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Christoph Kann

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  • Heinrich Heine University Düsseldorf
    Department of Philosophy/DCLPS
    Regular Faculty
University of Cologne
PhD, 1991
  • All publications (71)
  •  7
    William of Sherwood: Einführung in Die Logik (edited book)
    with Hartmut Brands
    F. Meiner, Phb 469. 1995.
    William of Sherwoods Einführung in die Logik zählt zu den herausragenden und wirkungsgeschichtlich fruchtbarsten Beiträgen des Mittelalters zur philosophischen Bewältigung dieses Themas. Die Introductiones gleichen in ihrem Aufbau den beiden anderen bedeutenden Logik-Kom-pendien aus dem 13. Jahrhundert, denen von Petrus Hispanus und Lambert von Auxerre. In den fünf Traktaten werden die Grundbegriffe der Logik behandelt und die Aussage- wie die Schlußformen. Deutlich zeigen sich in den Introducti…Read more
    William of Sherwoods Einführung in die Logik zählt zu den herausragenden und wirkungsgeschichtlich fruchtbarsten Beiträgen des Mittelalters zur philosophischen Bewältigung dieses Themas. Die Introductiones gleichen in ihrem Aufbau den beiden anderen bedeutenden Logik-Kom-pendien aus dem 13. Jahrhundert, denen von Petrus Hispanus und Lambert von Auxerre. In den fünf Traktaten werden die Grundbegriffe der Logik behandelt und die Aussage- wie die Schlußformen. Deutlich zeigen sich in den Introductiones der Einfluß aristotelischer Tradition und deren scholastische Umformung.
  •  67
    Skepsis, Wahrheit, Illumination. Bemerkungen zur Erkenntnistheorie Heinrichs von Gent
    In Jan A. Aertsen, Kent Emery & Andreas Speer (eds.), Nach der Verurteilung von 1277 / After the Condemnation of 1277: Philosophie und Theologie an der Universität von Paris im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts. Studien und Texte / Philosophy and Theology at the University of Paris in the Last Quarter of the Thirteenth Century. Studies and Texts, De Gruyter. pp. 38--58. 2001.
    Epistemology, MiscHenry of Ghent
  •  3
    Gibt es eine einheitliche Frame-Konzeption?
    with Lars Inderelst
    In A. Ziem (ed.), Frame-Theorien im Vergleich, Dup. forthcoming.
  • Moral auf Zeit und Metaphysik auf Zeit. Bemerkungen zu Descartes und Whitehead
    In Rainer Born & Otto Neumeier (eds.), Philosophie – Wissenschaft – Wirtschaft. Miteinander denken – vonein­an­der lernen, Öbv & Hpt. pp. 446--450. 2001.
    René DescartesAlfred North WhiteheadMeta-Ethics
  •  50
    Fußnoten zu Platon. Philosophiegeschichte bei A.N. Whitehead
    F. Meiner, Paradeigmata 23. 2001.
    Was besagt Whiteheads berühmte Charakterisierung der europäischen Philosophietradition als eine Reihe von "Fußnoten zu Platon"? Whiteheads Organismusphilosophie tritt mit dem Anspruch auf, Grundpositionen der Philosophiegeschichte von Aristoteles bis Kant kritisch zu reflektieren und die in ihnen nur defizitär umgesetzte platonische Programmatik mit einer hypothetischen Metaphysik zu erfüllen. Was besagt Whiteheads berühmte Charakterisierung der europäischen Philosophietradition als eine Reihe v…Read more
    Was besagt Whiteheads berühmte Charakterisierung der europäischen Philosophietradition als eine Reihe von "Fußnoten zu Platon"? Whiteheads Organismusphilosophie tritt mit dem Anspruch auf, Grundpositionen der Philosophiegeschichte von Aristoteles bis Kant kritisch zu reflektieren und die in ihnen nur defizitär umgesetzte platonische Programmatik mit einer hypothetischen Metaphysik zu erfüllen. Was besagt Whiteheads berühmte Charakterisierung der europäischen Philosophietradition als eine Reihe von "Fußnoten zu Platon"? Welches Platon-Bild liegt der Fußnoten-These zugrunde? Wie verhält sich die Fußnoten-These zu Whiteheads sonstigen philosophiegeschichtlichen Analysen und zu seiner eigenen philosophischen Kosmologie? Im Vordergrund der Untersuchung stehen Whiteheads philosophiegeschichtliche und historiographische Grundpositionen. Dabei zeigt sich, daß er der platonischen Philosophie sowohl inhaltlich als auch methodologisch einen Prinzipienstatus zuschreibt: Inhaltlich rekonstruiert er bei Platon ein grundlegendes Repertoire metaphysischer Grundbegriffe, methodologisch ein dort erstmals greifbares Ensemble von Spekulationskriterien sowie das Ideal eines mehr fragenden als dogmatisch behauptenden Philosophierens. Whitehead entnimmt der platonischen Philosophie eine Programmatik, der die nachfolgenden Traditionen - insbesondere die Fußnoten-Beiträge von Aristoteles, Descartes, Newton, Locke, Leibniz, Hume und Kant - allenfalls ansatzweise gerecht werden. Insofern für diese Denker aus Whiteheads Sicht u.a. ein wesentlich statisches Substanz-Qualitäts-Schema maßgeblich ist, entfernen sich ihre Konzeptionen von dem genuin platonischen Paradigma eines prozeßhaften Naturgeschehens. Whiteheads Organismusphilosophie tritt mit dem Anspruch auf, Grundpositionen der Philosophiegeschichte von Aristoteles bis Kant kritisch zu reflektieren und die in ihnen nur defizitär umgesetzte platonische Programmatik mit einer hypothetischen Metaphysik zu erfüllen, die, ausgehend von der Kosmologie des Timaios, Platons Verständnis vom Sein als Werden Rechnung trägt und zugleich ein geeignetes Erklärungsmodell unserer Gesamterfahrung anbietet.
