Diese Hausarbeit thematisiert die Passage um 582c in Platons Politeia. Wenn das Urteil der Philosoph*innen stimmen soll, dass ihre Lust der Weisheitsliebe die höchste ist, muss Sokrates’ Prämisse unmissverständlich sein. Wie versteht Sokrates die Erfahrung der Lust an Weisheit und inwiefern führt dieses Verständnis dazu, dass nur die Weisheitsliebende die Erfahrung dieser Lust macht? In meiner Arbeit will ich Sokrates Verständnis dieser Lusterfahrung interpretieren. Dazu will ich einen qualitati…
Read moreDiese Hausarbeit thematisiert die Passage um 582c in Platons Politeia. Wenn das Urteil der Philosoph*innen stimmen soll, dass ihre Lust der Weisheitsliebe die höchste ist, muss Sokrates’ Prämisse unmissverständlich sein. Wie versteht Sokrates die Erfahrung der Lust an Weisheit und inwiefern führt dieses Verständnis dazu, dass nur die Weisheitsliebende die Erfahrung dieser Lust macht? In meiner Arbeit will ich Sokrates Verständnis dieser Lusterfahrung interpretieren. Dazu will ich einen qualitativen Unterschied der Erfahrung der Lust an Weisheit gegenüber der Erfahrung von Lust an Ehre/Gewinn herausarbeiten. Die Weisheitslust ist nicht an einzelne Erlebnisse geknüpft, sondern das Ergebnis einer prozessualen Erfahrung.