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Christoph Kann

Heinrich Heine University Düsseldorf
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  • Heinrich Heine University Düsseldorf
    Department of Philosophy/DCLPS
    Regular Faculty
University of Cologne
PhD, 1991
  • All publications (71)
  •  64
    Skepsis, Wahrheit, Illumination. Bemerkungen zur Erkenntnistheorie Heinrichs von Gent
    In Jan A. Aertsen, Kent Emery & Andreas Speer (eds.), Nach der Verurteilung von 1277 / After the Condemnation of 1277: Philosophie und Theologie an der Universität von Paris im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts. Studien und Texte / Philosophy and Theology at the University of Paris in the Last Quarter of the Thirteenth Century. Studies and Texts, De Gruyter. pp. 38--58. 2001.
    Epistemology, MiscHenry of Ghent
  •  3
    Gibt es eine einheitliche Frame-Konzeption?
    with Lars Inderelst
    In A. Ziem (ed.), Frame-Theorien im Vergleich, Dup. forthcoming.
  • Moral auf Zeit und Metaphysik auf Zeit. Bemerkungen zu Descartes und Whitehead
    In Rainer Born & Otto Neumeier (eds.), Philosophie – Wissenschaft – Wirtschaft. Miteinander denken – vonein­an­der lernen, Öbv & Hpt. pp. 446--450. 2001.
    René DescartesAlfred North WhiteheadMeta-Ethics
  •  48
    Fußnoten zu Platon. Philosophiegeschichte bei A.N. Whitehead
    F. Meiner, Paradeigmata 23. 2001.
    Was besagt Whiteheads berühmte Charakterisierung der europäischen Philosophietradition als eine Reihe von "Fußnoten zu Platon"? Whiteheads Organismusphilosophie tritt mit dem Anspruch auf, Grundpositionen der Philosophiegeschichte von Aristoteles bis Kant kritisch zu reflektieren und die in ihnen nur defizitär umgesetzte platonische Programmatik mit einer hypothetischen Metaphysik zu erfüllen. Was besagt Whiteheads berühmte Charakterisierung der europäischen Philosophietradition als eine Reihe v…Read more
    Was besagt Whiteheads berühmte Charakterisierung der europäischen Philosophietradition als eine Reihe von "Fußnoten zu Platon"? Whiteheads Organismusphilosophie tritt mit dem Anspruch auf, Grundpositionen der Philosophiegeschichte von Aristoteles bis Kant kritisch zu reflektieren und die in ihnen nur defizitär umgesetzte platonische Programmatik mit einer hypothetischen Metaphysik zu erfüllen. Was besagt Whiteheads berühmte Charakterisierung der europäischen Philosophietradition als eine Reihe von "Fußnoten zu Platon"? Welches Platon-Bild liegt der Fußnoten-These zugrunde? Wie verhält sich die Fußnoten-These zu Whiteheads sonstigen philosophiegeschichtlichen Analysen und zu seiner eigenen philosophischen Kosmologie? Im Vordergrund der Untersuchung stehen Whiteheads philosophiegeschichtliche und historiographische Grundpositionen. Dabei zeigt sich, daß er der platonischen Philosophie sowohl inhaltlich als auch methodologisch einen Prinzipienstatus zuschreibt: Inhaltlich rekonstruiert er bei Platon ein grundlegendes Repertoire metaphysischer Grundbegriffe, methodologisch ein dort erstmals greifbares Ensemble von Spekulationskriterien sowie das Ideal eines mehr fragenden als dogmatisch behauptenden Philosophierens. Whitehead entnimmt der platonischen Philosophie eine Programmatik, der die nachfolgenden Traditionen - insbesondere die Fußnoten-Beiträge von Aristoteles, Descartes, Newton, Locke, Leibniz, Hume und Kant - allenfalls ansatzweise gerecht werden. Insofern für diese Denker aus Whiteheads Sicht u.a. ein wesentlich statisches Substanz-Qualitäts-Schema maßgeblich ist, entfernen sich ihre Konzeptionen von dem genuin platonischen Paradigma eines prozeßhaften Naturgeschehens. Whiteheads Organismusphilosophie tritt mit dem Anspruch auf, Grundpositionen der Philosophiegeschichte von Aristoteles bis Kant kritisch zu reflektieren und die in ihnen nur defizitär umgesetzte platonische Programmatik mit einer hypothetischen Metaphysik zu erfüllen, die, ausgehend von der Kosmologie des Timaios, Platons Verständnis vom Sein als Werden Rechnung trägt und zugleich ein geeignetes Erklärungsmodell unserer Gesamterfahrung anbietet.
