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    „Tollheit mit Methode“. Zum Verhältnis von Normativität und Subversion in der literarästhetischen Praxis
    In Thomas Gutmann & Martina Wagner-Egelhaaf (eds.), Normativität in Recht und Literatur, Springer Berlin Heidelberg. pp. 151-169. 2025.
    Die literarästhetische Praxis scheint auf den ersten Blick eine kulturelle Praxis darzustellen, für die Norm- und Regelfreiheit konstitutiv sei, gar eine Grundvoraussetzung bilde. Dass diese Annahme, der unverkennbar das autonomieästhetische Diktum einer uneingeschränkt freien Kunstpraxis zugrunde liegt, unvollständig ist und das literarische Schreiben gleichermaßen auf normbefolgenden wie normaufhebenden Strukturen beruht, gilt es mit diesem Beitrag nachzuzeichnen: Mit Rekurs auf Harald Frickes…Read more