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1343Rationale Philosophie (7th ed.)BoD. 2026.Dies ist eine präzise Herleitung einer vollständigen Erkenntnistheorie und der Fundamente philosophischer Ethik, sowie eine kritische Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes der theoretischen Philosophie. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern Erkenntnis der Wirklichkeit möglich ist, sowie die Suche nach elementaren, rationalen Rechtfertigungen, auf denen jegliche Erkenntnis aufbaut. Mein Ziel ist es, eine moderne Erkenntnistheorie aufzustellen, die eine vollständige Rechtferti…Read moreDies ist eine präzise Herleitung einer vollständigen Erkenntnistheorie und der Fundamente philosophischer Ethik, sowie eine kritische Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes der theoretischen Philosophie. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern Erkenntnis der Wirklichkeit möglich ist, sowie die Suche nach elementaren, rationalen Rechtfertigungen, auf denen jegliche Erkenntnis aufbaut. Mein Ziel ist es, eine moderne Erkenntnistheorie aufzustellen, die eine vollständige Rechtfertigung auf allen Ebenen liefern kann. Dieses Buch ist das Resultat einer lebenslangen, stetigen Weiterentwicklung erkenntnistheoretischer Begründungen, sowie einer umfassenden Analyse bestehender Theorien und Argumentationen der wissenschaftlichen Fachwelt. Einflussreiche Positionen der Philosophie werden in ihren komplexen Verzweigungen und Vernetzungen aufschlussreich verbunden. Somit sollen die Fundamente der wahrheitssuchenden, theoretischen Philosophie als eine „rationalistische Wissenschaft“ auf eine neue Ebene des Verstehens und der argumentativen Schlüssigkeit gehoben werden. Dieses Buch soll einen gehaltvollen, voraussetzungsfreien und vollständig hergeleiteten Erkenntnisstand schaffen, der auf einem sicheren Fundament steht. Es ist der Versuch ein ultimatives Grundlagenwerk der Erkenntnistheorie und philosophischen Ethik zu erarbeiten. Die Theorien und Argumentationen sind natürlich keinesfalls abgeschlossen, sondern stehen zur Diskussion offen und sind zum Teil als aktives Forschungsprojekt zu verstehen. Ich arbeite daran, sie im Austausch mit der Fachwelt weiterzuentwickeln und weiterzugeben. ––––––––––––––– Programm — mit fachlichen Begrifflichkeiten: Der erkenntnistheoretische Teil untersucht die ontologischen und epistemischen Fragen des Realismus von Wirklichkeit und Bewusstsein, sowie die Möglichkeit einer vollständigen, fundierungstheoretischen Rechtfertigung unserer Wissensansprüche in Anbetracht skeptischer, antirealistischer Herausforderungen. Es zeigt sich, dass sich die physikalische Wirklichkeit (als anhand rationalistischer Prinzipien angenommener indirekter Realismus) möglicherweise fundamental und damit auch ontologisch von (phänomenalen) Bewusstsein unterscheidet, welches durch die Wirklichkeit determiniert zu sein scheint (psychophysische Supervenienz, Epiphänomenalismus). Die Philosophie des Geistes scheint auf einen Dualismus und Panpsychismus hinauszulaufen. Die Existenz und Erkennbarkeit der Wirklichkeit scheint aus einem (naiven, aber rechtfertigungstheoretisch grundlegenden) phänomenal-direkten Realismus logisch übertragen werden zu können (methodologische, externalistische, realistische Rechtfertigung). Es wird untersucht, inwiefern bewusstes Erleben eine unfehlbare Grundlage (selbstevidente Basisüberzeugungen) für eine Fundierungstheorie liefert, und ob sich somit die Realismus-Hypothese der Wirklichkeit durch fundamentale Schlussmethoden rational begründen lässt (rationalistische, internalistische Rechtfertigung). Unsere fundamentalen Schlussmethoden, um von Gegebenem auf Unbekanntes zu schließen, lassen sich als bestimmte Arten von Induktion und Abduktion identifizieren, deren herkömmliche Begründungsversuche untersucht werden. So werden unsere induktiven, abduktiven, rationalen und logischen Grundlagen für Erkenntnisse, Annahmen und Theorien analysiert. Jeder externalistische Erkenntnisanspruch scheint (abgesehen von einem direkten Realismus) nur internalistisch gerechtfertigt werden zu können. Da Überzeugungen über Basisüberzeugungen hinaus immer unsicher sind, muss ihre Rechtfertigung nach dem Regressproblem in fundamentalen (rationalistischen) Schlüssen bzw. Rechtfertigungen enden, die schlicht gegeben sind und nicht weiter gerechtfertigt werden können. Es zeigt sich, dass