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1351Rationale Philosophie (7th ed.)BoD. 2026.Dies ist eine umfassende, vollständig hergeleitete Neuaufstellung der Erkenntnistheorie und philosophischen Ethik, sowie eine kritische Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern Erkenntnis der Wirklichkeit möglich ist, sowie die Suche nach elementaren Rechtfertigungen, auf denen jegliche Erkenntnis aufbaut. Das Ziel ist es, eine moderne Erkenntnistheorie aufzustellen, die eine vollständige, fundamentale Rechtfertigung auf allen Ebenen liefern ka…Read moreDies ist eine umfassende, vollständig hergeleitete Neuaufstellung der Erkenntnistheorie und philosophischen Ethik, sowie eine kritische Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern Erkenntnis der Wirklichkeit möglich ist, sowie die Suche nach elementaren Rechtfertigungen, auf denen jegliche Erkenntnis aufbaut. Das Ziel ist es, eine moderne Erkenntnistheorie aufzustellen, die eine vollständige, fundamentale Rechtfertigung auf allen Ebenen liefern kann. Dieses Buch ist das Resultat einer lebenslangen, stetigen Weiterentwicklung erkenntnistheoretischer Begründungen, sowie einer umfassenden Analyse bestehender Theorien und Argumentationen der wissenschaftlichen Fachwelt. Einflussreiche Positionen der Philosophie werden in ihren komplexen Verzweigungen und Vernetzungen aufschlussreich verbunden. Somit sollen die Fundamente der wahrheitssuchenden, theoretischen Philosophie als eine „rationalistische Wissenschaft“ auf eine neue Ebene des Verstehens und der argumentativen Schlüssigkeit gehoben werden. Dieses Buch soll einen gehaltvollen, voraussetzungsfreien und vollständig hergeleiteten Erkenntnisstand schaffen, der auf einem sicheren Fundament steht. Es ist der Versuch ein ultimatives Grundlagenwerk der Erkenntnistheorie und philosophischen Ethik zu erarbeiten. Die Theorien und Argumentationen sind natürlich keinesfalls abgeschlossen, sondern stehen zur Diskussion offen und sind zum Teil als aktives Forschungsprojekt zu verstehen. Ich arbeite daran, sie im Austausch mit der Fachwelt weiterzuentwickeln und weiterzugeben. ––––––––––––––– Programm — mit fachlichen Begrifflichkeiten: Der erkenntnistheoretische Teil untersucht die ontologischen und epistemischen Fragen des Realismus von Wirklichkeit und Bewusstsein, sowie die Möglichkeit einer vollständigen, fundierungstheoretischen Rechtfertigung unserer Wissensansprüche in Anbetracht skeptischer, antirealistischer Herausforderungen. Es zeigt sich, dass wir ausgehend von einem (naiven, aber rechtfertigungstheoretisch grundlegenden) phänomenal-direkten Realismus anhand rationalistischer Prinzipien (abduktive Erklärungskraft) auf die physikalische Wirklichkeit als einen indirekten Realismus schließen. Die Existenz und Erkennbarkeit der Wirklichkeit (ontologischer und epistemischer Realismus) scheinen dabei logisch aus dem phänomenal-direkten Realismus übertragen werden zu können (methodologisch-externalistische Rechtfertigung). Es wird untersucht, inwiefern bewusstes Erleben eine unfehlbare Grundlage (selbstevidente Basisüberzeugungen) für eine Fundierungstheorie liefert, und ob sich somit die Realismus-Hypothese der Wirklichkeit durch fundamentale Schlussmethoden rational begründen lässt (rationalistische, internalistische Rechtfertigung). Dies scheint letztlich eine ausführliche Version des „logischen“ Schlusses auf den indirekten Realismus zu sein, als Rechtfertigung der Normalwelthypothese gegenüber skeptischen Hypothesen. Es zeigt sich, dass wir mit dem indirekten Realismus jedoch unvermeidlich auch die fundamentale (epistemische und ontologische) Unterscheidung von einer physikalischen (materiell-energetischen) Wirklichkeit und phänomenalem Bewusstsein (als qualitatives Erlebensphänomen) zu treffen scheinen. Dabei determiniert jedoch die Wirklichkeit das Bewusstsein (psychophysische Supervenienz; Epiphänomenalismus). Sollte sich beides nicht als ontologisch gleichartig verstehen lassen (wie durch eine materialistische Identitätstheorie), scheint die Philosophie des Geistes somit möglicherweise auf einen Dualismus und Panpsychismus hinauszulaufen. Jeder externalistische Erkenntnisanspruch scheint (abgesehen von einem direkten Realismus) nur internalistisch gerechtfertigt werden zu können. Da Überzeugungen über Basisüberzeugungen hinaus immer unsicher sind, muss ihre Rechtfertigung nach dem Regressproblem in fundamentalen (rationalistischen) Schlüssen bzw. Rechtfertigungen enden, die schlicht gegeben sind und nicht weiter gerechtfertigt werden können. Es zeigt sich, dass diese Schlüsse (bzw. Rechtfertigungen von nicht-Gegebenen) möglicherweise unserer fundamental-intuitiv-gegebenen Rationalität bzw. Logik entspringen. Somit erscheint das vollständige Fundament einer rational rechtfertigenden Erkenntnistheorie im Grundsatz erreicht. Die rationalistischen Prinzipien würden durch die Annahme der Wirklichkeit in ihrer Gültigkeit (nicht-vitiös) zirkulär „bestätigt“ werden, wenn sie möglicherweise