• Logic in Ancient Rhetoric
    In Luca Castagnoli & Paolo Fait (eds.), The Cambridge Companion to Ancient Logic, Cambridge University Press. pp. 263-282. 2022.
  • The Argument of De Motu Animalium
    In Christof Rapp & Oliver Primavesi (eds.), Aristotle's De Motu Animalium: Symposium Aristotelicum, Oxford University Press. pp. 1-66. 2020.
  •  24
    Concepts and Universals in Aristotle’s Metaphysics
    In Gábor Betegh & Voula Tsouna (eds.), Conceptualising Concepts in Greek Philosophy, Cambridge University Press. pp. 147-177. 2024.
  • Essential Predication in Aristotle’s Categories: A Defence
    In David Bronstein, Thomas Kjeller Johansen & Michail Peramatzis (eds.), Aristotelian Metaphysics. Essays in Honour of David Charles, Oxford University Press. pp. 143-167. 2024.
  •  12
    Freiwilligkeit, Entscheidung und Verantwortlichkeit (III 1–7)
    In Otfried Höffe (ed.), Aristoteles: Nikomachische Ethik, Akademie Verlag. pp. 109-133. 2010.
  •  446
    According to the Standard Definition ‘a fallacious argument, as almost every account from Aristotle onwards tells you, is one that seems to be valid but is not so’ ( Hamblin 1970 : 12). Scholars take this definition to be problematic in part because ‘appearances can vary from person to person, thus making the same argument a fallacy for the one who is taken in by the appearance, and not a fallacy for the one who sees past the appearances’ ( Hansen 2020 : §4.2). We argue that Aristotle's treatmen…Read more
  •  6
    Katharsis der Emotionen
    In Martin Vöhler & Bernd Seidensticker (eds.), Katharsiskonzeptionen vor Aristoteles: Zum kulturellen Hintergrund des Tragödiensatzes, Walter De Gruyter. pp. 149-172. 2007.
  •  5
    Freiwilligkeit, Entscheidung und Verantwortlichkeit (III 1–7) (2nd ed.)
    In Otfried Höffe (ed.), Aristoteles: Nikomachische Ethik, De Gruyter. pp. 85-104. 2019.
  •  11
    Sokrates und die Sophisten
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 17-20. 2021.
    In den platonischen Werken scheint die historische Figur des Sokrates (469–399 v. Chr.) besonders im Frühwerk omnipräsent. Die Dialogfigur Sokrates führt bei Platon die Auseinandersetzung mit den Sophisten. Einzelne Figuren der Sophistik, darunter Protagoras von Abdera (490–420 v. Chr.), Gorgias von Leontinoi (zwischen 490–385 v. Chr.) und Prodikos von Keos (465–390 v. Chr.) spielen dabei eine besonders prominente Rolle. Hinzu kommen als Vertreter der Sophistik u. a. Kallikles, Thrasymachos, Hip…Read more
  •  6
    Ethik
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 543-556. 2021.
    In den moralphilosophischen Debatten der Gegenwart besteht eine Tendenz, bei der Entwicklung neuer Ansätze auf Elemente antiker Theorien zurückzugreifen, wobei v. a. die Ethik des Aristoteles eine wichtige Rolle spielt (vgl. Gill 2004). Am Anfang dieses Rückgriffs auf die Antike steht eine grundlegende Kritik an modernen Ethik-Konzeptionen (u. a. Anscombe 1958; Foot 1972; Stocker 1976; vgl. auch Williams 1985, Kap. 10). Um die Wiederbelebung der aristotelischen Ethik zu verstehen, ist es sinnvol…Read more
  •  3
    Ältere Akademie
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 39-44. 2021.
    Aristoteles war Schüler in Platons Akademie. Er trat dieser im Jahr 367 v. Chr. im Alter von nur 17 Jahren bei und gehörte ihr zwanzig Jahre lang bis zum Tod Platons im Jahr 347 v. Chr. an. Es ist daher nur naheliegend, dass Aristoteles philosophisch nicht nur durch die Schriften Platons (s. Kap. II.4), sondern auch durch den persönlichen Umgang mit Platon und dessen erster Schülergeneration in der Akademie geprägt wurde.
  •  11
    Handlungstheorie
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 557-561. 2021.
    In der modernen philosophischen Handlungstheorie finden sich nur wenige Theoretiker, die sich in ihren zentralen Punkten explizit auf bestimmte Thesen des Aristoteles berufen. Roderick Chisholm, der versucht hat, durch direkten Import der aristotelischen These vom unbewegten Beweger das Determinismusproblem in der Handlungstheorie kausaltheoretisch zu lösen, ist eine Ausnahme von dieser Regel (Chisholm 1966). Gleichwohl war und ist Aristoteles in vielen handlungstheoretischen Debatten gegenwärti…Read more
  •  1
    Metapher
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 312-315. 2021.
    Aristoteles behandelt die Metapher (metaphora) in Kapitel 21 der Poetik sowie in den Kapiteln 2, 10 und 11 des dritten Buchs der Rhetorik (s. Kap. III.21). Eine ausdrückliche Definition der Metapher sowie eine Klassifikation verschiedener Typen von Metaphern finden sich nur in der Poetik; die Ausführungen in Rhetorik III zur Metapher scheinen daher die grundlegenden Bestimmungen der Poetik bereits vorauszusetzen (so finden sich auch in der Schrift Rhetorik Verweise auf die entsprechenden Abhandl…Read more
  •  2
    Rhetorik und Poetik
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 168-173. 2021.
