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Jochen Berendes

University Tübingen
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Philosophy of Action, Misc
  • All publications (14)
  •  431
    Einführungen in die Ethik ― als Dokumente fachwissenschaftlichen Selbstverständnisses. Einige Beobachtungen.
    with Marcus Düwell
    In Ingrid Scharlau & Tobias Jenert (eds.), Wissenschaftsdidaktik als kritische Kommunikationsanalyse. Ein Sammelband zur Weiterführung eines Gedankens von Ludwig Huber, Verlag Barbara Budrich. pp. 105-122. 2024.
    History of Meta-EthicsNormative EthicsMoral NormativityApplied Ethics, MiscellaneousMoral PrinciplesRead more
    History of Meta-EthicsNormative EthicsMoral NormativityApplied Ethics, MiscellaneousMoral PrinciplesEducation
  •  513
    "Lasse dem Narren das Ding". Zur Aufgabe von Malerei und Familientradition in Adalbert Stifters 'Nachkommenschaften
    Stifter Jahrbuch. Neue Folge 31 63-90. 2017.
  •  865
    Reflexive Ungewissheit in der Literaturrezeption
    In Sabina Jeschke, Eva-Maria Jakobs & Alicia Dröge (eds.), Exploring Uncertainty. Ungewissheit und Unsicherheit im interdisziplinären Diskurs, Springer Gabler. pp. 17-32. 2013.
    Die Rezeption von Literatur ist von besonderen Herausforderungen gekennzeichnet. Einerseits gibt es erlernbare Techniken des Lesens und Deutens, andererseits gibt es das Wissen um eine dennoch verbleibende Deutungsvielfalt. Statt die Ungewissheiten bei der Deutung zu beklagen, besteht die (in der Moderne zunehmend wichtiger werdende) Möglichkeit, diese Ungewissheit als produktiv zu deuten und das Lesen von Literatur als einen ästhetisch eröffneten Spielraum zu fassen, in dem wir gefahrlos unsere…Read more
    Die Rezeption von Literatur ist von besonderen Herausforderungen gekennzeichnet. Einerseits gibt es erlernbare Techniken des Lesens und Deutens, andererseits gibt es das Wissen um eine dennoch verbleibende Deutungsvielfalt. Statt die Ungewissheiten bei der Deutung zu beklagen, besteht die (in der Moderne zunehmend wichtiger werdende) Möglichkeit, diese Ungewissheit als produktiv zu deuten und das Lesen von Literatur als einen ästhetisch eröffneten Spielraum zu fassen, in dem wir gefahrlos unsere Kenntnisse, Erwartungen und Überzeugungen einsetzen, erproben und erweitern können. Es werden zunächst grundlegende Fragen des Lesens und der Fiktion angesprochen, eine Bestimmung literaturwissenschaftlicher Arbeit entwickelt, um dann philosophische und theologische Integrationsbemühungen literarischer Werke kritisch zu beleuchten. Am Beispiel der Deutungsbedürftigkeit des Todes wird die Relevanz und der Eigensinn des Literarischen aufgezeigt.
    History of Western PhilosophyAestheticsPhilosophy of LanguageNormative Ethics
  •  665
    „Tot, Doktor, ich?! Würde das zu mir passen?“ Über den Anspruch auf ein nicht endendes Leben
    In Berendes Jochen & Constanze Scherz Caroline Robertson-von Trotha Mathias Gutmann Jochen Berendes Knud Böhle (eds.), Computertechnik und Sterbekultur, Lit. pp. 205-230. 2014.
