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Christoph Kann

Heinrich Heine University Düsseldorf
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  • Heinrich Heine University Düsseldorf
    Department of Philosophy/DCLPS
    Regular Faculty
University of Cologne
PhD, 1991
  • All publications (71)
  • Terminology and Etymology in Medieval Logic
    In Jacqueline Hamesse & Carlos G. Steel (eds.), L’ Élaboration du Vocabulaire Philosophique au Moyen Âge, Brepols Publishers. pp. 489--509. 2000.
  •  169
    Medieval Logic as a Formal Science. A Survey
    In Benedikt Löwe, Boris Piwinger & Thoralf Räsch (eds.), Foundations of the Formal Sciences Iv. The History of the Concept of the Formal Sciences, . pp. 103--123. 2006.
    The paper discusses in how far medieval logic can appropriately be characterized as a formal science. In this respect, the special mediecal approach to logic as a scientia sermocinalis is examined as well as its main doctrines, namely the theories of supposition and of consequences, and the famous characterization of logic as an ars artium or scientia scientiarum. It is pointed out that medieval logic is not devoted to the setting up of formal systems or any metalogical analysis of formal struct…Read more
    The paper discusses in how far medieval logic can appropriately be characterized as a formal science. In this respect, the special mediecal approach to logic as a scientia sermocinalis is examined as well as its main doctrines, namely the theories of supposition and of consequences, and the famous characterization of logic as an ars artium or scientia scientiarum. It is pointed out that medieval logic is not devoted to the setting up of formal systems or any metalogical analysis of formal structures. Logic in the medieval sense of the discipline is necessarily connected with semantical aspects of natural language. Accordingly, we are confronted with a discipline going far beyond the formal structures of discourse. The classification of medieval logic as a formal science is appropriate only under selected perspectives.
    Medieval Logic
  • Grenzen des Zweifels. Skeptizismuskritik bei Augustinus, Heinrich von Gent und Descartes
    Philosophisches Jahrbuch 110 (2): 226. 2003.
    History: Skepticism
  •  31
    Der Ort der Argumente. Eigentliche und uneigentliche Verwendung des mittelalterlichen ’locus’-Begriffs
    In Jan A. Aertsen & Andreas Speer (eds.), Raum Und Raumvorstellungen Im Mittelalter. Miscellanea Mediaevalia 25, De Gruyter. pp. 402--418. 1998.
  • Zur Suppositionstheorie Alberts von Sachsen
    In S. Knuuttila, R. Työrinoja & S. Ebbesen (eds.), Knowledge and the Sciences. Proceedings of the Eighth International Congress of Medieval Philosophy , Vol. Ii, Yliopistopaino. pp. 512--520. 1990.
  •  47
    Geschichtsdarstellung. Medien - Methoden - Strategien (edited book)
    with Vittoria Borsò
    Böhlau. 2004.
    Ist Geschichtsdarstellung ein transparentes Fenster zu einer faktischen Vergangenheit? Oder verlieren Fakten ihre Verbindlichkeit zugunsten der Repräsentation? Der vorliegende Band weist einen vermittelnden Weg zwischen diesen Extremen. Jenseits der positivistisch verstandenen historischen Fakten sowie der infolge des linguistic turn häufig behaupteten Unzugänglichkeit und Unentscheidbarkeit der faktischen Vergangenheit wird die Geschichtsdarstellung selbst als das eigentlich Greifbare zur Geltu…Read more
    Ist Geschichtsdarstellung ein transparentes Fenster zu einer faktischen Vergangenheit? Oder verlieren Fakten ihre Verbindlichkeit zugunsten der Repräsentation? Der vorliegende Band weist einen vermittelnden Weg zwischen diesen Extremen. Jenseits der positivistisch verstandenen historischen Fakten sowie der infolge des linguistic turn häufig behaupteten Unzugänglichkeit und Unentscheidbarkeit der faktischen Vergangenheit wird die Geschichtsdarstellung selbst als das eigentlich Greifbare zur Geltung gebracht. Geschichte ist demnach in ihrer Darstellung zu suchen – unabhängig davon, ob es sich um historiographische Quellen, literarische Texte, Gemälde oder um Museen als mediale Darstellungsräume handelt. Die Beiträge gehen einem breiten Spektrum unterschiedlicher Dimensionen von Geschichtsdarstellung nach. Medien, Methoden und Strategien bilden dabei die zentralen Koordinaten, anhand derer Geschichtsdarstellung mit ihren narrativen und bildlichen Ausdrucksformen exemplarisch erörtert wird. Mit Beiträgen von Wolfgang Frühwald, Werner Goez, Thomas Kirchner, Wolfgang Müller-Funk, Otto Gerhard Oexle, Antonios Rengakos, Hermann Schäfer, Jörg Schönert, Howard Weinbrot, Horst Wenzel und Gernot R. Wieland.
