-
1Triage in der Pandemie (edited book)Mohr Siebeck. 2024.The peak of the Covid-19 pandemic ruthlessly exposed the need to deal with exceptional situations before they occur. Against this backdrop, the authors in this volume from the fields of law and ethics discuss how to select those patients in need of treatment when intensive care resources are scarce. What selection criteria are permitted and appropriate for triage, and who should set the general rules? For this 2nd edition, an article on the current legal situation since 2021 has been added.
-
Triage in der PandemieTriage in der Pandemie (edited book)Mohr Siebeck. 2021.In einer Pandemie, wie Covid-19 sie ausgelost hat, kann es dazu kommen, dass nicht alle Erkrankten intensivmedizinisch behandelt werden konnen. Das erfordert Regeln, die Rechtssicherheit bei unvermeidbaren Auswahlentscheidungen geben. Die Pramissen, wie diese Regeln zu setzen sind, sind jedoch alles andere als eindeutig. Wahrend im Verfassungsrecht daruber debattiert wird, ob der demokratisch legitimierte Gesetzgeber ein Triage-Gesetz verabschieden darf oder soll, sind sich Vertreter der Strafre…Read more
-
28Welchen Risikokollektiven gilt die Regelung sozialrechtlicher Leistungsansprüche anhand der ‚risikoadaptierten Prävention‘?In Friedhelm Meier, Anke Harney, Kerstin Rhiem, Anja Neumann, Silke Neusser, Matthias Braun, Jürgen Wasem, Rita Schmutzler, Stefan Huster & Peter Dabrock (eds.), Risikoadaptierte Prävention: Governance Perspective für Leistungsansprüche bei genetischen (Brustkrebs-)Risiken, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 29-30. 2018.In diesem Kapitel werden Kriterien angedacht, die eine Unterscheidung von Personen mit interventionsfordernden und nicht-interventionsfordernden Risiken ermöglichen.
-
11EinleitungIn Friedhelm Meier, Anke Harney, Kerstin Rhiem, Anja Neumann, Silke Neusser, Matthias Braun, Jürgen Wasem, Rita Schmutzler, Stefan Huster & Peter Dabrock (eds.), Risikoadaptierte Prävention: Governance Perspective für Leistungsansprüche bei genetischen (Brustkrebs-)Risiken, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 1-2. 2018.Die Einleitung skizziert die medizinische Entwicklung und konturiert Problem und Inhalt der vorliegenden Governance Perspective.
-
22EmpfehlungenIn Friedhelm Meier, Anke Harney, Kerstin Rhiem, Anja Neumann, Silke Neusser, Matthias Braun, Jürgen Wasem, Rita Schmutzler, Stefan Huster & Peter Dabrock (eds.), Risikoadaptierte Prävention: Governance Perspective für Leistungsansprüche bei genetischen (Brustkrebs-)Risiken, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 35-39. 2018.Dieses Kapitel leitet aus der dargelegten Argumentation konkrete Empfehlungen für die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger ab und kann somit erste Schritte zur Realisierung einer adäquaten sozialrechtlichen Berücksichtigung von Personen mit hohen und moderaten (Brustkrebs-)Risiken aufzeigen.
