•  9
    Parteien
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 373-377. 2024.
    In Tocquevilles De la démocratie en Amérique sind drei Kapitel dem Problem der politischen Parteien gewidmet. In der ersten Démocratie untersucht der Autor zunächst die Parteien in Amerika, um dann über die politischen Vereinigungen in Amerika im Allgemeinen zu sprechen. In der zweiten Démocratie geht er auf die Verbindungen zwischen den nicht-politischen Vereinigungen und den politischen Vereinigungen ein.
  •  8
    Atheismus
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 235-238. 2024.
    Tocqueville gebraucht das Wort ‚Atheismus‘ ziemlich selten und spricht lieber von „incrédulité“ – das man mit „Unglaube“ übersetzen könnte – oder von „irreligiosité“ – „Unreligiosität“. Dabei stellt sich heraus, dass er in dem Unglauben bzw. dem Fehlen eines Glaubens, eine Gefahr für die Freiheit in einem demokratischen Zeitalter sieht. Tocqueville geht es demnach nicht so sehr um die Wahrheit oder Falschheit des Atheismus, sondern vielmehr um dessen unmittelbare politische Konsequenzen.
  •  5
    Blaise Pascal (1623–1662)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 195-199. 2024.
    Der Philosoph und Mathematiker Pascal gehört zu jenen Denkern, die Tocqueville am tiefsten beeinflusst haben, und zwar nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch. Sein Freund Louis de Kergorlay teilt ihm in einem Brief aus dem Jahr 1834 mit, dass er sich Montesquieu (s. Kap. 36), Rousseau (s. Kap. 39) und Pascal als „Meister“ und als stilistische Vorbilder nehmen sollte und weist ihn darauf hin, dass er deren Stil schon sporadisch annimmt (OC XIII, 1, 366). Zwei Jahre später schreibt ihm Toc…Read more
  •  9
    Sozialismus
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 439-443. 2024.
    Tocquevilles Lebens- und Schaffensperiode fällt mit der ersten Blütezeit des Sozialismus zusammen, und die vor allem in den 1840er Jahren starke Präsenz sozialistischen Gedankenguts in den politischen Debatten Frankreichs gibt ihm die Gelegenheit, sich mit dem Sozialismus zu befassen und sich ganz klar von ihm zu distanzieren. Einige der wichtigsten Texte Tocquevilles zum Sozialismus sind im dritten Teil des dritten Bandes der Œuvres complètes abgedruckt.
  •  3
    Charles de Secondat, baron de la Brède et de Montesquieu (1689–1755)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 189-193. 2024.
    Der Vergleich zwischen Alexis de Tocqueville und Charles de Montesquieu (1689–1755) stammt nicht erst aus dem 20. Jahrhundert, sondern wurde schon von Zeitgenossen Tocquevilles gemacht, die im Autor der Démocratie en Amérique einen neuen Montesquieu sahen (OC XIII, 1, 274, FN). Nachdem Tocqueville am 21. April 1842 seine Antrittsrede an der Académie française gehalten hatte, wo er den Sitz des Grafen von Cessac übernommen hatte, antwortete ihm Mathieu Louis Molé. In dieser Antwort sagt der Cousi…Read more
  •  7
    Schriften über Indien
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 75-78. 2024.
    Neben Amerika und Nordafrika hat sich Tocqueville auch für den indischen Subkontinent und dessen Kultur, aber auch und besonders für die erfolgreiche und auf den ersten Blick ‚geheimnisvolle‘ Kolonisierung Indiens durch die Engländer interessiert.In diesem Kapitel soll zunächst das Erwecken des Tocquevilleschen Wissensdurstes thematisiert werden, um dann auf das Thema der englischen Kolonisierung zu kommen. Abschließend werden Tocquevilles Aussagen über die indische Religion und die Spuren eines…Read more
  •  7
    René Descartes (1596–1650)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 145-149. 2024.
