•  14
    Critique of compulsory schooling
    Zeitschrift für Praktische Philosophie 12 (2): 39-64. 2026.
    Compulsory schooling in Germany imposes significant restrictions on the freedom of children and adolescents. This situation creates an extraordinary burden of proof for proponents of state-enforced education. This paper discusses the reasons in favor of compulsory schooling and examines whether these reasons are strong enough to morally justify its existence. Six promising and exemplary arguments are scrutinized, each highlighting various advantages of compulsory schooling for students and socie…Read more
  •  208
    Kritik der Schulpflicht
    Zeitschrift für Praktische Philosophie 12 (2): 39-64. 2026.
    Die allgemeine Schulpflicht in Deutschland hat erhebliche Freiheitseinschränkungen für Kinder und Jugendliche zur Folge. Dieser Umstand konstituiert eine außerordentliche Beweislast für Befürworter*innen des staatlichen Zwangs. Dieser Beitrag diskutiert, welche Gründe für die Schulpflicht sprechen und ob diese Gründe stark genug sind, um sie moralisch zu rechtfertigen. Es werden sechs vielversprechende und exemplarische Argumente geprüft, die unterschiedliche Vorteile der Schulpflicht für Schül…Read more
  •  51
    (Un-)Recht im Computerspiel? Ein naturrechtlicher Aufschlag mit J. G. Fichte
    In Maria Schwartz, Meike Neuhaus & Samuel Ulbricht (eds.), Digitale Lebenswelt: Philosophische Perspektiven, J.b. Metzler. pp. 157-176. 2024.
    Gelten Rechtsnormen auch im Computerspiel? Mit dieser Frage, die anders als die Frage nach moralischen Normen im Computerspiel kaum je gestellt wurde, beschäftigt sich der vorliegende Beitrag und entwickelt eine Antwort mithilfe der Naturrechtstheorie J. G. Fichtes. Es wird sich zeigen, dass Computerspiele alle Bedingungen für ein Fichte’sches Rechtsverhältnis erfüllen: Sie konstituieren virtuelle Räume, in denen wirksame und freie Handlungen in der Interaktion mit anderen Individuen ausgeführt …Read more
  •  74
    Digitale Lebenswelt: Philosophische Perspektiven (edited book)
    with Maria Schwartz and Meike Neuhaus
    J.B. Metzler. 2024.
    Der Begriff der Lebenswelt ist ein genuin philosophischer Begriff, der ursprünglich in der Phänomenologie beheimatet ist und inzwischen von vielen anderen Fachwissenschaften sowie Fachdidaktiken aufgegriffen wurde. Geht es nun um die digitale Dimension der Lebenswelt oder - je nach Definition - die digitale Durchdringung derselben, ist die Forschung dementsprechend interdisziplinär aufgestellt. Ein spezifisch philosophischer Zugang zur 'digitalen Lebenswelt' findet sich bis dato nur vereinzelt u…Read more
  •  618
    Ethik in Computerspielen
    In Ralf Biermann, Johannes Fromme & Florian Kiefer (eds.), Computerspielforschung: Interdisziplinäre Einblicke in das digitale Spiel und seine kulturelle Bedeutung, Verlag Barbara Budrich. pp. 171-190. 2023.
    Die Frage nach der Ethik in Computerspielen fragt im Kern danach, wie Computerspiele moralische Fragen aushandeln können. Ausgangspunkt ist die folgende Beobachtung: Situationen und Tätigkeiten, die in Wirklichkeit¹ moralisch brisant wären, sind seit jeher ein beliebter Gegenstand von Computerspielen. Seien es spielerische Umsetzungen von Kriegssituationen wie in den Reihen Call of Duty oder Metal Gear Solid, seien es heftige körperliche Auseinandersetzungen wie in Tekken oder auch in Super Smas…Read more
  •  1241
    A Kantian response to the Gamer’s Dilemma
    Ethics and Information Technology 25 (3): 1-11. 2023.
    The Gamer’s Dilemma consists of three intuitively plausible but conflicting assertions: (i) Virtual murder is morally permissible. (ii) Virtual child molestation is morally forbidden. (iii) There is no relevant moral difference between virtual murder and virtual child molestation in computer games. Numerous attempts to resolve (or dissolve) the Gamer’s Dilemma line the field of computer game ethics. Mostly, the phenomenon is approached using expressivist argumentation: Reprehensible virtual acti…Read more
  •  94
    Ethics of Computer Gaming: A Groundwork
    Springer Berlin: Palgrave Macmillan. 2022.
    Despite the increasing number of gamers worldwide, the moral classification of computer gaming marks an as yet unsolved riddle of philosophical ethics. In view of the explosive nature of the topic in everyday life (as seen in various debates about rampages), it is obvious that a differentiated professional clarification of the phenomenon is needed: Can playing computer games be immoral? To answer this question, the author first discusses what we do at all when we play computer games: What kind o…Read more
  •  34
    Trotz der steigenden Zahl an Computerspielern weltweit markiert die moralische Einordnung von Computerspielhandlungen ein bislang ungelöstes Rätsel der philosophischen Ethik. Angesichts der Brisanz der Thematik im Alltag (zu sehen an der ‚Killerspiel-Debatte‘) ist augenfällig, dass es einer differenzierten fachlichen Klärung des Phänomens bedarf: Kann das Spielen von Computerspielen unmoralisch sein? Zur Beantwortung dieser Frage erörtert der Autor zunächst, was wir überhaupt tun, wenn wir Compu…Read more
  •  131
    Garry Young has made three objections against Sebastian Ostritsch’s endorsement view on the immorality of computer games. In this paper, we want to defend the endorsement view against all three of them.