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14SchlussbemerkungenIn Evolution und Leid als Herausforderung für den Glauben: Zu den erkenntnistheoretischen und formalen Voraussetzungen zeitgenössischer Argumente aus dem Übel, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 287-296. 2018.Das Schlusskapitel zeigt die Relevanz der Annahme der Evolutionstheorie für die rationale Rechtfertigung einer theistischen Position auf und weist auf die Verschärfung des Problems des Übels hin.
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12CORNEA: Ein skeptischer Einwand gegen die empirische PrämisseIn Evolution und Leid als Herausforderung für den Glauben: Zu den erkenntnistheoretischen und formalen Voraussetzungen zeitgenössischer Argumente aus dem Übel, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 101-156. 2018.Im Folgenden werde ich Einwände gegen die empirische Prämisse präsentieren, die sich auf ein allgemeines epistemisches Prinzip berufen, das von seinen Vertretern „Condition for Reasonable Epistemic Access“ bezeichnet und griffig mit „CORNEA“ abgekürzt wurde. Ursprünglich als Antwort auf Rowes Aufsatz von 1979 entwickelt, ist das CORNEA-Prinzip noch eng an das Prinzip der Verlässlichkeit (Principle of Credulity, := PC) gekoppelt. Später wird CORNEA als Bedingung weiterentwickelt, die in beinahe b…Read more
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11EinleitungIn Evolution und Leid als Herausforderung für den Glauben: Zu den erkenntnistheoretischen und formalen Voraussetzungen zeitgenössischer Argumente aus dem Übel, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 1-10. 2018.Dem Versuch einer rationalen Rechtfertigung des Glaubens stand immer schon die Existenz des Übels im Wege. Wie kann man glauben, Gott sei gut, allmächtig und allwissend, angesichts der vielen Übel und des Leidens in der Welt? Diese Frage wird seit der Antike diskutiert und ist auch in der heutigen analytischen Philosophie ein aktuelles Thema.
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13Starke UnvereinbarkeitsargumenteIn Evolution und Leid als Herausforderung für den Glauben: Zu den erkenntnistheoretischen und formalen Voraussetzungen zeitgenössischer Argumente aus dem Übel, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 51-59. 2018.John Mackie hat in „Evil and Omnipotence“ ein Argument formuliert\footnote{\cite{Mackie.1955}.}, das paradigmatisch für starke Unvereinbarkeitsargumente ist und die Diskussion um das Problem des Übels nachhaltig geprägt hat.\footnote{Vgl. etwa \cite{HowardSnyder.2013c} oder \cite[S.\,149]{Zagzebski.2007}.} Ich werde in diesem Kapitel so vorgehen, dass ich das Argument Mackies textnahe präsentieren werde, um dann zu zeigen, dass es die im ersten Kapitel angegeben Merkmale eines starken Unvereinba…Read more
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10Ein bayesianisches ArgumentIn Evolution und Leid als Herausforderung für den Glauben: Zu den erkenntnistheoretischen und formalen Voraussetzungen zeitgenössischer Argumente aus dem Übel, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 157-184. 2018.In diesem Kapitel wird auf Rowes wenig beachtetes Bayesianisches Argument eingegangen. Das Argument wird präsentiert, analysiert, wohlwollend rekonstruiert und schließlich aus formalen und inhaltlichen Gründen zurückgewiesen.