    „Descartes, der größte Demokrat“ (Tocqueville 2010, 700, FN e). Auch wenn dieser Satz nicht den Weg in die Endfassung des zweiten Bandes der Démocratie gefunden hat, so fasst er doch wahrscheinlich besser als jeder andere (und es gibt deren so gut wie keine) Tocquevilles Ansichten über seinen Landsmann René Descartes und dessen Philosophie zusammen. Das erste Kapitel, in dem „die philosophische Methode der Amerikaner“ vorgestellt wird, zeigt, wieso die Philosophie Descartes’ – mit der sich Tocqu…Read more
  •  12
    Aristoteles (384 v. Chr.–322 v. Chr.)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 121-125. 2024.
    Auch wenn AristotelesAristoteles im Gesamtwerk Tocquevilles nur sehr selten erwähnt wird – im Briefwechsel mit Gustave de BeaumontBeaumont, Gustave Bonnin de La Bonninière de (wobei es Beaumont ist, der ihn erwähnt) und in den Mélanges –, so lassen sich doch einige Themen identifizieren, die den beiden Denkern gemeinsam sind und die, auch wenn sie nicht auf einen direkten Einfluss des griechischen Philosophen auf den Franzosen schließen lassen, dennoch die Behauptung einer Geistesverwandtschaft …Read more
  •  2
    Als gelerntem Juristen konnte Tocqueville das Gefängniswesen nicht völlig gleichgültig sein. Das als offizieller Anlass für die Amerikareise angeführte Interesse an den amerikanischen Gefängnissen war demnach mehr als nur ein nützlicher Vorwand, um eine – bezahlte – Suspendierung vom Dienst zu beantragen. Dass Tocqueville sich tatsächlich auch für die Gefängnisfrage als solche interessierte, zeigen u. a. die Berichte, die er für das Parlament verfasste und die Reden, die er im Parlament hielt.
  •  8
    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 205-209. 2024.
    Mit Montesquieu und Voltaire gehört Jean-Jacques Rousseau zu den französischen Autoren des 18. Jahrhunderts, die einen großen Teil der Lektürezeit des jungen Alexis de Tocqueville eingenommen und die sein Denken zumindest beeinflusst haben. In einem Brief an Louis de Kergorlay aus dem Jahr 1836, schreibt Tocqueville seinem Freund, dass es drei Menschen gibt, mit denen er jeden Tag lebt, nämlich Pascal (s. Kap. 37), Montesquieu (s. Kap. 36) und Rousseau (OC XIII, 1, 418). Tocqueville liest diese …Read more
  •  6
    Platon (428/427 v. Chr.–348/347 v. Ch.)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 201-204. 2024.
    Der 16. Band des bei Gallimard erschienenen Gesamtwerkes enthält, auf drei Seiten, Aufzeichnungen, die Tocqueville um 1836/37 über Platon gemacht hat. In Briefen an Louis de Kergorlay (OC XIII, 1, 388) und Pierre-Paul Royer-Collard (OC XI, 19), beide im August 1836 in Baden verfasst, weist Tocqueville darauf hin, dass er u. a. dabei ist, Platon zu lesen. Obwohl Tocqueville die spiritualistische Grundausrichtung der Platonischen Philosophie mit ihrem strikten Dualismus gutheißt, gibt es doch eini…Read more
  •  16
    Vorurteil
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 489-493. 2024.
    Kants aufklärerischer Appell an seine Mitmenschen, den Mut zu haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, ist als ein Aufruf zu deuten, sich aller Vorurteile zu befreien und nur solche Aussagen als wahr zu akzeptieren, die von der eigenen Vernunft bzw. vom eigenen Verstand als wahr eingesehen wurden. Dieser Appell lebt von der Hoffnung, die sich schon im Cartesischen Zweifel geäußert hatte, dass prinzipiell jeder Mensch dazu fähig ist, die Wahrheit zu erkennen. Diese trägt nämlich den Stem…Read more
  •  14
    Thomas Hobbes (1588–1679)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 161-164. 2024.
    Auch wenn man davon ausgehen kann, dass Tocqueville von Hobbes gehört hatte und dass er auch zumindest die vom englischen Philosophen vertretenen Hauptthesen kannte – etwa über Arthur de Gobineau –, so ist nicht ganz klar, ob er ein Werk von Hobbes gelesen hatte. In der ersten Démocratie erwähnt er zwar ausdrücklich den homo puer robustus, der im De Cive von Hobbes auftaucht, aber es scheint eher so zu sein, dass Tocqueville diese Hobbessche Charakterisierung des Menschen nur indirekt über Rouss…Read more
  •  17
    Vorsehung
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 483-488. 2024.