-
21Wie können Leistungsansprüche von Personen mit hohen und moderaten Risiken geregelt werden?In Friedhelm Meier, Anke Harney, Kerstin Rhiem, Anja Neumann, Silke Neusser, Matthias Braun, Jürgen Wasem, Rita Schmutzler, Stefan Huster & Peter Dabrock (eds.), Risikoadaptierte Prävention: Governance Perspective für Leistungsansprüche bei genetischen (Brustkrebs-)Risiken, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 21-27. 2018.In diesem Kapitel wird zunächst ein heuristisches Modell für die sozialrechtliche Berücksichtigung von Personen mit hohen und moderaten (Brustkrebs-)Risiken skizziert. Anschließend wird gezeigt, dass die gegebenen Rechtskategorien einen Leistungsanspruch für prophylaktische Maßnahmen bei Vorliegen einer genetischen Disposition nicht adäquat abbilden können. Mit der ‚risikoadaptierten Prävention‘ wird hier ein neuer Rechtsbegriff eingeführt, welcher diese Steuerungslücke im Sozialrecht schließen …Read more
-
20Ist die ausdrückliche Regelung sozialrechtlicher Leistungsansprüche für Personen mit hohen und moderaten Risiken geboten?In Friedhelm Meier, Anke Harney, Kerstin Rhiem, Anja Neumann, Silke Neusser, Matthias Braun, Jürgen Wasem, Rita Schmutzler, Stefan Huster & Peter Dabrock (eds.), Risikoadaptierte Prävention: Governance Perspective für Leistungsansprüche bei genetischen (Brustkrebs-)Risiken, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 3-20. 2018.In diesem Kapitel wird aus medizinischer, sozialrechtlicher, gesundheitsökonomischer und ethischer Perspektive erörtert, warum überhaupt ein sozialrechtlicher Leistungsanspruch für Personen mit hohen und moderaten Risiken geboten ist.
-
25Welche prophylaktischen Maßnahmen sollen welchem individuellen Risiko zugeordnet werden (Allokationskriterien)?In Friedhelm Meier, Anke Harney, Kerstin Rhiem, Anja Neumann, Silke Neusser, Matthias Braun, Jürgen Wasem, Rita Schmutzler, Stefan Huster & Peter Dabrock (eds.), Risikoadaptierte Prävention: Governance Perspective für Leistungsansprüche bei genetischen (Brustkrebs-)Risiken, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 31-34. 2018.In diesem Kapitel wird angezeigt, welche Elemente zur Entwicklung von Allokationskriterien zu berücksichtigen sind. Zudem wird mit zwei allgemeinen Definitionen ein Rahmen zur Bildung von Allokationskriterien abgesteckt.
-
95Expanding the Normative Framework of Public Health Ethics: Some Results from an Interdisciplinary Research GroupPublic Health Ethics 8 (1): 4-6. 2015.
-
46Gottfried Gabriel/Rolf Gröschner: Subsumtion. Schlüsselbegriff der Juristischen MethodenlehreArchiv für Rechts- und Sozialphilosophie 99 (3): 433-434. 2013.
-
19Hans Albert und die Heidelberger RechtswissenschaftIn Giuseppe Franco (ed.), Begegnungen mit Hans Albert: Eine Hommage, Springer Fachmedien Wiesbaden. pp. 173-175. 2019.Wer das Glück hatte, einige Zeit in der Nähe von Hans Albert in Heidelberg zu leben, wird die sonntäglichen Frühstücke in dem immer offenen und gastfreundlichen Haus von Hans und Gretl in der Freiburger Straße nie vergessen. Dort waren im Laufe der Jahre so viele Freunde und Bekannte zu Gast, dass gewiss ein anderer Beiträger dieses Bandes diese Zusammenkünfte ausführlich würdigen wird. Ich möchte dagegen über eine andere Begegnung berichten, die auch mit Hans Alberts Heidelberger Wohnort zu tun…Read more
-
55Risikoadaptierte Prävention: Governance Perspective für Leistungsansprüche bei genetischen (Brustkrebs-)RisikenSpringer Fachmedien Wiesbaden. 2018.Die vorliegende Studie empfiehlt, Leistungsansprüche für Personen mit interventionsfordernden Risiken anhand einer neuen Rechtskategorie, der ‚risikoadaptieren Prävention‘, abzubilden. Spätestens seit dem bioinformatischen Innovationsschub kann eine risikoadaptierte Anwendung von prophylaktischen Maßnahmen umfassend gewährleistet werden. Jedoch können die gegebenen Rechtskategorien das medizinische Anwendungsfeld nicht adäquat steuern. Die Autoren Friedhelm Meier, Anke Harney, Kerstin Rhiem, Anj…Read more
