Sprache der Aussagenlogik gegangen. In diesem Kapitel kommen wir zum dritten und letzten Schritt sowie zu Eigenschaften von einigen wohlgeformten Formeln von AL, die sich auf der Basis dieses letzten Schrittes beschreiben lassen, und die zu den Eigenschaften zählen, die für die Logik von großer Bedeutung sind. Wir haben bereits festgestellt, dass die Wahrheit mancher komplexer Sätze ledigli…Read more
  •  40
    Einleitung
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 1-8. 2018.
    In der Alltagssprache hat der Ausdruck »Logik« unter anderem die Funktion, Denkprozesse als irgendwie geglückt auszuzeichnen. Werfen wir unserem Gegenüber vor, etwas Unlogisches behauptet zu haben, so unterstellen wir ihm, dass kognitiv irgendetwas schief gegangen ist. Wenn das Bett der Hundebesitzerin voller Hundehaare ist und der Hund mit hängenden Ohren und eingeklemmtem Schwanz sich schnell aus dem Schlafzimmer entfernt, dann ist der Schluss, der Hund habe auf dem Bett gelegen, logisch – ein…Read more
  •  28
    Ein Kalkül der Prädikatenlogik
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 147-157. 2018.
    Nachdem wir nun eine vollständige Semantik für die Prädikatenlogik formuliert haben, können wir – analog zur Aussagenlogik – einen Kalkül definieren, der es uns erlaubt, Folgerungsbeziehungen allein auf der Grundlage syntaktischer Eigenschaften nachzuweisen. Damit dies gelingt, werden wir die syntaktischen Ableitungsregeln wiederum semantisch motivieren, auch wenn sie streng genommen nichts mit der Semantik zu tun haben; es ist lediglich so, dass wir unter den verschiedenen möglichen syntaktisch…Read more
  •  47
    Prädikatenlogik und natürliche Sprache
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 117-125. 2018.
    In diesem Kapitel soll es vor allem darum gehen, die Übersetzung von normalsprachlichen Sätzen in PL-Formeln zu üben und auf einige Aspekte, die dabei zu beachten sind, näher einzugehen. In gewisser Hinsicht entspricht dieses Kapitel dem Kapitel 4.6, in dem wir auf den Zusammenhang zwischen AL und natürlicher Sprache eingegangen sind. Im Falle der Prädikatenlogik bietet sich jedoch ein eigenes Kapitel an, da die Übersetzung von Aussagen der natürlichen Sprache in Formeln von PL größeres Geschick…Read more
  •  24
    Semantik der Prädikatenlogik
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 127-145. 2018.
    In diesem Kapitel wird es darum gehen, eine vollständige Semantik für PL zu entwickeln. Im Anschluss daran werden wir uns mit den Grenzen der hier gelieferten Semantik auseinandersetzen und eine informelle Skizze einer alternativen Semantik liefern.
  •  37
    Grundbegriffe
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 9-22. 2018.
    Ziel dieses Kapitels ist es, einige grundlegende Ideen zur Logik, zum Zusammenhang zwischen Logik und Argument und zur Relevanz der Logik im Kontext der Philosophie zu präsentieren. Dabei wird zunächst eine ›Vogelperspektive‹ eingenommen, um die Leserin zu orientieren und um einige potentielle Missverständnisse zu thematisieren. Zugleich werden grundlegende begriffliche Entscheidungen getroffen und entsprechende Definitionen vorgenommen, auf die in den folgenden Kapiteln zurückgegriffen wird. Da…Read more
  •  39
    Grundlagen der Aussagenlogik
    In Raphael van Riel & Gottfried Vosgerau (eds.), Aussagen- und Prädikatenlogik: Eine Einführung, J.b. Metzler. pp. 23-35. 2018.
    Im Folgenden soll es darum gehen, das Verständnis der Logik weiter zu vertiefen. Wie schon erwähnt, sind Logiken selbst Sprachen. Hier wollen wir in eine solche Sprache einführen, und zwar in die Sprache der sogenannten Aussagenlogik (»AL«). Wenn wir uns einem Gegenstand wie einer Sprache nähern wollen, dann müssen wir ihn irgendwie beschreiben.
  •  371
    This is the final report on the DFG funded research project "Parameterised frames and conceptual spaces", funding period 1.10.2021 – 30.09.2024
  •  73
    The conceptual spaces framework posits that conceptual content is structured geometrically, and is equipped with cognitive criteria of naturalness (namely, convexity and principles of cognitive economy). Its proponents suggest that cognitive naturalness is naturalness simpliciter, a novel move in a debate that is traditionally focused on how the world, and not the mind, is structured. We argue that “cognitive naturalness” is a misnomer and that the framework describes cognitive sparseness instea…Read more
  •  136
    Reply to Carruthers☆
    with Matthis Synofzik and Albert Newen
    Consciousness and Cognition 18 (2): 521-523. 2009.