    Alfred North Whitehead
  •  117
    Zeichen, Ordnung, Gesetz: Zum Naturverständnis in der mittelalterlichen Philosophie
    In Peter Dilg (ed.), Natur Im Mittelalter. Konzeptionen - Erfahrungen - Wirkungen, Akademie Verlag. pp. 33--49. 2003.
    Medieval Philosophy of Nature
  •  101
    Analytische Philosophie und mittelalterliche Philosophie Bemerkungen zu einem strittigen Verhältnis
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 61 (1): 77-97. 2007.
    Das Verhältnis von analytischer Philosophie und mittelalterlicher Philosophie ist umstritten. Einerseits wird die Philosophie des Mittelalters wenigstens teilweise als analytische Philosophie typisiert oder rezipiert, andererseits glaubt man nicht, dass das analytische Paradigma eine angemessene Perspektive für das Verständnis der mittelalterlichen Philosophie bietet. In dieser Kontroverse wird in der Regel ein undifferenzierter Begriff von analytischer Philosophie verwendet. Betrachtet man die …Read more
    Das Verhältnis von analytischer Philosophie und mittelalterlicher Philosophie ist umstritten. Einerseits wird die Philosophie des Mittelalters wenigstens teilweise als analytische Philosophie typisiert oder rezipiert, andererseits glaubt man nicht, dass das analytische Paradigma eine angemessene Perspektive für das Verständnis der mittelalterlichen Philosophie bietet. In dieser Kontroverse wird in der Regel ein undifferenzierter Begriff von analytischer Philosophie verwendet. Betrachtet man die wesentlichen Charakterisierungen jener Strömung durch ihre Hauptvertreter selbst, dann erscheinen Begriffsanalyse, Logikzentriertheit und Metaphysikkritik als zentrale Komponenten des Selbstverständnisses der analytischen Philosophie. Indessen sind alle drei Charakteristika in vielfältiger Weise auch in der mittelalterlichen Philosophie wiederzufinden. Daher erweisen sich programmatische Abgrenzungsversuche von analytischer und mittelalterlicher Philosophie als revisionsbedürftig. Die Philosophie des Mittelalters ist in zentralen Teilen und Hinsichten als analytische Philosophie zu charakterisieren. Die analytische Philosophie ist wesentlich mit einem Methodenstandard verbunden, der sich in der gesamten Philosophiegeschichte nachweisen lässt und auf den in der philosophiegeschichtlichen Arbeit, nicht zuletzt in der philosophischen Mediävistik, mit Gewinn zurückzugreifen ist.
  • Wunder als Argumente. Ein Motiv religiöser Herausforderung bei Thomas von Aquin
    In Gerhard Krieger (ed.), Herausforderung Durch Religion?: Begegnungen der Philosophie Mit Religionen in Mittelalter Und Renaissance, Königshausen & Neumann. pp. 169--184. 2011.
  • Anicius Manlius Severinus Boethius Teil I: Leben - Werk - Logik
    with Axel Bühler
    In Wolfram Ax (ed.), Lateinische Lehrer Europas: Fünfzehn Portraits von Varro Bis Erasmus von Rotterdam, Böhlau. pp. 165--191. 2005.
    Boethius
  • Synkategoremata bei William of Sherwood
    In M. C. Pacheco & J. Meirinhos (eds.), Intellect et Imagination dans la Philosophie Médiévale. Actes du XIe Congrès International de Philosophie Médiévale de la S.I.E.P.M., Porto du 26 au 31 Août 2002, Brepols Publishers. pp. 41--52. 2004.
    Medieval Logic
  •  11
    Incipit/Desinit und die Semantik der Dauer in der mittelalterlichen Logik
    In Andreas Speer & David Wirmer (eds.), Das Sein der Dauer. Miscellanea Mediaevalia 34, De Gruyter. pp. 89--110. 2008.
