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22Trần Đức Thảo und Merleau-Ponty nannten sich noch Philosophen. Heidegger nicht mehr. Zurück zur ursprünglichen Problematik, zurück zum Ende der Philosophie: Es lässt sich fragen, wie jetzt das Ende der Philosophie zu interpretieren ist, angesichts der geschilderten Selbstkritik der Phänomenologie. Stehen neue Elemente zur Verfügung? Man kann jetzt diese These erwägen: Heideggers Ansatz besteht in einer Ontologisierung der phänomenologischen Problematik.
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34Topologie und Logik außerhalb des Denkens des EndesIn Die Gegenwart anders denken: Zeit, Raum und Logik nach dem Ende der Philosophie, J.b. Metzler. pp. 591-667. 2018.Das Interesse dieser Arbeit an der Topologie und der Mathematik wird durch zwei Faktoren motiviert. Es dient einerseits dem Zweck, das Denken des Endes zugänglich zu machen. Anderseits erlaubt uns dem philosophischen Denken, eine erneute Begrifflichkeit bzw. neue Kategorien zur Verfügung zu stellen. Das Denken des Endes wird häufig als dunkel und nicht genug streng betrachtet.
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18Es wird in dieser Arbeit das Ende der Philosophie als geistiges Ereignis untersucht, welches die Philosophie mit sich selbst und ihren Grenzen konfrontiert und zwar in der privilegierten Form der Aporie, welche zum Prinzip erhoben wird. Dieses Prinzip gilt als das Reale, das ein-zig Wirkliche, dessen Merkmal es ist, unmöglich zu sein.
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19Wir haben bisher grob das Denken des Endes skizziert und sein Verhältnis zum Idealismus und der Phänomenologie hervorgehoben. Es wurde auch deutlich gemacht, dass der Ausgangspunkt des Denkens des Endes eine Auseinandersetzung mit der Phänomenologie ist. Heideggers Lichtung und Derridas différance sind zwei sprachliche Konstruktionen, die darauf abzielen, Husserls Phänomenologie durch ihre Radikalisierung abzubauen.
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26Ausgehend von der Proklamation des Endes der Philosophie im endenden XIX. und beginnenden XX. Jahrhundert entwickelte sich in vielen Bereichen der geistigen Tätigkeiten die Überzeugung, dass sich damit ein neuer Beginn des Denkens ankündige. Hauptziel war es, die Bedingungen für ein postphilosophisches Denken zu etablieren, das vor allem den logisch-metaphysischen Rahmen der Philosophie überspringen sollte.
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17Die Logik des EndesIn Die Gegenwart anders denken: Zeit, Raum und Logik nach dem Ende der Philosophie, J.b. Metzler. pp. 421-459. 2018.Im ersten Teil dieser Arbeit wurde das Denken des Endes in philosophisch-historischer Hinsicht präsentiert. Heidegger und Derrida galten dabei als Vertreter dieses Denkens. Geschildert wurde auch, inwiefern Heidegger und Derrida das phänomenologische Programm Husserls radikalisieren und damit in Paradoxien geraten. Diese Radikalisierung der Phänomenologie nährt sich von fundamentalen Argumenten des deutschen Idealismus.
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16Die Dekonstruktion zur (Ohn)machtIn Die Gegenwart anders denken: Zeit, Raum und Logik nach dem Ende der Philosophie, J.b. Metzler. pp. 351-420. 2018.Im letzten Kapitel wurde Heideggers Ansatz über das Ende der Philosophie genauer betrachtet. Es wurden dabei die Paradoxien gezeigt, zu denen sein Denken führt. Die vorliegende Untersuchung begann allerdings mit Derrida als Vertreter des Denkens des Endes, wobei Husserl und Heidegger die Rolle einer Vorbereitung gespielt haben.
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21Schluss: PlexusIn Die Gegenwart anders denken: Zeit, Raum und Logik nach dem Ende der Philosophie, J.b. Metzler. pp. 669-691. 2018.Was hier das Denken des Endes der Philosophie genannt wurde, bezieht sich auf eine Hauptströmung und ein fundamentales Motiv des zeitgenössischen Denkens. Man identifiziert dieses Denken eher mit dem Denken der Differenz. Das ist richtig, aber unvollständig. Denn diese Differenz bestätigt sich lediglich als Differenz der Identität.