diese Schlüsse (bzw. Rechtfertigungen von nicht-Gegebenen) möglicherweise unserer fundamental-intuitiv-gegebenen Rationalität bzw. Logik entspringen (Intuitionismus) – bzw. nur dadurch „gerechtfertigt“ werden können, dass sie dieser entsprechen. (Dies entspricht einer intuitionistisch bzw. internalistisch-naturalistisch erweiterten bzw. begründeten Fundierungstheorie, und damit einer Kombination der klassischen Positionen Empirismus und Rationalismus – bzw. eines phänomenologischen Empirismus und intuitionistischen Rationalismus.) Somit erscheint das vollständige Fundament einer rational rechtfertigenden Erkenntnistheorie im Grundsatz erreicht. Die rationalistischen Prinzipien würden durch die Annahme der Wirklichkeit in ihrer Gültigkeit (nicht-vitiös) zirkulär „bestätigt“ werden, wenn sie möglicherweise evolutionär bedingt die Strukturen der Wirklichkeit partiell abbilden (evolutionäre Erkenntnistheorie). Abduktion und Induktion scheinen der rational alternativlosen, fundamentalen kognitiven Disposition zu entspringen, Gleichheiten bzw. sich wiederholende Unterschiede zusammenzufassen und logische Verknüpfungen zu erkennen. Dies entspricht einer Reduktion gegebener Evidenz auf einen Informationsgehalt. Die realistische Rechtfertigung (zusätzlich zur instrumentalistischen Rechtfertigung) von Abduktion und auf ihr basierender Induktion scheint ebenfalls aus unserer fundamentalen Rationalität zu entspringen, und in ihrer Überzeugungsstärke an die Stärke der reduktiven Abduktivität gekoppelt zu sein. So nehmen wir reale, notwendige, induktiv fortgesetzte Gesetzmäßigkeiten an. Auch eine Rechtfertigung mittels Kohärenz (Kohärentismus) scheint auf Abduktion zu gründen. Wissen und Wahrheit scheinen für gewöhnlich nur unvollständig, also als wahrscheinlich gerechtfertigt zu sein. Die Verwendungen der Begriffe Wahrheit und Wissen verweisen aufgrund verschiedener, fehlbarer Rechtfertigungsarten bzw. ‑stärken in Alltag, Wissenschaft und skeptischer Philosophie, also einer möglicherweise kontextabhängigen Gültigkeit unvollständiger Rechtfertigung, auf einen Kontextualismus. Dieser „epistemische“ Kontextualismus – sofern er besteht – scheint jedoch erkenntnistheoretisch von geringer Relevanz. Der Debatte um einen Kontextualismus scheint eigentlich eine Kontextabhängigkeit durch eine rechtfertigungslose Gültigkeit (Basalität) von fundamentalen Überzeugungen, wie dem Realismus, zugrunde zu liegen (phänomenologisch-intuitionistischer Kontextualismus). Der Teil zur philosophischen Ethik baut auf einer modernen Erkenntnistheorie auf und untersucht das zentrale Konzept der Normativität und ethische Begriffe wie eine Wertung und das Gute hinsichtlich ihrer Bedeutung, Ontologie, Wahrheit und Objektivität. Dazu zählt eine Analyse ethischer Theorien und Konzepte, wie Intuitionismus, Sensualismus, Subjektivismus, Relativismus, (Non-)Kognitivismus, (Non-)Deskriptivismus, (Anti-)Realismus, Naturalismus, moralischer Status, Teleologie, Deontologie und Utilitarismus. Ausgehend vom einem Verständnis von Normativität als gedankliches Konzept rationalistischen und nicht empiristischen Ursprungs, soll unter anderem geklärt werden, ob unsere ethischen bzw. normativen Überzeugungen bzw. ihre Rechtfertigungen letztlich in mentalen Zuständen als deskriptive bzw. kausale Ursachen bzw. Dispositionen gründen (Internalismus bzw. Intuitionismus). Des Weiteren wird die Möglichkeit einer universellen quantitativen Vergleichbarkeit (Kommensurabilität) durch den Wertbegriff des Guten bzw. Schlechten untersucht. Zuletzt wird eine präzise Definition des fundamentalen moralischen Prinzips der Gerechtigkeit aufgestellt.
Leipzig, Saxony, Germany
Areas of Specialization
| Metaphysics and Epistemology |
| Foundationalism |
| Abductive Replies to Skepticism |
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1343Rationale Philosophie (7th ed.)BoD. 2026.Dies ist eine präzise Herleitung einer vollständigen Erkenntnistheorie und der Fundamente philosophischer Ethik, sowie eine kritische Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes der theoretischen Philosophie. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern Erkenntnis der Wirklichkeit möglich ist, sowie die Suche nach elementaren, rationalen Rechtfertigungen, auf denen jegliche Erkenntnis aufbaut. Mein Ziel ist es, eine moderne Erkenntnistheorie aufzustellen, die eine vollständige Rechtferti…Read more