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14Political Liberalism and the virtue of rationalityIn Georg Meggle (ed.), Rationalität, Realismus, Revision / Rationality, Realism, Revision: Vorträge des 3. internationalen Kongresses der Gesellschaft für Analytische Philosophie vom 15. bis zum 18. September 1997 in München / Proceedings of the 3rd international Congress of the Society for Analytical Philosophy September 15-18, 1997 in Munich, De Gruyter. pp. 751-758. 2000.
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11Political Liberalism and the virtue of rationalityIn Winfried Franzen (ed.), Rationalität, Realismus, Revision / Rationality, Realism, Revision: Vorträge des 3. internationalen Kongresses der Gesellschaft für Analytische Philosophie vom 15. bis zum 18. September 1997 in München / Proceedings of the 3rd international Congress of the Society for Analytical Philosophy September 15-18, 1997 in Munich, De Gruyter. pp. 751-758. 2000.
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13Die aristokratische Sorge bei Georges Sorel und Alexis de TocquevilleIn Georges Sorel: Auf der Suche nach einer Politik der Erhabenheit, Nomos Verlagsgesellschaft Mbh & Co. Kg. pp. 59-82. 2024.
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7AnhangIn Georges Sorel: Auf der Suche nach einer Politik der Erhabenheit, Nomos Verlagsgesellschaft Mbh & Co. Kg. pp. 153-214. 2024.
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23Zu den AutorenIn Georges Sorel: Auf der Suche nach einer Politik der Erhabenheit, Nomos Verlagsgesellschaft Mbh & Co. Kg. pp. 215-215. 2024.
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20Einleitung: Georges Sorel: Die Suche nach dem sozialistischen Erhabenen in einer Welt des bürgerlichen MittelmaßesIn Georges Sorel: Auf der Suche nach einer Politik der Erhabenheit, Nomos Verlagsgesellschaft Mbh & Co. Kg. pp. 13-24. 2024.
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24Erhabene und erhebende vs. kleinliche und erniedrigende Gewalt bei Georges SorelIn Georges Sorel: Auf der Suche nach einer Politik der Erhabenheit, Nomos Verlagsgesellschaft Mbh & Co. Kg. pp. 83-104. 2024.
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34Georges Sorel: Auf der Suche nach einer Politik der Erhabenheit (edited book)Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG. 2024.Georges Sorel (1847–1922) ist vor allem bekannt als Theoretiker des in der Form des Mythos konzipierten gewaltsamen Generalstreiks: Um die Arbeiter zum Kampf zu motivieren, müssen sie ihre oft kleinen, lokalen Kämpfe stets vor dem als Horizont gedachten Generalstreik denken. Mit diesem Generalstreik dringt der Gedanke des Erhabenen in den Klassenkampf – ein Kampf, der, will er die Dimension des Erhabenen bewahren, nicht in eine hasserfüllte Blutschlacht entarten darf. Der Sozialismus von Georges…Read more
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4Niccolò Machiavelli (1469–1527)In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 175-179. 2024.Während eines zweimonatigen Aufenthalts in der Schweiz im Sommer 1836, hat Tocqueville einige kurze Aufzeichnungen zu Machiavelli gemacht (OC XVI, 541–550), dessen Gesamtwerk er in einer in den Jahren 1823–1826 erschienenen zwölfbändigen französischen Übersetzung besaß – in seiner Bibliothek hatte er auch eine dreibändige italienische Ausgabe. Die Begegnung mit Machiavelli in der Schweiz mag zwar, wie Richter (2005) es formuliert, kurz gewesen sein, aber sie war nachhaltig, und man kann nicht nu…Read more
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20MonarchieIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 359-362. 2024.Tocqueville kam 1805 unter dem ersten Kaiserreich zur Welt und starb 1859 unter dem zweiten Kaiserreich. Sein Studium absolvierte er unter dem restaurierten Königreich der Bourbonen, an dessen Spitze Ludwig XVIII.Louis XVIII (Ludwig XVIII.) und dann Karl X. standen, und bekannt wurde er unter der sogenannten Julimonarchie des Bürgerkönigs Louis-PhilippeLouis-Philippe. Sieht man also von den vier Jahren der zweiten Republik (1848–1852) ab, war Tocquevilles Frankreich monarchisch. Der dynastische …Read more
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12PatriotismusIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 379-382. 2024.Auf den ersten Blick sieht es so aus, als könnten Liberale keine guten Patrioten sein oder werden. Der übertriebene Individualismus der Liberalen, so wird manchmal behauptet, schließt nämlich grundsätzlich aus, dass sie sich für ihr Vaterland einsetzen oder gar ihr Leben dafür opfern. Sogar wenn man in der liberalen Moral eine Pflichtenmoral sieht, so scheint diese sich auf bloße Unterlassungspflichten zu beschränken. Positive Pflichten gegenüber Individuen oder gar gegenüber Kollektiven scheint…Read more
