•  23
    Mögliche Begründungen des Utilitarismus
    In Vuko Andrić & Bernward Gesang (eds.), Handbuch Utilitarismus, Springer Berlin Heidelberg. pp. 351-368. 2025.
    In diesem Kapitel sollen drei aussichtsreiche Strategien zur Begründung des Utilitarismus skizziert werden, um einen Überblick über mögliche Begründungen zu geben. 1. Der von R. Hare beschrittene, deduktive Weg. Bei der deduktiven Rechtfertigung von Moralurteilen werden sämtliche Moralurteile aus einer allgemeinen Theorie deduziert, die den wissenschaftstheoretischen Standards für Theorien (Einfachheit, Erklärungswert usw.) genügen soll. Ein Zirkelargument gegen Hare wird diskutiert und relativi…Read more
  •  21
    Warum ein Handbuch Utilitarismus?
    In Vuko Andrić & Bernward Gesang (eds.), Handbuch Utilitarismus, Springer Berlin Heidelberg. pp. 3-9. 2025.
    Wozu ein deutschsprachiges Handbuch zum Utilitarismus? Eine kurze Antwort: Die Studierenden bevorzugen deutschsprachige Texte, wie lange Universitätserfahrung lehrt. Also gerät jede Theorie ins Hintertreffen, bei der das Studienmaterial nicht auf Deutsch verfügbar ist. Eine ausführlichere Antwort: Deutschland gilt als Nation, die ethisch durch Immanuel Kant geprägt ist und die eine „natürliche Feindschaft“ zum Utilitarismus aufgebaut hat. Diese Feindschaft wurde zuletzt in der „Singer-Affäre“ in…Read more
  •  2
    Utilitarismus und Klimaethik
    In Vuko Andrić & Bernward Gesang (eds.), Handbuch Utilitarismus, Springer Berlin Heidelberg. pp. 531-540. 2025.
    Der Utilitarismus ist besonders leistungsfähig in der Zukunftsethik. Dieses Kapitel soll das belegen. Beginnen wir damit, die Neuerungen in der empirischen Entwicklung der letzten Jahre nachzuzeichnen, um dann eine Kosten-Nutzen-Bilanz für energische Klimapolitik, die das 2° Ziel ernst nimmt, genannt Nutzenwaage, unter Risiko zu erstellen. Das Nutzenpotenzial durch den Schutz zukünftiger Generationen wird durch dieses Modell sichtbar und damit wie wichtig dieser Schutz für den Utilitarismus ist.…Read more
  •  4
    Lassen sich die Folgen von Handlungen vorhersehen? Wege zu einer Heuristik des Entscheidens
    In Vuko Andrić & Bernward Gesang (eds.), Handbuch Utilitarismus, Springer Berlin Heidelberg. pp. 113-121. 2025.
    In diesem Aufsatz soll zuerst gezeigt werden, dass es eine skeptische, eine methodische und eine empirische Herausforderung für die These des Konsequentialismus gibt, man könne Handlungen an Folgen messen, die sich in Zukunft einstellen. So werden in diesem Aufsatz alternative Entscheidungsheuristiken für auf Erwartungsnutzen-Analysen gedrillte Utilitaristen gesucht, die generell die epistemische Verunsicherung verringern können und es erlauben, weiterhin von Folgen bzw. deren Erwartungsnutzen a…Read more
  •  3
    Gerechtigkeit, Individualrechte und Geheimhaltung im Utilitarismus
    In Vuko Andrić & Bernward Gesang (eds.), Handbuch Utilitarismus, Springer Berlin Heidelberg. pp. 219-229. 2025.
    Dem Utilitarismus wird vorgeworfen, Individual- und Menschenrechte beliebig zu Gunsten größerer Gesamtnutzensummen zu verrechnen. Das wird in diesem Kapitel als nicht notwendig erwiesen, man kann robuste Rechte im Überlegungsgleichgewicht rechtfertigen. Robuste Individualrechte, die gerade gegen eine staatliche Verrechnung des Einzelnen gerichtet sind, sind der soziale Kitt, dem aufgeklärte Gesellschaften einen guten Teil ihres Erfolgs verdanken. Sie bannen Ängste, stabilisieren Institutionen un…Read more
  •  39
    Handbuch Utilitarismus (edited book)
    Springer Berlin Heidelberg. 2025.
    In diesem Handbuch wird erstmals im deutschsprachigen Raum das Paradigma des Utilitarismus umfassend und systematisch behandelt. Sowohl die Grundlagen und Grundbegriffe der Theorie und ihre wichtigsten Proponenten wie auch wichtige Anwendungsbereiche in der Gegenwart werden beleuchtet. Medizinethik, Klimaethik und effektiver Altruismus sind beispielsweise ebenso prominent vertreten wie Demokratie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.
  •  6
    Natürlichkeit und Mannigfaltigkeit als Kriterien der angewandten Ethik?
    In Andreas Vieth, Christoph Halbig & Angela Kallhoff (eds.), Ethik und die Möglichkeit einer guten Welt, Walter De Gruyter. pp. 71-82. 2008.
  •  37
    Deskriptive oder normative Wissenschaftstheorie? (edited book)
    De Gruyter. 2005.