    Medieval Logic
  •  37
    Emotionen in Mittelalter und Renaissance (edited book)
    Düsseldorf University Press. 2014.
    Was sind Emotionen, Gefühle, Affekte und Leidenschaften? Sprechen wir von erlebten und kommunizierten Gefühlszuständen oder von psychophysiologischen Erregungs- und Reaktionsmustern? Welche Rückschlüsse erlauben motorisches Verhalten und Ausdrucksverhalten auf unsere tatsächlichen Gefühle? Wie prägen soziale Prozesse und kulturelle Voraussetzungen das emotionale Erleben und Ausdrucksverhalten? Sollen wir unseren Gefühlen und Leidenschaften Grenzen setzen oder freien Lauf lassen? Müssen wir unser…Read more
    Was sind Emotionen, Gefühle, Affekte und Leidenschaften? Sprechen wir von erlebten und kommunizierten Gefühlszuständen oder von psychophysiologischen Erregungs- und Reaktionsmustern? Welche Rückschlüsse erlauben motorisches Verhalten und Ausdrucksverhalten auf unsere tatsächlichen Gefühle? Wie prägen soziale Prozesse und kulturelle Voraussetzungen das emotionale Erleben und Ausdrucksverhalten? Sollen wir unseren Gefühlen und Leidenschaften Grenzen setzen oder freien Lauf lassen? Müssen wir unsere Emotionen verbergen, oder dürfen wir Gefühle zeigen? Die Beiträge des Bandes vermitteln plastische Eindrücke von Emotionen im Wandel des Zeitgeists, konzentriert auf die ausgeprägte Gefühlswelt von Mittelalter und Renaissance. Mediävistische Forschung erschließt uns literarische, bildliche und philosophisch-wissenschaftliche Konzepte von Emotionen sowie ihrer Bewertung aus vergangenen Jahrhunderten und regt an, sie auf Fragen unseres eigenen Lebens und unserer geschichtlichen Gegenwart zu beziehen. Mit Beiträgen von Dieter Birnbacher, Mechthild Dreyer, Martin Pickavé, Thomas Nisters, Isabelle Mandrella, Hans Hecker, Achim Landwehr, Hans Körner, Barbara Haupt, Irmgard Rüsenberg, Vittoria Borsò und Katharina Philipowski
    Pre-1000 Medieval Philosophy, Misc11/12th Century Philosophy, Misc13th/14th Century Philosophy, MiscRead more
    Pre-1000 Medieval Philosophy, Misc11/12th Century Philosophy, Misc13th/14th Century Philosophy, Misc15th/16th Century Philosophy, MiscMedieval Philosophy: Topics, Misc
  •  54
    Wahrheit und Wahrheitserkenntnis bei Heinrich von Gent
    In J. Decorte, Guy Guldentops & Carlos G. Steel (eds.), Henry of Ghent and the transformation of scholastic thought: studies in memory of Jos Decorte, Leuven University Press. pp. 157--175. 2003.
    Henry of Ghent
  •  62
    Assertive and non-Assertive Sentences. Classifications of the ’oratio perfecta’ in the Thirteenth Century
    In Alfonso Maierù & Luisa Valente (eds.), Medieval theories on assertive and non-assertive language: acts of the 14th European Symposium on medieval logic and semantics, Rome, June 11-15, 2002, L.s. Olschki. pp. 245--257. 2004.
    Since logic in the 13th century is focussed on syllogistics as its main subject, textbooks on logic provide us with large and detailed treatments of the proposition as the immediate and constitutive basis of the syllogism. In the present paper I will give a survey of these treatments and pay special attention to a certain side-issue, namely to non-assertive sentences and to some difficulties concerning their classification. I will focus on William of Sherwood's apporach to the subject and compar…Read more
    Since logic in the 13th century is focussed on syllogistics as its main subject, textbooks on logic provide us with large and detailed treatments of the proposition as the immediate and constitutive basis of the syllogism. In the present paper I will give a survey of these treatments and pay special attention to a certain side-issue, namely to non-assertive sentences and to some difficulties concerning their classification. I will focus on William of Sherwood's apporach to the subject and compare it with the conceptions of Roger Bacon, Peter of Spain and Lambert of Lagny, who are the auhtors of the three main logic compendia besides William of Sherwood's in the thirteenth century.