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15Militär/HeerwesenIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 355-358. 2024.Tocquevilles Auseinandersetzung mit militärischen Fragen geschieht sozusagen auf zwei Fronten, der theoretischen und der praktischen bzw. tagespolitischen. Im dritten Teil der zweiten Démocratie widmet er die fünf letzten Kapitel der militärischen Frage. Dort untersucht er, wie demokratische Gesellschaften sich gegenüber dem Krieg positionieren und wie das Heer in solchen Gesellschaften aussieht und funktioniert. Auf praktischer Front befasste sich Tocqueville mit zwei kriegerischen Episoden, in…Read more
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8MélangesIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 117-118. 2024.Der XVI. Band der bei Gallimard erschienenen Gesamtausgabe trägt den Titel Mélanges und enthält eine Reihe kleinerer Schriften Tocquevilles. Der etwa 550 Seiten starke Band enthält Texte, die über eine Periode von über 30 Jahren reichen und fängt mit der 1826 vom damals 21-jährigen Tocqueville verfassten Thèse de licence de droit français an. Der Hauptteil des Bandes bilden die sogenannten Écrits académiques, Schriften, und vor allem Vorträge, die Tocqueville als Mitglied der Société académique …Read more
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11DespotismusIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 253-257. 2024.Wie vor ihm Benjamin Constant zwischen zwei Arten der Freiheit – die der Alten und die der Modernen – unterschieden hatte (s. Kap. 53), unterscheidet Tocqueville zwischen zwei Arten der Unfreiheit, und dementsprechend auch des als Sinnbegriff dieser Unfreiheit fungierenden Despotismus. Wenn er dabei auch, im Gegensatz zu Constant, auf eine zeitgeschichtliche Begrifflichkeit verzichtet und es vorzieht, zwischen einem grausamen und einem sanften Despotismus („despotisme doux“) zu differenzieren, l…Read more
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12BriefwechselIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 95-116. 2024.Neben Gustav de Beaumont haben viele andere Freunde, Kollegen und Lehrer Tocqueville, zum Teil ein Leben lang, begleitet und geprägt.
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14ErziehungIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 259-262. 2024.Auch wenn Tocquevilles Gedanken über die Erziehung und über die Erziehungspolitik nur einen relativ kleinen Platz in seinem Gesamtœuvre einnehmen, spielt für ihn die Erziehung eine ganz wichtige Rolle in der Demokratie, sodass es kein Zufall ist, dass man im zweiten Band der Démocratie mehrere Stellen findet, an denen die absolute Notwendigkeit einer „Aufklärung“ der Menschen behauptet wird: Wo die Menschen sich nur noch nach ihrer Vernunft und nicht mehr einer ihnen äußeren Autorität richten wo…Read more
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15Pantheismus/UnitarismusIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 369-372. 2024.Der Pantheismus ist eine philosophisch-religiöse Lehre die, wie die Etymologie ihrer Bezeichnung es zeigt, Gott (theos) im Ganzen bzw. überall (pan) sieht. Gott ist demnach kein von seiner Schöpfung abgesondertes Wesen, wie es etwa die Hauptströmungen der drei großen monotheistischen Religionen behaupten, sondern er ist überall in seiner Schöpfung präsent und durchdringt diese. Er ist das Ganze der Schöpfung. Auch wenn sie sich in manchen Hinsichten ähneln, sollte der Pantheismus allerdings nich…Read more
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7Immanuel Kant (1724–1804)In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 165-167. 2024.Es ist unwahrscheinlich, dass Tocqueville Kant gelesen hat. In einem Brief an Gobineau fragt er diesen, ihm Kants Lehre zusammenzufassen, da er selbst kein Deutsch könne (OC IX, 60). Dieser einzig relevante Hinweis auf Kant im Werk Tocquevilles erfolgt im Rahmen einer Überlegung zur Moral: Tocqueville will den Zusammenhang zwischen Religion und Moral ergründen und will vor allem wissen, inwiefern die moderne Moral sich vom Christentum und der christlichen Moral entfernt. Da Kant einer der wichti…Read more
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16ChristentumIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 239-242. 2024.Auch wenn er selbst als Jugendlicher den christlichen Glauben seiner Kindheit verloren hat, ist Tocqueville jemand, der während seines ganzen Lebens einerseits wieder nach diesem Glauben sucht, und andererseits auch die Rolle dieses Glaubens – und des religiösen Glaubens schlechthin – für das geordnete und vor allem auch freie menschliche Zusammenleben untersucht und hervorhebt. Das Christentum und die freie demokratische Gesellschaft, so ließe sich eines der Grundanliegen Tocquevilles zusammenf…Read more
