•  24
    Mögliche Begründungen des Utilitarismus
    In Vuko Andrić & Bernward Gesang (eds.), Handbuch Utilitarismus, Springer Berlin Heidelberg. pp. 351-368. 2025.
    In diesem Kapitel sollen drei aussichtsreiche Strategien zur Begründung des Utilitarismus skizziert werden, um einen Überblick über mögliche Begründungen zu geben. 1. Der von R. Hare beschrittene, deduktive Weg. Bei der deduktiven Rechtfertigung von Moralurteilen werden sämtliche Moralurteile aus einer allgemeinen Theorie deduziert, die den wissenschaftstheoretischen Standards für Theorien (Einfachheit, Erklärungswert usw.) genügen soll. Ein Zirkelargument gegen Hare wird diskutiert und relativi…Read more
  •  22
    Warum ein Handbuch Utilitarismus?
    In Vuko Andrić & Bernward Gesang (eds.), Handbuch Utilitarismus, Springer Berlin Heidelberg. pp. 3-9. 2025.
    Wozu ein deutschsprachiges Handbuch zum Utilitarismus? Eine kurze Antwort: Die Studierenden bevorzugen deutschsprachige Texte, wie lange Universitätserfahrung lehrt. Also gerät jede Theorie ins Hintertreffen, bei der das Studienmaterial nicht auf Deutsch verfügbar ist. Eine ausführlichere Antwort: Deutschland gilt als Nation, die ethisch durch Immanuel Kant geprägt ist und die eine „natürliche Feindschaft“ zum Utilitarismus aufgebaut hat. Diese Feindschaft wurde zuletzt in der „Singer-Affäre“ in…Read more
  •  4
    Utilitarismus und Klimaethik
    In Vuko Andrić & Bernward Gesang (eds.), Handbuch Utilitarismus, Springer Berlin Heidelberg. pp. 531-540. 2025.
    Der Utilitarismus ist besonders leistungsfähig in der Zukunftsethik. Dieses Kapitel soll das belegen. Beginnen wir damit, die Neuerungen in der empirischen Entwicklung der letzten Jahre nachzuzeichnen, um dann eine Kosten-Nutzen-Bilanz für energische Klimapolitik, die das 2° Ziel ernst nimmt, genannt Nutzenwaage, unter Risiko zu erstellen. Das Nutzenpotenzial durch den Schutz zukünftiger Generationen wird durch dieses Modell sichtbar und damit wie wichtig dieser Schutz für den Utilitarismus ist.…Read more
  •  5
    Lassen sich die Folgen von Handlungen vorhersehen? Wege zu einer Heuristik des Entscheidens
    In Vuko Andrić & Bernward Gesang (eds.), Handbuch Utilitarismus, Springer Berlin Heidelberg. pp. 113-121. 2025.
    In diesem Aufsatz soll zuerst gezeigt werden, dass es eine skeptische, eine methodische und eine empirische Herausforderung für die These des Konsequentialismus gibt, man könne Handlungen an Folgen messen, die sich in Zukunft einstellen. So werden in diesem Aufsatz alternative Entscheidungsheuristiken für auf Erwartungsnutzen-Analysen gedrillte Utilitaristen gesucht, die generell die epistemische Verunsicherung verringern können und es erlauben, weiterhin von Folgen bzw. deren Erwartungsnutzen a…Read more
  •  3
    Gerechtigkeit, Individualrechte und Geheimhaltung im Utilitarismus
    In Vuko Andrić & Bernward Gesang (eds.), Handbuch Utilitarismus, Springer Berlin Heidelberg. pp. 219-229. 2025.
    Dem Utilitarismus wird vorgeworfen, Individual- und Menschenrechte beliebig zu Gunsten größerer Gesamtnutzensummen zu verrechnen. Das wird in diesem Kapitel als nicht notwendig erwiesen, man kann robuste Rechte im Überlegungsgleichgewicht rechtfertigen. Robuste Individualrechte, die gerade gegen eine staatliche Verrechnung des Einzelnen gerichtet sind, sind der soziale Kitt, dem aufgeklärte Gesellschaften einen guten Teil ihres Erfolgs verdanken. Sie bannen Ängste, stabilisieren Institutionen un…Read more
  •  42
    Handbuch Utilitarismus (edited book)
    Springer Berlin Heidelberg. 2025.
    In diesem Handbuch wird erstmals im deutschsprachigen Raum das Paradigma des Utilitarismus umfassend und systematisch behandelt. Sowohl die Grundlagen und Grundbegriffe der Theorie und ihre wichtigsten Proponenten wie auch wichtige Anwendungsbereiche in der Gegenwart werden beleuchtet. Medizinethik, Klimaethik und effektiver Altruismus sind beispielsweise ebenso prominent vertreten wie Demokratie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.
  •  7
    Natürlichkeit und Mannigfaltigkeit als Kriterien der angewandten Ethik?