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12Umriss der vorliegenden UntersuchungIn Die Gegenwart anders denken: Zeit, Raum und Logik nach dem Ende der Philosophie, J.b. Metzler. pp. 1-48. 2018.Ausgangspunkt dieser Arbeit ist eine der konsequentesten und radikalsten zeitgenössischen Denkweisen, nämlich jene, welche im XX. Jahrhundert das Ende der Philosophie proklamierte, dort nämlich, wo sie in Paradoxien gerät, aus denen sie nicht scheint herauskommen zu können. Das Ende der Philosophie knüpft hier an eine Aufgabe an: Jener des Denkens nach der Philosophie, gemäß der bekannten Formulierung von Heidegger. Dieses neue Denken ist gekennzeichnet durch eine negative und aporetische Rede, …Read more
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24Die Verknotung von LacanIn Die Gegenwart anders denken: Zeit, Raum und Logik nach dem Ende der Philosophie, J.b. Metzler. pp. 545-590. 2018.Lacan wird hier als ein Denker des Endes betrachtet. Heidegger und Derrida folgend (jedoch in der spezifischen Form der Psychoanalyse), versuchte Lacan, ein post- und manchmal antiphilosophisches Denken zu entwickeln. Für Lacan war die Philosophie zu naiv in Bezug auf die Betrachtung des Subjekts, des Wissens und des Bewusstseins. Aber im Vergleich zu Heidegger und Derrida zeigt Lacan eine deutlich positivere Bewertung der Wissenschaft. Für ihn ist es die Wissenschaft selbst, welche die Mittel f…Read more
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15Die Invagination der Dekonstruktion: Der unmögliche RaumIn Die Gegenwart anders denken: Zeit, Raum und Logik nach dem Ende der Philosophie, J.b. Metzler. pp. 461-544. 2018.Derrida hat bekanntlich den Signifikanten gegenüber dem Sinn privilegiert, indem er sagt, dass die Bedeutung (Signifikat) immer schon ein Signifikant sei. Derrida befreit damit das Denken von der Präsenz des Bewusstseins zu sich selbst. Der Signifikant ist die Quasi-Materie der Grammatologie: weder natürlich (es gibt nichts Natürliches in Signifikanten) noch ideell (es ist dem Subjekt äußerlich) und doch natürlich (es ist materiell) und ideell (die Materie des Signifikanten hat Sinn, sie trägt u…Read more
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26Die Selbstkritik der PhänomenologieIn Die Gegenwart anders denken: Zeit, Raum und Logik nach dem Ende der Philosophie, J.b. Metzler. pp. 227-301. 2018.Die Phänomenologie versteht sich als eine Explizit-Machung der denkenden Subjektivität. Ihre Aufgabe besteht in der methodischen Reduktion des Gegebenen, um die konstituierende Ebene bewusst zu gewinnen. Aber die Phänomenologie selbst zeigt Voraussetzungen, die reduziert werden müssen. Kann die Phänomenologie sich selbst reduzieren? Ist sie imstande, sich selbst zu erklären? Diese Selbstkritik der Phänomenologie konstituiert die letzte Phase ihrer Entwicklung und öffnet Derrida die Tür für ein „…Read more
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587Husserl, Intentionality and Mathematics: Geometry and Category TheoryIn Boi Luciano & Lobo Carlos (eds.), When Form Becomes Substance. Power of Gestures, Diagrammatical Intuition and Phenomenology of Space, Birkhäuser. pp. 327-358. 2022.The following text is divided in four parts. The first presents the inner relation between the phenomenological concept of intentionality and space in a general mathematical sense. Following this train of though the second part brie_ly characterizes the use of the geometrical concept of manifold (Mannigfaltigkeit) in Husserl’s work. In the third part we present some examples of the use of the concept in Husserl’s analyses of space, time and intersubjectivity, pointing out some dif_iculties in hi…Read more
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826Husserl, Intentionality and Mathematics: Geometry and Category TheoryIn Boi Luciano & Lobo Carlos (eds.), When Form Becomes Substance. Power of Gestures, Diagrammatical Intuition and Phenomenology of Space, Birkhäuser. pp. 327-358. 2022.The following text is divided in four parts. The first presents the inner relation between the phenomenological concept of intentionality and space in a general mathematical sense. Following this train of though the second part brie_ly characterizes the use of the geometrical concept of manifold (Mannigfaltigkeit) in Husserl’s work. In the third part we present some examples of the use of the concept in Husserl’s analyses of space, time and intersubjectivity, pointing out some dif_iculties in hi…Read more