    Der ausführliche Index rerum et nominorum der durch Nolla herausgegebenen historisch-kritischen Ausgabe der Démocratie erstreckt sich über mehr als 60 Seiten und dürfte mehr als 1000 Einträge umfassen, davon viele, die sich nur auf einmal auftauchende Begriffe oder Namen beziehen. Die große Abwesende in diesem Index ist die Vorsehung (providence), so als ob es sich bei diesem Begriff um einen absolut nebensächlichen Begriff handelte, der in keiner Weise dazu beiträgt, das Tocquevillesche Œuvre z…Read more
  •  3
    Jacques-Bénigne Bossuet (1627–1704)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 131-133. 2024.
    Bossuet ist eine der markantesten französischen Persönlichkeiten des 17. Jahrhunderts. Er hat nicht nur einen Namen als Theologe und brillanter Prediger hinterlassen, sondern auch als politischer Berater bzw. Lehrer und gilt darüber hinaus als ein brillanter Stilist. Sein Einfluss auf Tocqueville beschränkt sich aber nicht nur auf die Ebene des Stils, sondern findet sich auch auf der Ebene der Geschichtsphilosophie wieder (Boesche 1992, 38). Wie Bossuet erkennt auch Tocqueville den Willen Gottes…Read more
  •  13
    Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung (edited book)
    with Oliver Hidalgo and Skadi Siiri Krause
    J.B. Metzler. 2024.
    Das Handbuch gewährt einen umfassenden Überblick über Tocquevilles Leben, Werk und Wirkung auf dem aktuellen Stand der historischen, philosophischen und sozialwissenschaftlichen Forschung. Dem äußerst facettenreichen, in Deutschland aber nach wie vor unterschätzten Autor widmet dieser Band eine ebenso kompakte wie systematische Darstellung, die auf der Basis eines strukturierten Zugriffs und unter Berücksichtigung aller seiner Schriften verschiedene Aspekte seines Denkens erfasst. Deutschsprachi…Read more
  •  3
    L’intervention punitive ou De l’extension du droit pénal aux relations internationales
    Schweizerische Zeitschrift Für Philosophie 64 (StPh64). 2005.
  •  1
    Humanisme juridique et loi naturelle
    Revue de Théologie Et de Philosophie 133 (1): 19-34. 2001.
  • Reconciliation ou justice?
    Revue de Théologie Et de Philosophie 52 (4): 353. 2002.
  •  1
    L'État a-t-il un devoir catégorique de punir?
    Revue de Théologie Et de Philosophie 141 (2): 127-140. 2009.
  •  35
    René Descartes (1596–1650)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 145-149. 2021.
    „Descartes, der größte Demokrat“ (Tocqueville 2010, 700, FN e). Auch wenn dieser Satz nicht den Weg in die Endfassung des zweiten Bandes der Démocratie gefunden hat, so fasst er doch wahrscheinlich besser als jeder andere (und es gibt deren so gut wie keine) Tocquevilles Ansichten über seinen Landsmann René Descartes und dessen Philosophie zusammen. Das erste Kapitel, in dem „die philosophische Methode der Amerikaner“ vorgestellt wird, zeigt, wieso die Philosophie Descartes’ – mit der sich Tocqu…Read more
  •  25
    Thomas Hobbes (1588–1679)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 161-164. 2021.
    Auch wenn man davon ausgehen kann, dass Tocqueville von Hobbes gehört hatte und dass er auch zumindest die vom englischen Philosophen vertretenen Hauptthesen kannte – etwa über Arthur de Gobineau –, so ist nicht ganz klar, ob er ein Werk von Hobbes gelesen hatte. In der ersten Démocratie erwähnt er zwar ausdrücklich den homo puer robustus, der im De Cive von Hobbes auftaucht, aber es scheint eher so zu sein, dass Tocqueville diese Hobbessche Charakterisierung des Menschen nur indirekt über Rouss…Read more
  •  41
    Blaise Pascal (1623–1662)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 195-199. 2021.