  •  21
  •  52
    Der ethische Relativismus hat sich vielfach als überzeugende Theorie erwiesen. Es soll erörtert werden, welche Konsequenzen sich für universalistische Ansprüche der Ethik ergeben, falls man einen Relativismus akzeptiert, der die Objektivität moralischer Aussagen relativ zu einem "moral framework" oder Rahmenkonzept bestimmt . Kann es unter dieser Bedingung noch universelle Kriterien ethischen Entscheidens geben? Der Begriff "universell" kann a) ausdrücken, daß man bestimmte Kriterien aus einem R…Read more
  •  104
    Der nutzenbegriff Des utilitarismus
    Erkenntnis 52 (3): 373-401. 2000.
    In diesem Aufsatz wird erörtert, was unter dem Nutzen zu verstehen ist, den die utilitaristische Ethik maximieren will. Der klassische Utilitarist glaubt, die Lebewesen würden ausschließlich positive Befriedigungsgefühle, also bestimmte mentale Zustände anstreben. Der Präferentialist meint, es gehe den Lebewesen um die Erzeugung der extramentalen Weltzustände, die gewünscht werden. Dabei ist es nicht notwendig, daß die Erfüllung des Wunsches vom Wünschenden erfahren wird. Mentale Zustände werden…Read more
  • Xvii. Deutscher Kongreß Für Philosophie
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 51 (1). 1997.
  •  52
    Über das Einstimmigkeitspostulat im Kontraktualismus1
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 76 (3): 388-403. 2022.
    A legitimate moral justification has to be given by justifying a norm to everyone. Achieving unanimity about norms is a moral correctness criterion for certain contract theories. What exactly is meant by unanimity? Most contract theorists quickly agree that unanimity, understood as the explicit factual agreement of everyone to a norm candidate, is de facto impossible to achieve. It is stated that the following types of consent can replace de facto unanimous consent: a) majority consent; b) ratio…Read more
  •  52
    Perfektionierung des Menschen
    De Gruyter. 2007.
    Sollen Menschen ihre "normalen" Eigenschaften verbessern und so die menschliche Natur neu gestalten? Die Forschung sucht etwa nach Präparaten, die das Gedächtnis verbessern, das Leben verlängern und Gefühle verändern können. Tierversuche sind bereits erfolgreich. Führt die Befreiung von allen Grenzen von Körper und Geist in eine Katastrophe oder erwarten uns neue Chancen? Das Buch soll die Perfektionierung des Menschen leicht verständlich und philosophisch anspruchsvoll hinterfragen. Dabei werde…Read more
  •  121
    G. E. Schulzes »Aenesidemus«
    Fichte-Studien 33 (1): 17-30. 2009.
  •  70
    Der moralische Realismus und das Relativitätsargument
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 62 (2): 157-180. 2008.
    In diesem Aufsatz geht es vorrangig darum, moralische Divergenzen zu diskutieren. Realistische Argumente zur Erklärung von den durch Mackies „Relativitätsargument“ ins Spiel gebrachten Divergenzen werden verworfen, was bestimmte Formen des Relativismus erhärtet. So lässt sich z.B. selbst unter weitgehend idealen Diskursbedingungen in einem Seminar über Ethik kein Konsens erzielen, ob deontologische oder utilitaristische Meinungen richtig sind. Dies lässt die realistische Verteidigung unplausibel…Read more
  •  76
    Welche Klimapolitik lässt sich moralisch rechtfertigen?
    Jahrbuch für Wissenschaft Und Ethik 16 (1): 141-158. 2012.
    Name der Zeitschrift: Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik Jahrgang: 16 Heft: 1 Seiten: 141-158
  •  291
    Are moral philosophers moral experts?
    Bioethics 24 (4): 153-159. 2008.
    In this paper I examine the question of whether ethicists are moral experts. I call people moral experts if their moral judgments are correct with high probability and for the right reasons. I defend three theses, while developing a version of the coherence theory of moral justification based on the differences between moral and nonmoral experience: The answer to the question of whether there are moral experts depends on the answer to the question of how to justify moral judgments. Deductivism a…Read more
  •  263
    Passive and active euthanasia: What is the difference? (review)
    Medicine, Health Care and Philosophy 11 (2): 175-180. 2008.
    In order to discuss the normative aspects of euthanasia one has to clarify what is meant by active and passive euthanasia. Many philosophers deny the possibility of distinguishing the two by purely descriptive means, e.g. on the basis of theories of action or the differences between acting and omitting to act. Against this, such a purely descriptive distinction will be defended in this paper by discussing and refining the theory developed by Dieter Birnbacher in his “Tun und Unterlassen”. On thi…Read more
  •  60
    Eine biolinguistische Kritik Wittgensteins
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 46 (4). 1992.
  •  46
    The question of the moral relevance of the individual demand is fundamental to many purchase decisions of daily consumer life. Can a single purchase make a difference for the better or worse? Each individual consumer could argue that companies are unlikely to adjust their production due to one single item more or less being sold. He might therefore decide not to change his consumption behavior but instead to rely on the effort of others, a pattern commonly referred to as collective action proble…Read more
  •  202
    Definition of the problem: In order to discuss the normative aspects of euthanasia one has to clarify what is meant by active and passive euthanasia. Arguments and conclusion: Many theoreticians deny the possibility of distinguishing between the two by purely descriptive means, e.g. on the basis of theories of action or the differences between acting and omitting. On the contrary, such a purely descriptive distinction will be defended in this paper by summarizing and refining the theory of Diete…Read more
  •  83
    Utilitarianism with a human face
    Journal of Value Inquiry 39 (2): 169-181. 2005.