    Medieval Logic
  • Terminology and Etymology in Medieval Logic
    In Jacqueline Hamesse & Carlos G. Steel (eds.), L’ Élaboration du Vocabulaire Philosophique au Moyen Âge, Brepols Publishers. pp. 489--509. 2000.
  •  64
    Concepts and Categorization. Systematic and Historical Perspectives (edited book)
    with David Hommen and Tanja Oswald
    mentis. 2016.
    The study of concepts lies at the intersection of various disciplines, both analytic and empiric. The rising cognitive sciences, for instance, are interested in concepts insofar as they are used in an explanation of such diverse epistemic phenomena like categorization, inference, memory, learning, and decision-making. In philosophy, the challenge imposed by conceptualization consists, among other things, in accommodating reverse intuitions about concepts like shareability, mind-dependency, media…Read more
    The study of concepts lies at the intersection of various disciplines, both analytic and empiric. The rising cognitive sciences, for instance, are interested in concepts insofar as they are used in an explanation of such diverse epistemic phenomena like categorization, inference, memory, learning, and decision-making. In philosophy, the challenge imposed by conceptualization consists, among other things, in accommodating reverse intuitions about concepts like shareability, mind-dependency, mediation between reference, knowledge and reality, etc. While researchers have collaborated more and more to contribute to a unified understanding of concepts and categorization, the joint venture unfortunately suffers (so far) from the fact that it is generally left unclear how exactly the different approaches undertaken in the participating sciences relate to each other. What do psychologists and philosophers mean by the notion of a concept? Is there a core-theory of concepts and categorization underlying analytical and empirical studies? The present collection of essays addresses these and related questions and tries to answer them from both a systematic and a historical perspective.
    Theories of Concepts, Misc
  •  169
    Medieval Logic as a Formal Science. A Survey
    In Benedikt Löwe, Boris Piwinger & Thoralf Räsch (eds.), Foundations of the Formal Sciences Iv. The History of the Concept of the Formal Sciences, . pp. 103--123. 2006.
    The paper discusses in how far medieval logic can appropriately be characterized as a formal science. In this respect, the special mediecal approach to logic as a scientia sermocinalis is examined as well as its main doctrines, namely the theories of supposition and of consequences, and the famous characterization of logic as an ars artium or scientia scientiarum. It is pointed out that medieval logic is not devoted to the setting up of formal systems or any metalogical analysis of formal struct…Read more
    The paper discusses in how far medieval logic can appropriately be characterized as a formal science. In this respect, the special mediecal approach to logic as a scientia sermocinalis is examined as well as its main doctrines, namely the theories of supposition and of consequences, and the famous characterization of logic as an ars artium or scientia scientiarum. It is pointed out that medieval logic is not devoted to the setting up of formal systems or any metalogical analysis of formal structures. Logic in the medieval sense of the discipline is necessarily connected with semantical aspects of natural language. Accordingly, we are confronted with a discipline going far beyond the formal structures of discourse. The classification of medieval logic as a formal science is appropriate only under selected perspectives.
    Medieval Logic
  • Grenzen des Zweifels. Skeptizismuskritik bei Augustinus, Heinrich von Gent und Descartes
    Philosophisches Jahrbuch 110 (2): 226. 2003.
    History: Skepticism
  • Zur Suppositionstheorie Alberts von Sachsen
    In S. Knuuttila, R. Työrinoja & S. Ebbesen (eds.), Knowledge and the Sciences. Proceedings of the Eighth International Congress of Medieval Philosophy , Vol. Ii, Yliopistopaino. pp. 512--520. 1990.
  •  30
    Der Ort der Argumente. Eigentliche und uneigentliche Verwendung des mittelalterlichen ’locus’-Begriffs
    In Jan A. Aertsen & Andreas Speer (eds.), Raum Und Raumvorstellungen Im Mittelalter. Miscellanea Mediaevalia 25, De Gruyter. pp. 402--418. 1998.
