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    Während Affekte zumeist auf Basis ihrer individuellen Erfahrungsebene betrachtet werden, untersucht der vorliegende Beitrag den Zusammenhang zwischen der individuellen und kollektiven Dimension von Scham. Scham wird dabei als soziopolitischer Affekt verstanden, der sich einer reduktiven Lesart entzieht. Didier Eribons Selbstbeschreibung und seine literarische Aufarbeitung schambehafteter Klassenzugehörigkeit erlauben es, die Verbindung zwischen individueller Erfahrung und gesellschaftlichen Stru…Read more