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19Navigating Contextual InstabilityStudia Phaenomenologica 26 191-212. 2026.Louis Sass’s interpretation of schizophrenia as a self-disturbance has helped advance phenomenological psychopathology. Nevertheless, his ipseity model has received criticism for allegedly treating schizophrenia primarily through “top-down” reflective processes, neglecting the pre-reflective layers of experience, and lacking empirical support. I address these critiques by drawing on recent neuropsychiatric studies that indicate a correlation between semantic alterations and disturbances in the b…Read more
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15(Gegen)ArchitektonikIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 323-325. 2021.Marions Verständnis des Phänomens hat das Vorteil, das Phänomen nicht als zweitrangige Repräsentation eines Äußeren zu begreifen. Eine solche Phänomenologie beinhaltet aber auch Schwierigkeiten, und zwar, dass ein sättigendes Ereignis das Subjekt mit einer völlig chaotischen Welt konfrontiert. Es ist schwierig vorzustellen, wie eine solche Erfahrung nicht einfach als Trauma erlebt werden kann. Demgegenüber leugne ich nicht die Möglichkeit zweckwidriger Phänomene. Ich behaupte nur, dass solche Ph…Read more
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6Zurück zu den KategorienIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 341-345. 2021.Ich gehe hier im Detail auf die Tatsache ein, dass die Verwunderung vor der Weltwahrnehmung aus dem Konflikt zwischen der Auffassung eines Phänomens und seiner Zusammenfassung besteht. Wo eine Zusammenfassung nicht möglich ist, wird die Auffassung zwar anschaulich erfahren, aber nicht zu einer Vorstellung gebracht. Dieser Konflikt kann hier nun besser verstanden werden. Wenn nämlich die Zusammenfassung nicht zur Vollendung gebracht wird, heißt das nicht, dass sie nicht stattfindet und dass das G…Read more
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11Das Denken des Übermaßes bei KantIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 273-288. 2021.Bis hierhin wurde deutlich, dass das Denken ohne Begriffe von Kant als möglich erachtet wird, aber nur in Ansehung eines Bezuges aufs Erkenntnisvermögen überhaupt und nur in den unteren Schichten der Erfahrung. Marion spricht aber von überwältigenden Anschauungen, welche die zusammenfassenden Begriffe aufheben und nicht bloß von Anschauungen, welche noch keinen Begriff haben. Daher werde ich weiter die Möglichkeit untersuchen, das prinzipielle Übermaß mit Kant zu denken. Dabei wird zuerst das Er…Read more
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15Marion und die metaphysische TraditionIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 3-17. 2021.Marions Entwicklung einer Phänomenologie der Gegebenheit steht in engem Zusammenhang mit seinem Verständnis der Geschichte der Metaphysik (Gschwandtner, 2007). Dieses Kapitel wird diese Entwicklung rekonstruieren und die wesentlichen Aspekte hervorheben, welche die phänomenologische Sicht Marions beeinflusst haben. Seine Interpretation der Metaphysik ist vor allem anhand von Heideggers Ontotheologie her zu verstehen sowie von dem Interesse Alternativen zu dieser Ontotheologie zu finden.
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14ZwischenfazitIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 289-292. 2021.ch habe bisher zwei Seiten vom Kants Denken dargestellt: zunächst den Aspekt, welcher die Objektivität der Erkenntnis im Vordergrund hält und alle Akte der Erkenntnis dieser unterwirft. Dabei werden Vorstellungen den strengen Gesetzen des Verstandes angepasst, um eine strenge und objektive Allgemeingültigkeit der Erfahrung und Erkenntnis zu sichern.