    Die strittige ‚Faktizität des Todes‘ eröffnet die Frage, wie man sich zu ihr stellen soll. Der Beitrag bietet ein Panorama beispielhafter Ex-plikationen von Haltungen gegenüber dem Tod. Hierbei wird aufgewiesen, dass die bloße Bejahung des Todes unzureichend ist, wenn nicht zugleich die abträglichen und abgründigen Aspekte von Sterben und Tod wahrgenommen werden. Eine Abwägung der Effekte ist allerdings kaum durchführbar und das verbreitete Argument drohender Langeweile problematisch. Mit dem Hi…Read more
    Die strittige ‚Faktizität des Todes‘ eröffnet die Frage, wie man sich zu ihr stellen soll. Der Beitrag bietet ein Panorama beispielhafter Ex-plikationen von Haltungen gegenüber dem Tod. Hierbei wird aufgewiesen, dass die bloße Bejahung des Todes unzureichend ist, wenn nicht zugleich die abträglichen und abgründigen Aspekte von Sterben und Tod wahrgenommen werden. Eine Abwägung der Effekte ist allerdings kaum durchführbar und das verbreitete Argument drohender Langeweile problematisch. Mit dem Hinweis auf Aristoteles und Kant werden Lektüremöglichkeiten aufgezeigt, die vertraute Topoi einer Ars Moriendi aufbrechen und ein Verständnis gelingender Lebensführung entwickeln, die auf Fortsetzung drängt. Uto- pische Entwürfe der Überwindung des Todes werden zuletzt kritisch diskutiert.
    Normative EthicsCultural Studies
  •  600
    Interdisziplinäre Kommunikationskompetenz und Schlüsselqualifikationen
    In Schlüsselqualifikationen für Studium, Beruf und Gesellschaft. Technische Universitäten im Kontext der Kompetenzdiskussion, . pp. 365-387. 2009.
    Epistemological TheoriesEpistemology, Miscellaneous
  •  564
    Literatur und Moral, Literaturwissenschaft und Ethik
    In Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium 2. Ein Projektbuch, . pp. 69-83. 2005.
  •  604
    Die philosophische Ethik als Reflexionsangebot für Lehrende zur Klärung normativer Implikationen in der Lehre
    In Hochschullehrende als Reflective Practitioner. Praxis und Reflexion, . pp. 25-56. 2018.
  •  636
    Blinde Flecken. Was sieht der Konstruktivismus als Ethik, was die traditionelle Ethik üblicherweise nicht sieht?
    von Brücken, Menschen Und Systemen. Festschrift Für Michael Wörz. 2019.
    Normative EthicsApplied Ethics
  •  47
    Ethik als Schlüsselqualifikation. Das Projekt „Verantwortung wahrnehmen“ an den Universitäten Tübingen und Freiburg
    with Georg Mildenberger, Magdalena Steiner, and Maria Trübswetter
    Jahrbuch Für Didaktik der Philosophie Und Ethik 8 (2007): 137-163. 2007.
    Applied Ethics
  •  725
    Wozu Labor? Zur vernachlässigten Erkenntnistheorie hinter der Labordidaktik
    with Mathias Gutmann
    In Terkowski Claudius (ed.), Labore in der Hochschullehre: Labordidaktik, Digitalisierung, Organisation. pp. 35-49. 2020.
    Der Beitrag beleuchtet die Struktur und Funktion forschender Laborpraxis vor dem Hintergrund verschiedener erkenntnis- und wissenschaftstheoretischer Positionen. Das Labor kann in seiner Relevanz unterschätzt werden – mit Blick auf die darin verrichteten praktischen Tätigkeiten, auf dabei erforderliche Urteilsbildungen und nicht zuletzt auf unverzichtbare Impulse für die Wissenschaft. Die abstrakte Gegenüberstellung von Theorie und Praxis ist aufzugeben. Zugleich sollte Wissenschaft weder allei…Read more
    Der Beitrag beleuchtet die Struktur und Funktion forschender Laborpraxis vor dem Hintergrund verschiedener erkenntnis- und wissenschaftstheoretischer Positionen. Das Labor kann in seiner Relevanz unterschätzt werden – mit Blick auf die darin verrichteten praktischen Tätigkeiten, auf dabei erforderliche Urteilsbildungen und nicht zuletzt auf unverzichtbare Impulse für die Wissenschaft. Die abstrakte Gegenüberstellung von Theorie und Praxis ist aufzugeben. Zugleich sollte Wissenschaft weder allein über das Labor noch über die Theoriebildung bestimmt werden. Abschließend plädiert der Beitrag dafür, die skizzierten Fragestellungen in die Labordidaktik sowie in die Planung und Durchführung von Lernlaboren einzubeziehen.
    Epistemological TheoriesKnowledgeScience, Logic, and MathematicsValue Theory, Misc
  •  15
    Computertechnik und Sterbekultur (edited book)
    with Berendes Jochen and Knud Böhle, Jochen Berendes, Mathias Gutmann, Caroline Robertson-von Trotha, Constanze Scherz
    LIT. 2014.