    Philosophy of History
  •  43
    Wahrheit als 'adaequatio' - Bedeutung, Deutung, Klassifikation
    Recherches de Theologie Et Philosophie Medievales 66 (2): 209-224. 1999.
    Die Adäquationstheorie der Wahrheit wird meist explizit oder implizit mit der Korrespondenztheorie der Wahrheit identifiziert, oft gilt «adaequatio» als Inbegriff eines korrespondenztheoretischen Wahrheitsverständnisses. Diese Gleichsetzung soll hier einer Kritik unterzogen werden. Nach einleitenden Bemerkungen zum korrespondenztheoretischen Wahrheitsverständnis werde ich auf die Adäquationstheorie der Wahrheit bei ihrem wichtigsten Vertreter Thomas von Aquin und dabei auch auf das sog. ontologi…Read more
    Die Adäquationstheorie der Wahrheit wird meist explizit oder implizit mit der Korrespondenztheorie der Wahrheit identifiziert, oft gilt «adaequatio» als Inbegriff eines korrespondenztheoretischen Wahrheitsverständnisses. Diese Gleichsetzung soll hier einer Kritik unterzogen werden. Nach einleitenden Bemerkungen zum korrespondenztheoretischen Wahrheitsverständnis werde ich auf die Adäquationstheorie der Wahrheit bei ihrem wichtigsten Vertreter Thomas von Aquin und dabei auch auf das sog. ontologische Wahrheitsverständnis eingehen, um mich dann erneut der Korrespondenz- und der Adäquationstheorie aus vergleichender Perspektive zuzuwenden. Meine Untersuchung zur Wahrheit als adaequatio wird also Klassifikations- oder Typisierungsansätze von Wahrheitsdefinitionen bzw. -theorien miteinander vergleichen und vermitteln, wobei die Bedeutung des Begriffs «adaequatio» selbst sowie neuere Deutungen und Analysen der Adäquationstheorie zu thematisieren sind. Es soll gezeigt werden, daß eine einfache Gleichsetzung von Korrespondenz- und Adäquationstheorie nicht nur sachlich zu kurz greift, sondern auch der Komplexität des mittelalterlichen Wahrheitsverständnisses nicht gerecht wird.
    Medieval Philosophy of Language
  • Schemes of Thought in the Making. Epistemic Continuity between Religion, Metaphysics and Science
    In Dennis Sölch (ed.), Erziehung, Politik Und Religion: Beiträge Zu A. N. Whiteheads Kulturphilosophie, Verlag Karl Alber. pp. 242--265. 2014.
  • Inszenierung von Wissen und Ritual der Vermittlung. Zur mittelalterlichen questio disputata und ihrer Kritik
    In Andrea von Hülsen-Esch (ed.), Inszenierung Und Ritual in Mittelalter Und Renaissance, Droste. pp. 13--34. 2005.
    Medieval Studies
  •  39
    Editorial Notes on William of Sherwood’s Introductiones in Logicam
    Bulletin de Philosophie Medievale 36 28--37. 1994.
  •  157
    Albert Camus "“ Ein Cartesianer des Absurden?"
    In Willi Jung (ed.), Albert Camus Oder der Glückliche Sisyphos €“ Albert Camus Ou Sisyphe Heureux, Bonn University Press. pp. 53--72. 2013.
    Albert Camus
  • Zur Differenzierung und Spezialisierung der Wissenschaften
    Ethik Und Sozialwissenschaften 5 (3): 447. 1994.
  • Begriff und Kategorie - historisch-terminologische Prämissen
    In David Hommen, Christoph Kann & Tanja Oswald (eds.), Concepts and Categorization. Systematic and Historical Perspectives, Mentis. 2016.