  •  43
    Wahrheit als 'adaequatio' - Bedeutung, Deutung, Klassifikation
    Recherches de Theologie Et Philosophie Medievales 66 (2): 209-224. 1999.
    Die Adäquationstheorie der Wahrheit wird meist explizit oder implizit mit der Korrespondenztheorie der Wahrheit identifiziert, oft gilt «adaequatio» als Inbegriff eines korrespondenztheoretischen Wahrheitsverständnisses. Diese Gleichsetzung soll hier einer Kritik unterzogen werden. Nach einleitenden Bemerkungen zum korrespondenztheoretischen Wahrheitsverständnis werde ich auf die Adäquationstheorie der Wahrheit bei ihrem wichtigsten Vertreter Thomas von Aquin und dabei auch auf das sog. ontologi…Read more
    Die Adäquationstheorie der Wahrheit wird meist explizit oder implizit mit der Korrespondenztheorie der Wahrheit identifiziert, oft gilt «adaequatio» als Inbegriff eines korrespondenztheoretischen Wahrheitsverständnisses. Diese Gleichsetzung soll hier einer Kritik unterzogen werden. Nach einleitenden Bemerkungen zum korrespondenztheoretischen Wahrheitsverständnis werde ich auf die Adäquationstheorie der Wahrheit bei ihrem wichtigsten Vertreter Thomas von Aquin und dabei auch auf das sog. ontologische Wahrheitsverständnis eingehen, um mich dann erneut der Korrespondenz- und der Adäquationstheorie aus vergleichender Perspektive zuzuwenden. Meine Untersuchung zur Wahrheit als adaequatio wird also Klassifikations- oder Typisierungsansätze von Wahrheitsdefinitionen bzw. -theorien miteinander vergleichen und vermitteln, wobei die Bedeutung des Begriffs «adaequatio» selbst sowie neuere Deutungen und Analysen der Adäquationstheorie zu thematisieren sind. Es soll gezeigt werden, daß eine einfache Gleichsetzung von Korrespondenz- und Adäquationstheorie nicht nur sachlich zu kurz greift, sondern auch der Komplexität des mittelalterlichen Wahrheitsverständnisses nicht gerecht wird.
    Medieval Philosophy of Language
  •  45
    Geschichtsdarstellung. Medien - Methoden - Strategien (edited book)
    with Vittoria Borsò
    Böhlau. 2004.
    Ist Geschichtsdarstellung ein transparentes Fenster zu einer faktischen Vergangenheit? Oder verlieren Fakten ihre Verbindlichkeit zugunsten der Repräsentation? Der vorliegende Band weist einen vermittelnden Weg zwischen diesen Extremen. Jenseits der positivistisch verstandenen historischen Fakten sowie der infolge des linguistic turn häufig behaupteten Unzugänglichkeit und Unentscheidbarkeit der faktischen Vergangenheit wird die Geschichtsdarstellung selbst als das eigentlich Greifbare zur Geltu…Read more
    Ist Geschichtsdarstellung ein transparentes Fenster zu einer faktischen Vergangenheit? Oder verlieren Fakten ihre Verbindlichkeit zugunsten der Repräsentation? Der vorliegende Band weist einen vermittelnden Weg zwischen diesen Extremen. Jenseits der positivistisch verstandenen historischen Fakten sowie der infolge des linguistic turn häufig behaupteten Unzugänglichkeit und Unentscheidbarkeit der faktischen Vergangenheit wird die Geschichtsdarstellung selbst als das eigentlich Greifbare zur Geltung gebracht. Geschichte ist demnach in ihrer Darstellung zu suchen – unabhängig davon, ob es sich um historiographische Quellen, literarische Texte, Gemälde oder um Museen als mediale Darstellungsräume handelt. Die Beiträge gehen einem breiten Spektrum unterschiedlicher Dimensionen von Geschichtsdarstellung nach. Medien, Methoden und Strategien bilden dabei die zentralen Koordinaten, anhand derer Geschichtsdarstellung mit ihren narrativen und bildlichen Ausdrucksformen exemplarisch erörtert wird. Mit Beiträgen von Wolfgang Frühwald, Werner Goez, Thomas Kirchner, Wolfgang Müller-Funk, Otto Gerhard Oexle, Antonios Rengakos, Hermann Schäfer, Jörg Schönert, Howard Weinbrot, Horst Wenzel und Gernot R. Wieland.