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562Knotting and unknotting our times: a philosophical reflection on time and space in the light of urgencyIn Boi Luciano (ed.), In Difesa Dell’Umano, Accademia Vivarium Novum. pp. 1071-1104. 2022.Every time we perceive the scent of an end, we are summoned to position ourselves, to express what has been, what is our condition and what is to come. Ours is, certainly the time of the end of times. A time in which the end has become the void center around which we revolve. Philosophy only speaks when there is a limit at stake: a beginning, an end, a border, a frontier. And yet, there is no measure anymore to determine what is actuality or the present, what is contemporary. Time is fragmented …Read more
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524La seda de Aracne: lenguaje, dinero y cibernéticaIn Constante Alberto (ed.), Silicolonización: la subjetividad arrebatada, Viceversa. pp. 189-213. 2022.A nadie sorprende decir que lenguaje y dinero son sistemas simbólicos o sistemas de intercambio de información. Tampoco sorprende a nadie resaltar el hecho de que las computadores funcionan esencialmente con la versión más formalizada del lenguaje. Pero si hiciésemos las conexiones no opondríamos el lenguaje a la técnica, reservando la poesía para el primero y la técnica al segundo. El lenguaje posee un elemento estructural, formal, “maquínico” que le permite copiarse en toda una población. Éram…Read more
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677Del espacio a la espacialidadIn Luis Gerena & Arturo Aguirre (eds.), Poder, violencia y estado: discusiones filosóficas sobre los espacios de conflicto, Editorial Biblos. 2020.Comenzamos este texto con una pregunta, por algo que podríamos llamar un signo propio de la época, a saber, la proliferación de aproximaciones espaciales a los más diversos problemas y desde las más diversas disciplinas. No podemos dejar de notar que eso, cuyos signos se dejan recoger a pesar de su dispersión, en algo que llamamos época, sobreviene después de un agotamiento de la radicalización del historicismo y de un pensamiento del tiempo.
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599La incómoda pero imprescindible “B” en el absoluto SchellinguianoIn Casales Roberto (ed.), Dios y la Filosofía Una aproximación histórica al problema de la trascendencia, . pp. 283-306. 2022.En este texto deseamos hacer una presentación global del pensamiento de Schelling a partir de su idea de absoluto en conexión con el concepto de Dios y la enigmática “B” que significa lo “real” en sus diferentes sistemas. Para ello mostramos las principales ideas de lo absoluto y cómo se articulan, de manera problemática, con lo real, lo efectivo y lo singular, conceptos diferentes pero entrelazados y resumidos en esa letra “B” que aparecerá en sus ecuaciones del absoluto.
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30Seis lecturas contemporáneas del Escrito de la libertad de SchellingTópicos: Revista de Filosofía 55 189-230. 2018.El presente trabajo ofrece seis estrategias contemporáneas de lectura del Escrito de la libertad de Schelling. Se comienza presentando el problema fundamental del Escrito: la contradicción entre naturaleza y libertad; y entre fundamento y existencia. La posición del fundamento es de carácter ontológico y supone una relación jerárquica y necesaria entre sus términos. La segunda es ética y supone una relación de separación, no-necesaria y horizontal entre aquellos. Entonces: ¿cómo es posible pensa…Read more
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72Die Gegenwart anders denken: Zeit, Raum und Logik nach dem Ende der PhilosophieJ.B. Metzler. 2018.In diesem Buch befasst sich Arturo Romero Contreras mit der Frage, wie Philosophie nach ihrem proklamierten Ende möglich ist. Dabei geht der Autor im ersten Teil von der Phänomenologie Husserls und ihrer Rezeption bei Fink, Heidegger und Derrida aus und stellt sich die Aufgabe, Kontext und Begründung der Behauptung, die Philosophie habe ihr Ende erreicht, ans Licht zu bringen. Im zweiten Teil wird gezeigt, dass die Vertreter des Endes der Philosophie in der Tat auf eine andere „Logik“ und „Mathe…Read more
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| Metaphysics and Epistemology |
| Science, Logic, and Mathematics |
| History of Western Philosophy |