    "Begriff" und "Kategorie" gehören zu der Klasse sprachliche Ausdrücke, die einerseits in alltäglichen Verwendungen und andererseits als philosophische Fachtermini gebräuchlich sind. Beide Ausdrücke haben eine bis in die antike Philosophie zurückführbare diskontinuierliche Geschichte und weisen dabei phasenweise systematische Affinitäten und bemerkenswerte Bedeutungsüberschneidungen auf. Alle drei Faktoren - das changierende Verhältnis terminologischer und nichtterminologischer Verwendungen, gesc…Read more
    "Begriff" und "Kategorie" gehören zu der Klasse sprachliche Ausdrücke, die einerseits in alltäglichen Verwendungen und andererseits als philosophische Fachtermini gebräuchlich sind. Beide Ausdrücke haben eine bis in die antike Philosophie zurückführbare diskontinuierliche Geschichte und weisen dabei phasenweise systematische Affinitäten und bemerkenswerte Bedeutungsüberschneidungen auf. Alle drei Faktoren - das changierende Verhältnis terminologischer und nichtterminologischer Verwendungen, geschichtliche Verschiebungen und systematische Überschneidungen des Begriffs- und Kategorienverständnisses - hinterlassen ihre Spuren insbesondere in Kontexten, in denen unterschiedliche Fachdisziplinen wie Philosophie, Kognitionspsychologie und Sprachwissenschaften involviert sind, die in je eigener Weise mit den Vorgängen des Begreifens und Kategorisierens befasst sind. Der vorliegende Beitrag will insofern über historisch-begriffsanalytische Differenzierungen zu "Begriff" und "Kategorie" einen Beitrag zum interdisziplinären Verständnis epistemischer Prozesse und ihrer Verhältnisbestimmung leisten.
  •  60
    Terminologie und Etymologie des mittelalterlichen Gesetzesbegriffs
    In Andreas Speer & Guy Guldentops (eds.), Das Gesetz €“ the Law €“ la Loi. Miscellanea Mediaevalia 38, De Gruyter. pp. 19--38. 2014.
    Medieval Political Philosophy
  • Materiale Supposition und die Erwähnung von Sprachzeichen
    In Hans Lenk (ed.), Neue Realitäten. Herausforderung der Philosophie, Akademie Verlag. pp. 231--238. 1993.
    Medieval Philosophy of Language
  • Hermeneutischer Intentionalismus und Grenzen seiner Perspektive
    Ethik Und Sozialwissenschaften 4 (4): 532. 1993.
    Interpretation
  •  6
    Die Philosophie im lateinischen Mittelalter. Ein Handbuch mit einem bio-bibliographischen Repertorium (review)
    History of Philosophy & Logical Analysis 2. 1999.
    Medieval Philosophy: Topics, Misc
  • Logik
    with Hartmut Brands
    In Ludger Honnefelder & Gerhard Krieger (eds.), Philosophische Propädeutik 1. Sprache Und Erkenntnis, Schöningh. pp. 53--117. 1994.
  • Whiteheads Abenteuer der Ideen
    Philosophisches Jahrbuch 108 (2): 274-289. 2001.
  • Sieben Säulen der Weisheit. Die artes-Tradition zwischen Kloster und Universität
    In Anne-Marie Hecker & Susanne Röhl (eds.), Monastisches Leben Im Urbanen Kontext, Wilhelm Fink Verlag. pp. 131--152. 2010.
    Medieval Philosophy: Topics, MiscMedieval Studies
  • Locus continet virtualiter totum argumentum. Zur Lehre der dialektischen Örter im Mittelalter
    In Elisabeth Vavra (ed.), Virtuelle Räume. Raumwahrnehmung Und Raumvorstellung Im Mittelalter, Akademie Verlag. pp. 373--386. 2005.
    Medieval Philosophy: Topics, Misc
  •  71
    Erinnern und Vergessen. Perspektiven der memoria bei Augustinus
    In Andrea von Hülsen-Esch (ed.), Medien der Erinnerung, Droste. pp. 9--33. 2009.
    Augustine
  • Altersprojektionen in Boethius' Consolatio philosophiae
    In J. Wiener (ed.), Altersphantasien in Mittelalter Und Renaissance, . 2014.
    Boethius
  • Zur Entwicklung der Topik im Spätmittelalter
    In Gerhard Leibold & Winfried Löffler (eds.), Entwicklungslinien Mittelalterlicher Philosophie: Vorträge des 5. Kongresses der Österreichischen Gesellschaft Für Philosophie , Teil 2, Hölder-pichler-tempsky. pp. 163--178. 1999.
  •  1
    Supposition and properties of terms
    In Catarina Dutilh Novaes (ed.), The Cambridge companion to medieval logic, Cambridge University Press. pp. 220-244. 2016.
