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Ad plures ire: über literarische Antizipation nach Walter BenjaminPassagen Verlag. 2022.„‚Ad plures ire‘ hieß bei den Lateinern sterben“, erinnert uns Walter Benjamin und verhilft dem Euphemismus zu einem unvorhergesehenen Nachleben. Zu den Vielen gehen beschönigt nicht mehr den Tod, sondern wird zum Sinnbild ästhetischer und philologischer Erfahrung. Diese Vielen bilden ein Kollektiv der Verstorbenen, die sich durch die Schrift noch weiter an uns wenden, zu uns sprechen und uns erwarten. Die hier versammelten Essays versuchen, diesem Kollektiv anhand von Ovid, Montaigne, Lacan und…Read more
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Passagen. Zitat und skeptische Poetik bei Michel de Montaigne und Pierre BayleBrill, Wilhelm Fink. 2021.Wie verhält sich das Verwenden von Worten anderer im Modus des Zitats zum Denken und zur Form eines skeptischen Diskurses in der französischen Spätrenaissance und Frühaufklärung? Montaignes emprunts der humanistischen Gelehrsamkeit sind zentraler Bestandteil der Poetik seiner Essais; seine charakteristische peinture de passage orchestriert einen Wechsel der Stimmen innerhalb seines großen humanistischen Selbstportraits. Zitieren – avant la lettre, da Montaigne noch nicht über den Begriff und die…Read more
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Freie Universität BerlinPost-doctoral Fellow
Berlin, Germany
Areas of Specialization
| History of Western Philosophy |