Der Klimawandel ist ein Thema, das Schüler*innen stark beschäftigt. Dem Philosophieunterricht kommt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle zu, weil er eine Auseinandersetzung mit den normativen Fragen ermöglicht, die den Kern ihrer Sorgen ausmacht: Inwiefern ist der Klimawandel schlecht? Wieso müssen wir gegen den Klimawandel etwas tun? Wer genau trägt dafür die Verantwortung? In diesem Kapitel skizzieren wir ein Unterrichtsvorhaben, das Schüler*innen ein Entwickeln von Antworten auf diese F…
Read moreDer Klimawandel ist ein Thema, das Schüler*innen stark beschäftigt. Dem Philosophieunterricht kommt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle zu, weil er eine Auseinandersetzung mit den normativen Fragen ermöglicht, die den Kern ihrer Sorgen ausmacht: Inwiefern ist der Klimawandel schlecht? Wieso müssen wir gegen den Klimawandel etwas tun? Wer genau trägt dafür die Verantwortung? In diesem Kapitel skizzieren wir ein Unterrichtsvorhaben, das Schüler*innen ein Entwickeln von Antworten auf diese Fragen ermöglichen soll. Die Unterrichtsreihe trägt dabei einschlägigen Positionen und Debatten des aktuellen klimaethischen Diskurses Rechnung. Dies gilt mit Blick auf das Nicht-Identitätsproblem, das eine der zentralen Herausforderungen für die Formulierung des Klimawandels als Problem intergenerationaler Gerechtigkeit darstellt und für Antworten auf die Frage, wer verantwortlich für Klimaschutz und das Tragen von damit verbundenen Lasten sein soll.