    Die beiden Werke Rhetorik und Poetik wurden in der Tradition immer wieder als verwandte Projekte eingestuft und bisweilen auch gemeinsam überliefert. Der spätantike Aristoteles-Kommentator Ammonios nahm an, dass die beiden Werke gemeinsam den asyllogistischen Teil des aristotelischen Organons ausmachen. Der Codex Parisinus 1741 aus dem 10. Jh. überliefert Rhetorik und Poetik gemeinsam und stellt die älteste erhaltene handschriftliche Quelle für beide Werke dar.
  •  4
    Dichtungstheorie
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 536-542. 2021.
    Obwohl der Kern des erhaltenen ersten Buches der Poetik ganz der Tragödie gewidmet ist (s. Kap. III.21), beginnt Aristoteles’ Poetik mit einem allgemeinen Abriss der sogenannten mimetischen Künste einschließlich der Dichtkunst insgesamt. Dadurch wurde die Poetik nicht nur ein wichtiges Vorbild für die Tragödientheorie im Besonderen, sondern auch ein wichtiger Bezugspunkt für die Dichtungstheorie im Allgemeinen. Folgende Themen spielen in der Rezeption der aristotelischen Poetik eine herausragend…Read more
  •  4
    Substanz
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 396-403. 2021.
    Der im Deutschen überwiegend mit ›Substanz‹ (bisweilen auch mit ›Wesenheit‹) übersetzte Begriff der ousia steht im Mittelpunkt von Aristoteles’ Metaphysik und Ontologie. Er steht in enger Verbindung mit der Analyse des Seins oder Seienden (s. auch Kap. IV.58): Die ousia ist in den verschiedenen Verwendungen stets das, was vorrangig ›seiend‹ genannt werden kann und was den Bezugspunkt für alles andere Seiende darstellt. Das Verständnis des ousia-Begriffs bei Aristoteles gilt als schwierig, weil A…Read more
  •  4
    Metaphysik
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 136-146. 2021.
    Die Schrift Metaphysik gilt als das Hauptwerk des Aristoteles und als eines der wichtigsten Werke der antiken griechischen Philosophie überhaupt. Bekannt ist die aristotelische Metaphysik vor allem für die Entfaltung der Ontologie als Wissenschaft des Seienden als Seienden, für die Darlegung einer philosophischen Theologie mit dem unbewegten Beweger als göttlichem und vernünftigem Prinzip von allem sowie für die Theorie der Substanz (ousia). Außerdem findet in der Metaphysik die entscheidende Au…Read more
  •  4
    Vorsokratiker
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 11-16. 2021.
    Zu den Vorsokratikern zählt man die frühgriechischen Philosophen, die vor allem im 6. und 5. Jh. v. Chr. Gewirkt haben; die Epoche wird im Allgemeinen durch das erste datierbare Auftreten von Thales im Jahr 585 v. Chr. und durch den Tod von Demokrit im Jahr 370 v. Chr. definiert.
  •  4
    Öffentliche Rede
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 328-333. 2021.
    Die öffentliche Rede ist Gegenstand des Buches Rhetorik (s. Kap. III.21); weitere Werke des Aristoteles zu rhetorischen Fragen (Theodekteia, Technôn Synagôgê, Gryllos) sind nur in äußerst dürftigen Fragmenten erhalten. Zwar versteht Aristoteles die Rhetorik als die Fähigkeit, das möglicherweise Überzeugende zu jeder beliebigen Angelegenheit zu betrachten (Rhet. I 2, 1355b25–26), jedoch geht die uns erhaltene Schrift Rhetorik nur auf die Überzeugung im Rahmen der öffentlichen, an ein größeres Pub…Read more
  •  5
    Katharsis
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 280-284. 2021.
    Der Begriff der katharsis (Reinigung) ist zur Zeit des Aristoteles für die Bezeichnung von kultisch-rituellen Reinigungen sowie für bestimmte medizinische Reinigungsprozesse etabliert (für die vor-aristotelische Verwendung des Begriffs vgl. Seidensticker/Vöhler 2007): Im kultisch-religiösen Bereich dient die katharsis der Sühnung von Frevel und Verbrechen und geht durch kultische Handlungen, wie z. B. Opferrituale, vonstatten. Im medizinisch-physiologischen Bereich meint katharsis einerseits die…Read more
  •  5
    Mensch
    In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben-Werk-Wirkung, J.b. Metzler Verlag. pp. 304-311. 2021.
    Aristoteles nimmt in seinen Werken häufig auf die Natur und die Eigentümlichkeiten des Menschen Bezug. Auch macht er häufig »anthropologische« Aussagen in dem Sinn, dass er beschreibt, was Menschen unter bestimmten Voraussetzungen »für gewöhnlich« zukommt, z. B. was ihnen auf verschiedenen Altersstufen widerfährt, was reiche von armen, mächtige von ohnmächtigen Menschen, Völker im warmen Süden von Völkern im kalten Norden unterscheidet. In seinem umfangreichen zoologischen Werk geht er immer wie…Read more
  •  16
    Dispassionate Judges Encountering Hotheaded Aristotelians
    In Nuno M. M. S. Coelho & Liesbeth Huppes-Cluysenaer (eds.), Aristotle on Emotions in Law and Politics, Springer Verlag. pp. 27-49. 2018.
    It has traditionally been assumed that a judge should pass judgement in a rather dispassionate state of mind. More recently, this traditional assumption has been challenged by authors who claim that emotions such as compassion, indignation or anger are not only indispensable, but can even play a beneficial and important role in judicial decision-making. Thus the old ideal of the impassionate judge is challenged by the new ideal of the rightly compassionate, rightly indignant or even rightly angr…Read more