    Glenn Carruthers presents a very detailed and thorough critique of our multi-factorial twostep account of agency to the effect that it would not succeed in being superior and more general as the comparator model (CM). This critique gives us the opportunity to refine some of our points and to make the overall argument clearer. As Carruthers notes, “This move [the distinction between a feeling of agency (FoA) and a judgment of agency (JoA)] usefully limits the explanatory target of the CM to FoA”.…Read more
  •  304
    Beyond the comparator model: A multi-factorial two-step account of agency
    with Matthis Synofzik and Albert Newen
    Consciousness and Cognition 17 (1): 219-239. 2008.
    There is an increasing amount of empirical work investigating the sense of agency, i.e. the registration that we are the initiators of our own actions. Many studies try to relate the sense of agency to an internal feed-forward mechanism, called the ‘‘comparator model’’. In this paper, we draw a sharp distinction between a non-conceptual level of feeling of agency and a conceptual level of judgement of agency. By analyzing recent empirical studies, we show that the comparator model is not able to…Read more
  •  20
    Den eigenen Geist kennen (edited book)
    mentis. 2005.
  •  883
    Orthogonality of Phenomenality and Content
    American Philosophical Quarterly 45 (4). 2008.
    This paper presents arguments from empirical research and from philosophical considerations to the effect that phenomenality and content are two distinct and independent features of mental representations, which are both relational. Thus, it is argued, classical arguments that infer phenomenality from content have to be rejected. Likewise, theories that try to explain the phenomenal character of experiences by appeal to specific types of content cannot succeed. Instead, a dynamic view of conscio…Read more
  •  3508
    I move, therefore I am: A new theoretical framework to investigate agency and ownership
    with Matthis Synofzik and Albert Newen
    Consciousness and Cognition 17 (2): 411-424. 2008.
    The neurocognitive structure of the acting self has recently been widely studied, yet is still perplexing and remains an often confounded issue in cognitive neuroscience, psychopathology and philosophy. We provide a new systematic account of two of its main features, the sense of agency and the sense of ownership, demonstrating that although both features appear as phenomenally uniform, they each in fact are complex crossmodal phenomena of largely heterogeneous functional and representational le…Read more
  •  204
    Thoughts, motor actions, and the self
    Mind and Language 22 (1). 2007.
    The comparator-model, originally developed to explain motor action, has recently been invoked to explain several aspects of the self. However, in the first place it may not be used to explain a basic self-world distinction because it presupposes one. Our alternative account is based on specific systematic covariation between action and perception. Secondly, the comparator model cannot explain the feeling of ownership of thoughts. We argue—contra Frith and Campbell—that thoughts are not motor pro…Read more
  •  180
    Self-knowledge is knowledge of one’s own states (or processes) in an indexical mode of presentation. The philosophical debate is concentrating on mental states (or processes). If we characterize self-knowledge by natural language sentences, the most adequate utterance has a structure like “I know that I am in mental state M”. This common sense characterization has to be developed into an adequate description. In this investigation we will tackle two questions: (i) What precisely is the phenomeno…Read more
  •  60
    Editor’s Introduction to the Special Issue ‘The Cognitive Ontological Dimensions of Naturalness’, including brief introductions of the individual contributions.
  •  92
    Ecological Empiricism
    Philosophia 52 (4): 959-978. 2024.
    Both metaphysics and cognitive science raise the question of what natural concepts or properties are. A link between the two is notoriously hard to establish. I propose to take natural concepts or properties to be those that are revealed in interaction. The concept of affordances is refined and naturalized to spell out how interacting with objects grounds concepts. I will call this account “Ecological Empiricism”. I argue that the notion of naturalness within this framework turns out to be a gra…Read more
  •  204
    Self as cultural construct? An argument for levels of self-representations
    with Alexandra Zinck, Daniela Simon, Martin Schmidt-Daffy, Kirsten G. Volz, Anne Springer, and Tobias Schlicht
    Philosophical Psychology 22 (6): 687-709. 2009.
    In this paper, we put forward an interdisciplinary framework describing different levels of self-representations, namely non-conceptual, conceptual and propositional self-representations. We argue that these different levels of self-representation are differently affected by cultural upbringing: while propositional self-representations rely on “theoretical” concepts and are thus strongly influenced by cultural upbringing, non-conceptual self-representations are uniform across cultures and thus u…Read more