evolutionär bedingt die Strukturen der Wirklichkeit partiell abbilden (evolutionäre Erkenntnistheorie). Unsere fundamentalen Schlussmethoden, um von Gegebenem auf Unbekanntes zu schließen, lassen sich als bestimmte Arten von Induktion und Abduktion identifizieren, deren herkömmliche Begründungsversuche untersucht werden. So werden unsere induktiven, abduktiven, rationalen und logischen Grundlagen für Erkenntnisse, Annahmen und Theorien analysiert – und damit letztlich die Natur philosophisch-wissenschaftlicher (aber auch alltäglicher) Erklärung. Diese scheint letztlich in Abduktion zu gründen, welche eine vereinheitlichende bzw. reduktive Berechenbarkeit gegebener und potenzieller Evidenz schaffen soll. Eine fundamental-rationalistische Rechtfertigung kann als abduktiv-explanative Rechtfertigung beschrieben werden. Es wird untersucht, inwiefern Notwendigkeit als etwas Reales aufgefasst werden muss, und die Grundlage abduktiver Erklärung zu sein scheint. Die fundamentalen Schlüsse, als Abduktion und Induktion, scheinen in unserer rationalen, fundamentalen kognitiven Disposition zu gründen, Gleichheiten (bzw. sich wiederholende Unterschiede) zusammenzufassen, und darauf aufbauende reale, notwendige, induktiv fortgesetzte Gesetzmäßigkeiten (bzw. Kausalität) anzunehmen – welche als eine Form von Abduktion verstanden werden können. Es zeigt sich, dass unsere fundamental-rationalistisch-gerechtfertigten Annahmen gleichzeitig immer abduktiv und induktiv sind, da sie notwendig für Gegebenes und nicht-Gegebenes gelten sollen. Jede Theorie bzw. berechenbare Vorhersagemethode ist insofern (meta-) induktiv, als sie eine mehrfache und damit induktive Gültigkeit einer Gesetzmäßigkeit beinhaltet. Die realistische Rechtfertigung (zusätzlich zur instrumentalistischen Rechtfertigung) von Abduktion scheint ebenfalls unserer fundamentalen Rationalität zu entspringen, und in ihrer Überzeugungsstärke an die Stärke der reduktiven Abduktivität gekoppelt zu sein. Auch eine Rechtfertigung mittels Kohärenz (Kohärentismus) scheint auf Abduktion zu gründen. Wissen und Wahrheit scheinen für gewöhnlich nur unvollständig, also als wahrscheinlich gerechtfertigt zu sein. Unsere Wissens- und Wahrheitsüberzeugungen sind abhängig davon, welchen Zweifeln wir uns momentan bewusst sind (situatives Fallibilitätsbewusstsein). Die Verwendungen der Begriffe Wahrheit und Wissen verweisen aufgrund verschiedener, fehlbarer Rechtfertigungsarten bzw. ‑stärken im Alltag, der Wissenschaft und der skeptischen Philosophie – also einer möglicherweise kontextabhängigen Gültigkeit unvollständiger Rechtfertigung – auf einen Kontextualismus. Dieser „epistemische“ Kontextualismus – sofern er besteht – scheint jedoch erkenntnistheoretisch von geringer Relevanz. Der Debatte um einen Kontextualismus scheint eigentlich eine Kontextabhängigkeit durch eine rechtfertigungslose Gültigkeit (Basalität) von fundamentalen Überzeugungen, wie dem Realismus, zugrunde zu liegen (phänomenologisch-intuitionistischer Kontextualismus). Der Teil zur philosophischen Ethik baut auf einer modernen Erkenntnistheorie auf und untersucht das zentrale Konzept der Normativität und ethische Begriffe wie eine Wertung und das Gute hinsichtlich ihrer Bedeutung, Ontologie, Wahrheit und Objektivität. Dazu zählt eine Analyse ethischer Theorien und Konzepte, wie Intuitionismus, Sensualismus, Subjektivismus, Relativismus, (Non-)Kognitivismus, (Non-)Deskriptivismus, (Anti-)Realismus, Naturalismus, moralischer Status, Teleologie, Deontologie und Utilitarismus. Ausgehend von einem Verständnis von Normativität als gedanklichem Konzept rationalistischen und nicht empiristischen Ursprungs, soll unter anderem geklärt werden, ob unsere ethischen bzw. normativen Überzeugungen bzw. ihre Rechtfertigungen letztlich in mentalen Zuständen als deskriptive bzw. kausale Ursachen bzw. Dispositionen gründen (Internalismus bzw. Intuitionismus). Des Weiteren wird die Möglichkeit einer universellen quantitativen Vergleichbarkeit (Kommensurabilität) durch den Wertbegriff des Guten bzw. Schlechten untersucht. Zuletzt soll die zugrundeliegende Idee als Kern des fundamentalen moralischen Prinzips der Gerechtigkeit aufgezeigt werden, auf welches sich andere Theorien, Formen bzw. Anwendungen von Gerechtigkeit zurückführen lassen.
Leipzig, Saxony, Germany
Areas of Specialization
| Metaphysics and Epistemology |
| Foundationalism |
| Abductive Replies to Skepticism |
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1351Rationale Philosophie (7th ed.)BoD. 2026.Dies ist eine umfassende, vollständig hergeleitete Neuaufstellung der Erkenntnistheorie und philosophischen Ethik, sowie eine kritische Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern Erkenntnis der Wirklichkeit möglich ist, sowie die Suche nach elementaren Rechtfertigungen, auf denen jegliche Erkenntnis aufbaut. Das Ziel ist es, eine moderne Erkenntnistheorie aufzustellen, die eine vollständige, fundamentale Rechtfertigung auf allen Ebenen liefern ka…Read more