    Der Philosoph und Mathematiker Pascal gehört zu jenen Denkern, die Tocqueville am tiefsten beeinflusst haben, und zwar nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch. Sein Freund Louis de Kergorlay teilt ihm in einem Brief aus dem Jahr 1834 mit, dass er sich Montesquieu (s. Kap. 36), Rousseau (s. Kap. 39) und Pascal als „Meister“ und als stilistische Vorbilder nehmen sollte und weist ihn darauf hin, dass er deren Stil schon sporadisch annimmt (OC XIII, 1, 366). Zwei Jahre später schreibt ihm Toc…Read more
  •  21
    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 205-209. 2021.
    Mit Montesquieu und Voltaire gehört Jean-Jacques Rousseau zu den französischen Autoren des 18. Jahrhunderts, die einen großen Teil der Lektürezeit des jungen Alexis de Tocqueville eingenommen und die sein Denken zumindest beeinflusst haben. In einem Brief an Louis de Kergorlay aus dem Jahr 1836, schreibt Tocqueville seinem Freund, dass es drei Menschen gibt, mit denen er jeden Tag lebt, nämlich Pascal (s. Kap. 37), Montesquieu (s. Kap. 36) und Rousseau (OC XIII, 1, 418). Tocqueville liest diese …Read more
  •  31
    Charles de Secondat, baron de la Brède et de Montesquieu (1689–1755)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 189-193. 2021.
    Der Vergleich zwischen Alexis de Tocqueville und Charles de Montesquieu (1689–1755) stammt nicht erst aus dem 20. Jahrhundert, sondern wurde schon von Zeitgenossen Tocquevilles gemacht, die im Autor der Démocratie en Amérique einen neuen Montesquieu sahen (OC XIII, 1, 274, FN). Nachdem Tocqueville am 21. April 1842 seine Antrittsrede an der Académie française gehalten hatte, wo er den Sitz des Grafen von Cessac übernommen hatte, antwortete ihm Mathieu Louis Molé. In dieser Antwort sagt der Cousi…Read more
  •  32
    Joseph de Maistre (1753–1821)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 181-184. 2021.
    Der in Chambéry geborene Joseph de Maistre ist, mit Louis-Ambroise de Bonald, einer der vehementesten Gegner der Französischen Revolution. Seine 1796 veröffentlichten Considérations sur la France schließen sich an Burkes Considerations on the Revolution in France an, übertreffen diese aber noch an Vehemenz, bedingt vor allem durch de Maistres ultramontane Einstellungen. In seinem posthum veröffentlichten De la souveraineté populaire setzt sich de Maistre polemisch mit Rousseaus Thesen auseinande…Read more
  •  28
    Niccolò Machiavelli (1469–1527)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 175-179. 2021.
    Während eines zweimonatigen Aufenthalts in der Schweiz im Sommer 1836, hat Tocqueville einige kurze Aufzeichnungen zu Machiavelli gemacht (OC XVI, 541–550), dessen Gesamtwerk er in einer in den Jahren 1823–1826 erschienenen zwölfbändigen französischen Übersetzung besaß – in seiner Bibliothek hatte er auch eine dreibändige italienische Ausgabe. Die Begegnung mit Machiavelli in der Schweiz mag zwar, wie Richter (2005) es formuliert, kurz gewesen sein, aber sie war nachhaltig, und man kann nicht nu…Read more
  •  16
    Immanuel Kant (1724–1804)
    In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 165-167. 2021.
    Es ist unwahrscheinlich, dass Tocqueville Kant gelesen hat. In einem Brief an Gobineau fragt er diesen, ihm Kants Lehre zusammenzufassen, da er selbst kein Deutsch könne (OC IX, 60). Dieser einzig relevante Hinweis auf Kant im Werk Tocquevilles erfolgt im Rahmen einer Überlegung zur Moral: Tocqueville will den Zusammenhang zwischen Religion und Moral ergründen und will vor allem wissen, inwiefern die moderne Moral sich vom Christentum und der christlichen Moral entfernt. Da Kant einer der wichti…Read more