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13Eine Phänomenologie der reinen GegebenheitIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 35-67. 2021.Jean-Luc Marion ist einer der Hauptvertreter der neuen Generation von Phänomenologen in Frankreich, welche ausgehend von Grenzerfahrungen systematische Ansätze zur Beschreibung der Realität zu entwickeln versuchen (Gondek/Tengelyi, 2011). Dadurch, dass er die Bedingungen oder Regeln der Phänomenalität, d. i. das, was in der Welt erscheinen kann, anhand von Phänomenen untersucht, die sich einer metaphysischen Einschränkung auf Bestimmungen gemäß dem Satz vom Grund oder der Kausalität entziehen, s…Read more
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13Zwischenfazit des historischen TeilsIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 319-322. 2021.Bis zu diesem Punkt habe ich versucht, eine kantische Übersetzung dessen zu geben, wie das Subjekt, das mit einer besonders intensiven Anschauung konfrontiert ist, sich verhält, um Marions Bezug zu Kant und seine oft sporadischen und metaphorischen Beschreibungen des Subjekts zu verstehen. Ich habe gezeigt, dass das Subjekt zuerst der besagten Anschauung widersteht, indem es versucht, das Gegebene zu konzeptualisieren. Das Versagen dieses Widerstands macht das Gegebene und seine Vielzahl von Bed…Read more
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15Widerstehende HermeneutikIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 303-306. 2021.Um sich der Gegebenheit hinzugeben und nicht einfach von der Gegebenheit beraubt zu sein, muss das Subjekt den Weg von der Intentionalität zur Gegenintentionalität durchlaufen, was sich im Widerstand manifestiert: Dies wäre nichts anders als eine kantsche Übersetzung der Reduktion auf Gegebenheit. Dieser Weg erfordert weiterhin eine aktive Passivität, die Phänomene nicht konstituiert, sondern durch Widerstand und am Scheitern des Widerstehens den Widerstand des epistemischen Außen anerkennt. Das…Read more
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17SchematismusIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 215-229. 2021.Kant beschreibt Begriffe als allgemeine Vorstellungen, die Merkmale enthalten, wodurch der Begriff sich auf mehrere Objekte beziehen kann. In der KrV sind Begriffe als Regel definiert. Longuenesse beschreibt diese Regeln basierend auf Kant zweifach: 1) als Schemata, die die Art und Weise der Synthesis der Mannigfaltigkeit bestimmen und 2) als diskursive Regeln, die die begrifflichen Relationen normieren. Anschauungen sind im Gegensatz dazu einzelne Vorstellungen, die sich unmittelbar auf Gegenst…Read more
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15SinnlichkeitIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 147-158. 2021.Ich werde zunächst Kants Darstellung des Raumes skizzenhaft darstellen. Dabei gehe ich auf die Dualität des Raumes ein als reine Anschauung, die sich formell bestimmen lässt, obwohl streng von Begriffen unterschieden. Diese Dualität wird dann ausführlich in der Behandlung der Zeit dargestellt. Ich setze hier den Fokus auf die Untersuchung der Zeit, da die formellen Bestimmungen der Zeit und des Raumes erst durch Zeitbestimmungen von der Einbildungskraft durchgeführt werden. Weiterhin wird diese …Read more
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15Unendliche HermeneutikIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 307-314. 2021.Eine Frage bleibt also offen: Was geschieht nach dem anfänglichen Widerstand des Subjektes der Anschauung gegenüber und wie lässt sich dies mit der unendlichen Hermeneutik verbinden? Meine kantsche Übersetzung beabsichtigt an dieser Stelle zu zeigen, wie der interpretative Mechanismus einer Sättigung genauer fungiert: Das gesättigte Phänomen zeigt das adonné auf und setzt das intentional-konstitutive Subjekt in Klammern. Dies bedeutet aber nicht, dass nach der Sättigung das Subjekt untergeht, so…Read more
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12Einführung zum transzendentalen IdealismusIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 141-146. 2021.Das Kritische Programm Kants und sein Ziel sind in der Forschung sehr umstritten. Die Forschung teilt sich nämlich wie eingangs beschrieben in drei verschiedene Interpretationsrichtungen. In einer ersten Lesart wird Kant als ein Vertreter eines Konstruktivismus verstanden, wobei die Phänomene als Produkte vorstellender Vermögen verstanden werden. Daneben wird Kant rein epistemologisch gelesen, wobei seine Philosophie sich lediglich mit der Form unseres Erkenntnisapparats beschäftige, ohne diesbe…Read more