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14Humesche Argumente aus dem ÜbelIn Evolution und Leid als Herausforderung für den Glauben: Zu den erkenntnistheoretischen und formalen Voraussetzungen zeitgenössischer Argumente aus dem Übel, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 185-220. 2018.Im folgenden Kapitel möchte ich Argumente aus dem Übel besprechen, die keinen schwer rechtfertigbaren Schritt von den uns bekannten moralischen Rechtfertigungsgründen für die Zulassung eines Übels zu allen möglichen Rechtfertigungsgründen enthalten. Paul Draper hat zwei Argumente vorgestellt, die von dieser Kritik nicht betroffen sind und als „Humean Arguments“ bezeichnet. Humesche Argumente aus dem Übel sind dadurch gekennzeichnet, dass sie das Übel in der Welt wie ein zu erklärendes Datum beha…Read more
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8Einwände gegen Drapers ArgumentIn Evolution und Leid als Herausforderung für den Glauben: Zu den erkenntnistheoretischen und formalen Voraussetzungen zeitgenössischer Argumente aus dem Übel, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 221-285. 2018.In diesem Kapitel wird detailliert aufgezeigt, welche Schwachpunkte solche Argumente haben und inwieweit auch Humesche Argument von einer skeptischen Entgegnung betroffen sein können. Es werden sowohl formale wie auch inhaltliche Kritikpunkte ausgearbeitet und verallgemeinert. Abschließend wird eine systematische Übersicht der möglichen Einwände gegen Humesche Argumente aus dem Übel geliefert.
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11Schwache UnvereinbarkeitsargumenteIn Evolution und Leid als Herausforderung für den Glauben: Zu den erkenntnistheoretischen und formalen Voraussetzungen zeitgenössischer Argumente aus dem Übel, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 61-100. 2018.Im Unterschied zu den starken Unvereinbarkeitsargumenten können schwache Unvereinbarkeitsargumente nicht durch den Verweis auf eine bloße Denkmöglichkeit widerlegt werden. Schwache Unvereinbarkeitsargumente sind dadurch gekennzeichnet, dass sie nicht den Anspruch haben, die Unmöglichkeit der Existenz Gottes zu zeigen. Vielmehr haben solche Argumente als Konklusion eine Behauptung der Form „Es ist unvernünftig / unplausibel anzunehmen, dass es Gott gibt“, oder „Es ist unwahrscheinlich, dass es Go…Read more
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9Das Problem des Übels: Allgemeine BemerkungenIn Evolution und Leid als Herausforderung für den Glauben: Zu den erkenntnistheoretischen und formalen Voraussetzungen zeitgenössischer Argumente aus dem Übel, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 11-50. 2018.Freilich nimmt der Umgang mit dem Problem des Übels unterschiedliche Formen an, je nachdem in welchem philosophischen und weltanschaulichen Rahmen es formuliert wird. Neben unterschiedlichen Formulierungen, die Argumente aus dem Übel annehmen können, sind auch unterschiedliche Antworten erforderlich. In diesem Kapitel findet sich eine systematische Einführung in den Themenkomplex des Problems des Übels.
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31Das Problem des ÜbelsIn Klaus Viertbauer & Georg Gasser (eds.), Handbuch Analytische Religionsphilosophie. Akteure – Diskurse – Perspektiven, J.b. Metzler. pp. 231-244. 2019.Die Erfahrung von Übel, Schmerz und Leid unterschiedlicher Natur bleibt niemandem erspart. Daher wundert es nicht, dass die Existenz solcher negativen Sachverhalte (kurz: Übel) seit Anbeginn der Philosophie problematisiert wird. Der Umgang mit dem Problem des Übels nimmt unterschiedliche Formen an, je nachdem in welchem philosophischen und weltanschaulichen Rahmen es formuliert wird.
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53Marco Benasso behandelt in diesem Buch Fragen wie: Verschärft die Annahme der Evolutionstheorie das Problem des Übels? Liegt vielleicht hierin die wahre Herausforderung von „Glaube und Evolution“? Zumindest könnte man dies mit mehr Recht behaupten, als diejenigen, die in der Vereinbarkeit von Schöpfungsbericht und Evolutionstheorie einen Widerspruch zu sehen meinen. Das Problem des Übels in all seinen Facetten gilt einhellig als das stärkste Argument gegen die Rationalität des Theismus. Die Anna…Read more
Innsbruck, Tyrol, Austria
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