    Die Beiträge des Buches geben einen Einblick, wie das Sterben und das Weiterleben nach dem Tod - zumindest in der Erinnerung und in den Medien - fortschreitend und tiefgreifend durch den Einsatz von Techniken verändert werden. 0Die Vielfalt der dargebotenen Perspektiven aus Informatik, Philosophie, Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Literaturwissenschaft, Religionswissenschaft, Soziologie, Technikfolgenabschätzung und Theologie macht die Produktivität einer interdisziplinär…Read more
    Die Beiträge des Buches geben einen Einblick, wie das Sterben und das Weiterleben nach dem Tod - zumindest in der Erinnerung und in den Medien - fortschreitend und tiefgreifend durch den Einsatz von Techniken verändert werden. 0Die Vielfalt der dargebotenen Perspektiven aus Informatik, Philosophie, Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Literaturwissenschaft, Religionswissenschaft, Soziologie, Technikfolgenabschätzung und Theologie macht die Produktivität einer interdisziplinären Thanatologie deutlich.
    Death and Dying
  •  871
    Eine Frage der Haltung? Überlegungen zu einem neuen (und alten) Schlüsselbegriff für die Lehre
    In Perspektiven angewandter Hochschuldidaktik. Studien und Erfahrungsberichte. pp. 229-257. 2014.
    Value Theory
  • Ironie – Komik – Skepsis. Studien zum Werk Adalbert Stifters
    Dissertation, . 2009.
  •  14
    Autonomie durch Verantwortung. Impulse für die Ethik in den Wissenschaften (edited book)
    . 2007.
    Systematische Fragen an die Ethik bestimmen einen Schwerpunkt des Bandes: Was will Ethik in den Wissenschaften? Gibt es ethische Kriterien, mit denen wir einen wünschenswerten wissenschaftlich-technischen Fortschritt steuern können? Sind Subjektivität und Freiheit als zentrale Begriffe der Ethik noch aufrechtzuerhalten? Wie können wir angemessen den zentralen Begriff Verantwortung verstehen? In welchem Verhältnis stehen philosophische und theologische Ethik? Systematische Fragen der Wissenschaft…Read more
    Systematische Fragen an die Ethik bestimmen einen Schwerpunkt des Bandes: Was will Ethik in den Wissenschaften? Gibt es ethische Kriterien, mit denen wir einen wünschenswerten wissenschaftlich-technischen Fortschritt steuern können? Sind Subjektivität und Freiheit als zentrale Begriffe der Ethik noch aufrechtzuerhalten? Wie können wir angemessen den zentralen Begriff Verantwortung verstehen? In welchem Verhältnis stehen philosophische und theologische Ethik? Systematische Fragen der Wissenschaft bilden einen weiteren Schwerpunkt: Welche ethischen Aspekte wirft die Mathematisierung der Wissenschaften auf? Ist mathematische Modellbildung ein fraglos gültiges Kriterium für Wissenschaftlichkeit? Erheben sich mittlerweile die Lebenswissenschaften zur Leitwissenschaft - in welchem Sinne und mit welchem Recht? Welche Bedeutung haben Sprache und Bildung auch heute noch für die Wissenschaften? Wie ist ein gerechter Zugang zur Bildung zu bestimmen und zu gestalten? Aus einzelnen Fachdisziplinen heraus werden ethische Fragestellungen entfaltet, deren Bearbeitung ein differenzierteres Selbstverständnis verspricht: Vertreten sind hierbei Biologie, Chemie, Erziehungswissenschaft, Linguistik, Literaturwissenschaft, Mathematik, Politikwissenschaft, Sozialwissenschaften und Technikforschung. Mit Beiträgen von Gernot Böhme, Julia Dietrich, Marcus Düwell, Klaus Giel, Hans Jürgen Heringer, Klaus-Peter Horn, Christof Mandry, Dietmar Mieth, Catrin Misselhorn, Uta Müller-Koch, Gregor Nickel, Frank Pfetsch, Thomas Potthast, Nikos Psarros, Christian Sinn, Ralf Stoecker, Klaus Wiegerling, Reiner Wimmer.
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