    Medieval Philosophy of Language
  •  75
    Terminus und Kontext. Aporien der philosophischen Fachsprache
    In Joachim Bromand & Guido Kreis (eds.), Was sich nicht sagen lässt: Das Nicht-Begriffliche in Wissenschaft, Kunst und Religion, Akademie Verlag. pp. 193--208. 2010.
    Philosophy of Language
  •  58
    Renewing Speculation. The Systematic Aim of Whitehead's Philosophic Cosmology
    In Roland Faber, Brian G. Henning & Clinton Combs (eds.), Beyond metaphysics?: explorations in Alfred North Whitehead's late thought, Rodopi. pp. 27--44. 2010.
    Alfred North Whitehead
  •  18
    Isti Moderni. Erneuerungskonzepte und Erneuerungskonflikte in Mittelalter Und Renaissance (edited book)
    Droste. 2009.
    Die mittelalterliche Formel „isti moderni“, „diese Modernen da“, drückt Distanz und Ablehnung aus. Denn Neugierde, die Suche nach Neuem, Modernem, kann Gewohntes, Etabliertes, Tradiertes bedrohen und konservative Reaktionen provozieren. Aber hat Neues, Modernes, nicht seinen eigenen Wert? Und verdankt sich nicht auch unsere Moderne in vielfältiger Weise den Erneuerungskonzepten des Mittelalters? Die Beiträge des Bandes präsentieren Erneuerungskonzepte in Mittelalter und Renaissance, die oft erst…Read more
    Die mittelalterliche Formel „isti moderni“, „diese Modernen da“, drückt Distanz und Ablehnung aus. Denn Neugierde, die Suche nach Neuem, Modernem, kann Gewohntes, Etabliertes, Tradiertes bedrohen und konservative Reaktionen provozieren. Aber hat Neues, Modernes, nicht seinen eigenen Wert? Und verdankt sich nicht auch unsere Moderne in vielfältiger Weise den Erneuerungskonzepten des Mittelalters? Die Beiträge des Bandes präsentieren Erneuerungskonzepte in Mittelalter und Renaissance, die oft erst über Erneuerungskonflikte wirksam werden konnten. Zu Wort kommen Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaftler aus fünf Disziplinen: Vittoria Borsò (Romanistik), Mechthild Dreyer (Philosophie) Barbara Haupt (Ältere Germanistik), Hans Hecker (Mittelalterliche Geschichte), Rudolf Hiestand (Mittelalterliche Geschichte), Maarten Hoenen (Philosophie), Willi Jung (Romanistik), Christoph Kann (Philosophie), Johannes Laudage † (Mittelalterliche Geschichte), Isabelle Mandrella (Philosophie) und Jürgen Wiener (Kunstgeschichte).
    Medieval StudiesMedieval and Renaissance Philosophy, Misc
  •  1
    Die Sprache des Neuen. Whiteheads terminologische Reflexionen
    In Peter Seele (ed.), Philosophie des Neuen, Wbg. pp. 77-98. 2008.
  •  7
    William of Sherwood: Einführung in Die Logik (edited book)
    with Hartmut Brands
    F. Meiner, Phb 469. 1995.
    William of Sherwoods Einführung in die Logik zählt zu den herausragenden und wirkungsgeschichtlich fruchtbarsten Beiträgen des Mittelalters zur philosophischen Bewältigung dieses Themas. Die Introductiones gleichen in ihrem Aufbau den beiden anderen bedeutenden Logik-Kom-pendien aus dem 13. Jahrhundert, denen von Petrus Hispanus und Lambert von Auxerre. In den fünf Traktaten werden die Grundbegriffe der Logik behandelt und die Aussage- wie die Schlußformen. Deutlich zeigen sich in den Introducti…Read more
    William of Sherwoods Einführung in die Logik zählt zu den herausragenden und wirkungsgeschichtlich fruchtbarsten Beiträgen des Mittelalters zur philosophischen Bewältigung dieses Themas. Die Introductiones gleichen in ihrem Aufbau den beiden anderen bedeutenden Logik-Kom-pendien aus dem 13. Jahrhundert, denen von Petrus Hispanus und Lambert von Auxerre. In den fünf Traktaten werden die Grundbegriffe der Logik behandelt und die Aussage- wie die Schlußformen. Deutlich zeigen sich in den Introductiones der Einfluß aristotelischer Tradition und deren scholastische Umformung.
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