-
104Personalized medicine as orphanization: legal and ethical questionsEthik in der Medizin 25 (3): 259-266. 2013.Die Entwicklung einer „personalisierten Medizin“ ist zurzeit in aller Munde. Insbesondere die personalisierte Arzneimitteltherapie gewinnt infolge der pharmakologischen und molekulargenetischen Entwicklungen immer mehr an Bedeutung. Dies macht es erforderlich, die Auswirkungen der personalisierten Arzneimitteltherapie auf die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die Patientenversorgung zu untersuchen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach einer „Orphanisierung“: Könnten Arzneimi…Read more
-
69“Medical necessity”: challenges of a fuzzy conceptEthik in der Medizin 30 (4): 325-341. 2018.„Medizinische Notwendigkeit“ (MedN) ist der zentrale Steuerungsbegriff für die Finanzierung medizinischer Versorgung in der deutschen Gesetzlichen Krankenversicherung. Trotz seiner scheinbaren Objektivität und Bestimmtheit durch ärztliche Expertise ist der Begriff alles andere als eindeutig definiert. In diesem ersten von fünf geplanten Aufsätzen zur Begriffsklärung von MedN aus medizintheoretischer, -ethischer, rechtlicher und (sozial)medizinischer Perspektive geht es um eine Systematisierung d…Read more
-
37Bioethik im säkularen Staat. Ein Beitrag zum Verhältnis von Rechts- und Moralphilosophie im pluralistischen GemeinwesenZeitschrift für Philosophische Forschung 55 (2). 2001.Daß über bio- und medizinethische Fragen heftig gestritten wird, beruht maßgeblich darauf, daß diese Fragen weltanschauliche Überzeugungen berühren, über die wir uns in einem pluralistischen Gemeinwesen permanent uneinig sind. In der moralphilosophischen Diskussion wird von diesen Überzeugungen weithin abgesehen; zur Begründung wird insoweit häufig auf das Prinzip der Säkularität oder Neutralität des Staates verwiesen. Damit geht allerdings eine Problemverschiebung einher, die die Moralphilosoph…Read more
-
34Toleranz als politisches Problem in der pluralistischen GesellschaftArchiv für Rechts- und Sozialphilosophie 91 (1): 20-35. 2005.Tolerance is a concept fundamental to the order of a pluralistic society. The concept, however, contains within it various dimensions and is therefore subject to misunderstanding (I). This article will first examine the ways in which tolerance as a social behavioural virtue differs from the duty of neutrality required of the public authorities (II). Furthermore, it will discuss whether and to what extend the public authorities are authorised to educate society in tolerance (III). Finally, a dist…Read more
-
121Eigenverantwortung im GesundheitsrechtEthik in der Medizin 22 (3): 289-299. 2010.Sowohl im System der medizinischen Versorgung als auch im Rahmen der Präventions- und Gesundheitsförderungspolitik stellt sich die Frage, welche Bedeutung dem Grundsatz der Eigenverantwortung zukommt. Der Beitrag vergleicht die Diskussionen in beiden Bereichen und stellt abschließend ihren Zusammenhang dar
-
Individual Responsibility and Paternalism in Health LawIn Thomas Schramme (ed.), New Perspectives on Paternalism and Health Care, Springer Verlag. 2015.
-
43Opportunitätskosten und JurisprudenzArchiv für Rechts- und Sozialphilosophie 95 (2): 241-251. 2009.Looking at the world through the window of opportunity costs directs attention to the good forgone rather than the good done by our decision making. In the paper it is illustrated by means of several examples that it may be useful for judicial decision makers to be better aware of this aspect of their choices. When they decide in favor of the realization of some good they should not neglect the shadow of the good that is thereby not done. Such implications of living in a world of scarcity are dr…Read more
-
Ruhr-Universität BochumResearcher
Bochum, North Rhine-Westphalia, Germany