    Philosophy of History
  • Schemes of Thought in the Making. Epistemic Continuity between Religion, Metaphysics and Science
    In Dennis Sölch (ed.), Erziehung, Politik Und Religion: Beiträge Zu A. N. Whiteheads Kulturphilosophie, Verlag Karl Alber. pp. 242--265. 2014.
  • Inszenierung von Wissen und Ritual der Vermittlung. Zur mittelalterlichen questio disputata und ihrer Kritik
    In Andrea von Hülsen-Esch (ed.), Inszenierung Und Ritual in Mittelalter Und Renaissance, Droste. pp. 13--34. 2005.
    Medieval Studies
  •  39
    Editorial Notes on William of Sherwood’s Introductiones in Logicam
    Bulletin de Philosophie Medievale 36 28--37. 1994.
  • Zur Differenzierung und Spezialisierung der Wissenschaften
    Ethik Und Sozialwissenschaften 5 (3): 447. 1994.
  •  157
    Albert Camus "“ Ein Cartesianer des Absurden?"
    In Willi Jung (ed.), Albert Camus Oder der Glückliche Sisyphos €“ Albert Camus Ou Sisyphe Heureux, Bonn University Press. pp. 53--72. 2013.
    Albert Camus
  •  60
    Terminologie und Etymologie des mittelalterlichen Gesetzesbegriffs
    In Andreas Speer & Guy Guldentops (eds.), Das Gesetz €“ the Law €“ la Loi. Miscellanea Mediaevalia 38, De Gruyter. pp. 19--38. 2014.
    Medieval Political Philosophy
  • Begriff und Kategorie - historisch-terminologische Prämissen
    In David Hommen, Christoph Kann & Tanja Oswald (eds.), Concepts and Categorization. Systematic and Historical Perspectives, Mentis. 2016.
    "Begriff" und "Kategorie" gehören zu der Klasse sprachliche Ausdrücke, die einerseits in alltäglichen Verwendungen und andererseits als philosophische Fachtermini gebräuchlich sind. Beide Ausdrücke haben eine bis in die antike Philosophie zurückführbare diskontinuierliche Geschichte und weisen dabei phasenweise systematische Affinitäten und bemerkenswerte Bedeutungsüberschneidungen auf. Alle drei Faktoren - das changierende Verhältnis terminologischer und nichtterminologischer Verwendungen, gesc…Read more
    "Begriff" und "Kategorie" gehören zu der Klasse sprachliche Ausdrücke, die einerseits in alltäglichen Verwendungen und andererseits als philosophische Fachtermini gebräuchlich sind. Beide Ausdrücke haben eine bis in die antike Philosophie zurückführbare diskontinuierliche Geschichte und weisen dabei phasenweise systematische Affinitäten und bemerkenswerte Bedeutungsüberschneidungen auf. Alle drei Faktoren - das changierende Verhältnis terminologischer und nichtterminologischer Verwendungen, geschichtliche Verschiebungen und systematische Überschneidungen des Begriffs- und Kategorienverständnisses - hinterlassen ihre Spuren insbesondere in Kontexten, in denen unterschiedliche Fachdisziplinen wie Philosophie, Kognitionspsychologie und Sprachwissenschaften involviert sind, die in je eigener Weise mit den Vorgängen des Begreifens und Kategorisierens befasst sind. Der vorliegende Beitrag will insofern über historisch-begriffsanalytische Differenzierungen zu "Begriff" und "Kategorie" einen Beitrag zum interdisziplinären Verständnis epistemischer Prozesse und ihrer Verhältnisbestimmung leisten.
  • Materiale Supposition und die Erwähnung von Sprachzeichen
    In Hans Lenk (ed.), Neue Realitäten. Herausforderung der Philosophie, Akademie Verlag. pp. 231--238. 1993.
    Medieval Philosophy of Language
  • Hermeneutischer Intentionalismus und Grenzen seiner Perspektive
    Ethik Und Sozialwissenschaften 4 (4): 532. 1993.
    Interpretation
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