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13Marion und die phänomenologische TraditionIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 19-33. 2021.Die folgenden Seiten widmen sich der Beziehung Marions auf Husserl und Heidegger in zweifacher Hinsicht. Diese Situierung Marions in der Geschichte der Philosophie ist wichtig aus zwei Gründen: Sie zeigt erstens, wie Marion die phänomenologische Tradition rezipiert und versteht. Dies liefert uns wichtige Einsichten in sein eigenes phänomenologisches Projekt. Zweitens ist der Bezug auf die deutschen Phänomenologen für Marion selbst wichtig, um sich dem phänomenologischen Diskurs anzuschließen und…Read more
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18Dynamische ErfahrungIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 327-336. 2021.Ich rede hier von den Phänomenen der Unlust und Verwunderung, vor allem, sofern sie vom Erhabenen ausgelöst werden. Im Gegensatz zu Kant und Marion möchte ich den Konflikt zwischen den erkennenden Vermögen stark machen, welcher im Phänomen von Verwunderung auftritt, wenn das Subjekt sich mit einer übermäßigen Anschauung konfrontiert befindet. Dieser Konflikt und der Begriff von Verwunderung deute ich in Gegensatz zur Faszination als eine positive Förderung der reflektierenden Kräfte des Gemüts, …Read more
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11Das gesättigte PhänomenIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 69-99. 2021.Weiterhin werden die Bestimmungen der Gegebenheitsweisen thematisiert. Die Bedingungen dafür, ein Phänomen als Gegebenes zu bestimmen, exponiert Marion in Gegeben sein. Es geht hierbei primär darum, das Phänomen als intrinsisch gegeben beschreiben zu können, was wiederum die Identität von Phänomenalität und Gegebenheit erweisen könnte. Ein Phänomen kann als intrinsisch gegeben bestimmt werden, wenn 1) es ausschließlich von seinem Gebensakt – als Verhältnis zwischen Gebbarkeits- und Akzeptabilitä…Read more
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13Dynamische SubjektivitätIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 337-340. 2021.Der Verwunderungsbegriff (in meine erweiterte Lektüre) erklärt, wie ein Subjekt ein Feld von Möglichkeiten in einem chaotischen und übermäßigen Mannigfaltigen auffinden kann, welches ihm wiederum das Gefühl von Zweckmäßigkeit verleiht und die Hoffnung, das Feld der Möglichkeiten zu erweitern. Dabei empfängt das Subjekt die Welt als unendlich viele gegebene Möglichkeiten aufgrund seiner Unfähigkeit, diese übermäßige Anschauung völlig und bis zum Ende zu bestimmen, und gleichzeitig aufgrund seiner…Read more
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16Die Möglichkeit einer nicht-begrifflichen Erfahrung bei Kant?In Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 253-271. 2021.
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11Drei Reduktionen auf GegebenheitIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 315-318. 2021.Marion beginnt den zweiten Teil von Gegeben sei mit der Debatte, ob und wie eine reine Gabe möglich ist, d. i. ohne in wirtschaftliche bzw. metaphysische Verhältnisse eingeschrieben zu sein. Er führt aus, dass eine reine Gabe nur möglich sei, wenn die wirtschaftlichen Trasnzendentalien – a) der Empfänger, b) der Geber und c) die materielle Gabe – ausgeklammert werden. Ich glaube, dass die Sättigung der Kategorien eine detailliertere Beschreibung dieses Aussetzens bietet sowie eine weitere zum Vo…Read more
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21Kategorien, Übermaß und das SubjektIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 299-302. 2021.Marions Analyse zeigt die Subjektivität vor der Annahme einer transzendentalen Perspektive auf, was für Marion das eigentliche Subjekt ist. Weiterhin wird auch gezeigt, dass das fühlende Subjekt nicht in der später erworbenen Ich-Identität, im Ich-denke, das alle meinen Vorstellungen begleiten können muss, verschwindet. Vielmehr wird nachgewiesen, dass das fühlende Subjekt als Basis für das reflexive fungiert.