    In Andreas Vieth, Christoph Halbig & Angela Kallhoff (eds.), Ethik und die Möglichkeit einer guten Welt, Walter De Gruyter. pp. 71-82. 2008.
  •  39
    Deskriptive oder normative Wissenschaftstheorie? (edited book)
    De Gruyter. 2005.
  •  23
  •  106
    Der nutzenbegriff Des utilitarismus
    Erkenntnis 52 (3): 373-401. 2000.
    In diesem Aufsatz wird erörtert, was unter dem Nutzen zu verstehen ist, den die utilitaristische Ethik maximieren will. Der klassische Utilitarist glaubt, die Lebewesen würden ausschließlich positive Befriedigungsgefühle, also bestimmte mentale Zustände anstreben. Der Präferentialist meint, es gehe den Lebewesen um die Erzeugung der extramentalen Weltzustände, die gewünscht werden. Dabei ist es nicht notwendig, daß die Erfüllung des Wunsches vom Wünschenden erfahren wird. Mentale Zustände werden…Read more
  •  52
    Der ethische Relativismus hat sich vielfach als überzeugende Theorie erwiesen. Es soll erörtert werden, welche Konsequenzen sich für universalistische Ansprüche der Ethik ergeben, falls man einen Relativismus akzeptiert, der die Objektivität moralischer Aussagen relativ zu einem "moral framework" oder Rahmenkonzept bestimmt . Kann es unter dieser Bedingung noch universelle Kriterien ethischen Entscheidens geben? Der Begriff "universell" kann a) ausdrücken, daß man bestimmte Kriterien aus einem R…Read more
  •  73
    Bevölkerungspolitik als Mittel des Klimaschutzes
    Jahrbuch für Recht Und Ethik 29 (1): 137-147. 2021.
    The free choice of the number of offspring is a fundamental right, emphasised for instance by the eighth principle of the 1994 UN Cairo Conference. The idea of a population policy advocated „with coercion“ is frowned upon by churches and many NGOs. But does this policy have to be implemented with „coercion“ or are incentives enough? And where are the boundaries between constraints and incentives? The following article addresses these philosophical questions. We are recklessly ignoring the adjust…Read more
  •  144
    Utilitarianism and Heuristics
    Journal of Value Inquiry 55 (4): 705-723. 2020.
  •  58
  •  155
    Climate Change—Do I Make a Difference?
    Environmental Ethics 39 (1): 3-19. 2017.
    When an individual’s action is only one among a large number of similar actions and does not seem to make any difference to the bad collective outcome, can it nonetheless be condemned by act utilitarianism? This question has currently regained interest with papers, e.g., by Shelly Kagan, Julia Nefsky, and Felix Pinkert. Christopher Morgan-Knapp and Charles Goodman answer the question in the affirmative for miniscule emissions in the context of climate change. They use expected utility analysis a…Read more
  •  36
    Das Buch enthält einen interessanten Versuch einer kriteriologischen Ergänzung des Kritischen Rationalismus unter Verwendung einer neuen Version der evolutionären Erkenntnistheorie. Durch Klärung der Rolle der empirischen Basis in der Methodologie der Realwissenschaften wird eine Verbindung zwischen dieser Methodologie und der Korrespondenztheorie der Wahrheit hergestellt.Hans Albert
  •  125
    Kann man die Achtung der Menschenwürde als Prinzip der normativen Ethik retten?
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 64 (4): 474-497. 2010.
    In diesem Aufsatz werden die Interpretationen des Begriffs Menschenwürde vorgestellt, die in den aktuellen ethischen Debatten die am häufigsten diskutierten sind. Dabei handelt es sich um die traditionelle und die Kantische Theorie sowie um die Demütigungs- und die Achtungstheorie. Zudem werden zwei Ansätze präsentiert, die Menschenwürde über Relationen zu Menschenrechten erklären. Es soll ermittelt werden, ob einer der Kandidaten das Potenzial hat, einen begründbaren, gehaltvollen, präzisen und…Read more
  •  29
    [Enhancement between self-realization and self-deception]
    Ethik in der Medizin: Organ der Akademie für Ethik in der Medizin 18 (1): 10-26. 2006.
  •  53
    Über das Einstimmigkeitspostulat im Kontraktualismus1
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 76 (3): 388-403. 2022.
    A legitimate moral justification has to be given by justifying a norm to everyone. Achieving unanimity about norms is a moral correctness criterion for certain contract theories. What exactly is meant by unanimity? Most contract theorists quickly agree that unanimity, understood as the explicit factual agreement of everyone to a norm candidate, is de facto impossible to achieve. It is stated that the following types of consent can replace de facto unanimous consent: a) majority consent; b) ratio…Read more
  • Xvii. Deutscher Kongreß Für Philosophie
    Zeitschrift für Philosophische Forschung 51 (1). 1997.