    Alfred North Whitehead
  •  117
    Zeichen, Ordnung, Gesetz: Zum Naturverständnis in der mittelalterlichen Philosophie
    In Peter Dilg (ed.), Natur Im Mittelalter. Konzeptionen - Erfahrungen - Wirkungen, Akademie Verlag. pp. 33--49. 2003.
    Medieval Philosophy of Nature
  •  102
    Analytische Philosophie und mittelalterliche Philosophie Bemerkungen zu einem strittigen Verhältnis
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 61 (1): 77-97. 2007.
    Das Verhältnis von analytischer Philosophie und mittelalterlicher Philosophie ist umstritten. Einerseits wird die Philosophie des Mittelalters wenigstens teilweise als analytische Philosophie typisiert oder rezipiert, andererseits glaubt man nicht, dass das analytische Paradigma eine angemessene Perspektive für das Verständnis der mittelalterlichen Philosophie bietet. In dieser Kontroverse wird in der Regel ein undifferenzierter Begriff von analytischer Philosophie verwendet. Betrachtet man die …Read more
    Das Verhältnis von analytischer Philosophie und mittelalterlicher Philosophie ist umstritten. Einerseits wird die Philosophie des Mittelalters wenigstens teilweise als analytische Philosophie typisiert oder rezipiert, andererseits glaubt man nicht, dass das analytische Paradigma eine angemessene Perspektive für das Verständnis der mittelalterlichen Philosophie bietet. In dieser Kontroverse wird in der Regel ein undifferenzierter Begriff von analytischer Philosophie verwendet. Betrachtet man die wesentlichen Charakterisierungen jener Strömung durch ihre Hauptvertreter selbst, dann erscheinen Begriffsanalyse, Logikzentriertheit und Metaphysikkritik als zentrale Komponenten des Selbstverständnisses der analytischen Philosophie. Indessen sind alle drei Charakteristika in vielfältiger Weise auch in der mittelalterlichen Philosophie wiederzufinden. Daher erweisen sich programmatische Abgrenzungsversuche von analytischer und mittelalterlicher Philosophie als revisionsbedürftig. Die Philosophie des Mittelalters ist in zentralen Teilen und Hinsichten als analytische Philosophie zu charakterisieren. Die analytische Philosophie ist wesentlich mit einem Methodenstandard verbunden, der sich in der gesamten Philosophiegeschichte nachweisen lässt und auf den in der philosophiegeschichtlichen Arbeit, nicht zuletzt in der philosophischen Mediävistik, mit Gewinn zurückzugreifen ist.
  • Wunder als Argumente. Ein Motiv religiöser Herausforderung bei Thomas von Aquin
    In Gerhard Krieger (ed.), Herausforderung Durch Religion?: Begegnungen der Philosophie Mit Religionen in Mittelalter Und Renaissance, Königshausen & Neumann. pp. 169--184. 2011.
  • Anicius Manlius Severinus Boethius Teil I: Leben - Werk - Logik
    with Axel Bühler
    In Wolfram Ax (ed.), Lateinische Lehrer Europas: Fünfzehn Portraits von Varro Bis Erasmus von Rotterdam, Böhlau. pp. 165--191. 2005.
    Boethius
  • Synkategoremata bei William of Sherwood
    In M. C. Pacheco & J. Meirinhos (eds.), Intellect et Imagination dans la Philosophie Médiévale. Actes du XIe Congrès International de Philosophie Médiévale de la S.I.E.P.M., Porto du 26 au 31 Août 2002, Brepols Publishers. pp. 41--52. 2004.
    Medieval Logic
  •  11
    Incipit/Desinit und die Semantik der Dauer in der mittelalterlichen Logik
    In Andreas Speer & David Wirmer (eds.), Das Sein der Dauer. Miscellanea Mediaevalia 34, De Gruyter. pp. 89--110. 2008.
    Medieval Logic
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