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6Gesättigte PhänomeneIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 101-112. 2021.Nachdem Marion Kants Kategorien als einen Leitfaden a contrario für seine Beschreibung von Phänomenen als Gegen-Erfahrungen verwendet hat, entwickelt er aus den Ergebnissen der Sättigung aller Kategorien eine Typologie von gesättigten Phänomenen, welche paradigmatisch die Bestimmungen der Gegebenheitsphänomenalität aufzeigen. Er nennt vier Arten von gesättigten Phänomenen: das Ereignis, das Gemälde, den Leib und die Ikone. Diese Phänomene werden im Folgenden behandelt. Ihre Beschreibung leitet ü…Read more
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12Urteilstafel und Übergang zu KategorienIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 159-187. 2021.Da Marions Bezugnahme auf Kants Kategorienlehre im Zentrum dieser Arbeit steht, ist das vorliegende Kapitel von höchster Relevanz. Ich werde hier nämlich Kants Auffassung vom Urteilen darstellen, aus welchem sich ihm zufolge die Form des Denkens deduzieren lässt. Die Form des Denkens wird sich als allgemeingültige Funktion der Einheit erweisen, welche den Übergang für die weitere Deduktion der Kategorien bestimmt. Ich werde zunächst die allgemeine Definition der Urteile bei Kant (Jäsche Logik, P…Read more
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10L’invu, die Hermeneutik und das SubjektIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 113-134. 2021.Es wird häufig in Bezug auf Marion vom Unsichtbaren oder Unscheinbaren gesprochen. Es wäre aber Irre führend, dass dieses Unsichtbare etwas sei, was nicht sichtbar werden kann. Marion betreibt keine Phänomenologie des Entzugs, sondern eine des Gebens. Das invu ist eher das, was sich zwar immer zu sehen gibt, aber bisher noch nicht gesehen wurde oder gerade nicht gesehen wird. Das invu besagt in diesem Kontext nichts mehr als die Reichhaltigkeit der Phänomene, welche eine Hermeneutik erfordert, d…Read more
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12Die Kategorien in der Transzendentalen DeduktionIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 189-214. 2021.Die metaphysische Deduktion hat gezeigt, dass die Kategorien eine andere Seite des Beurteilens bzw. des diskursiven Denkens sind: Während die Urteile logische Funktionen des Denkens sind, sind die Kategorien reale Funktionen, d. h., dass sie sich auf eine Anschauung überhaupt beziehen. Diese reale Dimension des Denkens und ihre Begründung bezüglich aller möglichen Anschauungen sind Thema der transzendentalen Deduktion. Die transzendentale Deduktion beabsichtigt nicht nur den realen Gebrauch der …Read more
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19Das Kantische Subjekt: Zwischen Reflexion und FaktizitätIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 231-251. 2021.Es wurde schon oben ersichtlich, dass das kantsche Subjekt eng mit der Aktivität des Denkens verbunden ist, was Marion an Kant kritisiert: Das Subjekt bei Kant sei eine bloße Identität des Selbst-denkenden-Ichs, welche durch die Begrenzung der Phänomenalität erreicht wird. Ich möchte hier untersuchen, ob dies der Fall ist oder ob Kant Möglichkeiten bietet, innerhalb, aber auch jenseits der Reflexivität mit übermäßigen Anschauungen umzugehen. Das kantsche Subjekt wird daher hier näher untersucht.…Read more
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13Objektivität und PhänomenalitätIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 295-297. 2021.Ich möchte hier zeigen, dass sich die Sättigung – sei es aus einem Gemälde oder durch den Anderen – manifestiert, indem sie sich dem transzendentalen Anspruch des Subjekts widersetzt und es in seiner Begrenzung vorführt. Dadurch zeigt sich das gegensätzliche Phänomen – die Gegenerfahrung – nicht als objektiv bestimmt, sondern als das, was seine eigene Logik der Manifestation aufzwingt und damit das Ich-Subjekt dezentralisiert und seine Nichtpriorität im Erleben zeigt.
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9ZwischenfazitIn Übermaß und Widerstand: Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung, Springer Berlin Heidelberg. pp. 135-138. 2021.Ich habe diesen Teil der Arbeit mit einer Untersuchung von Marions Verhältnis zur metaphysischen Tradition begonnen, um daraus die Grundrichtungen seiner Phänomenologie mit Gschwandtner (2008) abzuleiten. Dieses erste Kapitel hat zunächst Marions Auslegung der Metaphysik thematisiert anhand seiner Descartes' Untersuchungen. Nach dieser Analyse lässt sich die Kritik Marions an der Philosophie folgenderweise strukturieren: (1) Mit Heidegger kritisiert Marion die Philosophie als Ontotheologie (entw…Read more
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63Relational or Object-Oriented? A Dialogue between Two Contemporary OntologiesOpen Philosophy 7 (1): 93-8. 2024.Graham Harman’s Object-Oriented Ontology (OOO) emphasizes the autonomy of objects, positing a withdrawn surplus of being that resists reduction to its parts or the sum of its parts. However, Harman’s framework faces conceptual tensions, including challenges in reconciling epistemological and ontological dimensions, explaining the formation of compound objects, and ascribing determinate features to experientially inaccessible objects. I argue that these issues arise mostly due to Harman’s over-co…Read more