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14AristokratieIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 223-229. 2024.„Alexis de Clérel, comte de Tocqueville“, so lautet der eigentliche und vollständige Name Tocquevilles, den er aber selbst auf „Alexis de Tocqueville“ verkürzte. In einem Brief an Sophie Swetchine aus dem Jahr 1856 schreibt er bezüglich seines Adelstitels, er habe ihn am Anfang nicht benutzt, weil er sich noch zu jung dafür fand, habe sich dann aber daran gewohnt, und sei dabei verblieben (OC XV, 2, 301). Auch wenn er seinen aristokratischen Ursprung, und vor allem bestimmte damit einhergehende …Read more
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23GrandeurIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 297-301. 2024.Während das französische Wort grandeur und sein deutsches Äquivalent (‚Größe‘) in der Physik lediglich mit der Möglichkeit der Messbarkeit in Verbindung gebracht werden, sodass auch in allen Hinsichten ganz kleine Dinge eine Größe haben können, ist es ganz anders um grandeur bestellt, wenn man sie in einem moralischen Sinn versteht. Unter grandeur ist dann, so der Larousse (Ausgabe von 1989), eine Eigenschaft zu verstehen, durch die ein Mensch sich auszeichnet, wie etwa sein Einfluss, sein Rang,…Read more
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5IslamIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 319-322. 2024.Tocquevilles Karriere als Autor und Politiker einerseits und Frankreichs Gründung eines Kolonialreichs in Nordafrika andererseits, fallen chronologisch zusammen, und das Interesse, das Ersterer dem Islam widmet, ist dieser Gleichzeitigkeit sicherlich nicht fremd. Insofern er sich der Wichtigkeit der Religion für den Zusammenhalt und das gute Funktionieren einer Gesellschaft bewusst ist, weiß Tocqueville sehr genau, dass Frankreich bei der Kolonisierung Nordafrikas den Islam nicht ignorieren, und…Read more
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2Sitten/Gewohnheiten (mœurs)In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 431-434. 2024.Auf die Frage, wie man eine politische Ordnung und die durch sie verkörperten Werte und Ideale innerhalb eines Landes bewahren kann, lassen sich grundsätzlich vier Antworten geben. Die erste behauptet, dass eine solche Bewahrung ohne jegliches menschliches Zutun geschieht und als Wirkung einer unsichtbaren Hand zu betrachten ist. Die zweite verweist auf ein durch die Menschen eingerichtetes institutionelles Gefüge, das an sich eine hinreichend stabile Struktur bildet. Die dritte nimmt Bezug auf …Read more
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5PhilosophieIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 383-386. 2024.Wenn man das Thema der Philosophie im Werk Tocquevilles behandelt, kann man dies unter zumindest drei Gesichtspunkten tun. Man kann sich erstens die Frage stellen, ob Tocqueville sich selbst als einen Philosophen und demnach auch seine Arbeiten als philosophische Arbeiten betrachtet. Zweitens kann man sich fragen, ob sich im Werk Tocquevilles eine implizite Philosophie identifizieren lässt, wobei hier unter dem Wort „Philosophie“ ein mehr oder weniger kohärentes Ensemble von allgemeinen Grundprä…Read more
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10Industrie/WirtschaftIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 313-317. 2024.Im Gegensatz zu seinem Zeitgenossen John Stuart MillMill, John Stuart, der sich in einem voluminösen Buch und in zahlreichen Aufsätzen mit wirtschaftlichen Fragen befasst hat, hat Tocqueville sich relativ wenig mit solchen Fragen auseinander gesetzt. Wirft man etwa einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis der zwei Bände der Démocratie, so lassen sich die Kapitel, in denen ökonomische Fragen ausdrücklich im Mittelpunkt stehen, an den Fingern einer Hand abzählen (OC I, 2, II, 18–19 und 20 – wobei es…Read more
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1Francis Bacon (1561–1626)In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 127-129. 2024.Die Amerikaner, die Tocqueville während seines Aufenthaltes in den Vereinigten Staaten entdeckt, sind ein auf die Praxis und nicht auf die reine Theorie ausgerichtetes Volk. Wenn sie sich Wissen aneignen, dann nur, weil sie dieses Wissen bei der Verfolgung ihrer praktischen Zwecke nutzen können. Wissen hat demnach für sie nur dann einen Wert, wenn es auch nützlich ist. Insofern sind sie die Erben der Begründer der neuen Naturwissenschaften, unter denen der Engländer Francis BaconBacon, Francis (…Read more
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6Rechte/WürdeIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 409-413. 2024.Wird ein Wesen als frei gedacht, so bildet diese Freiheit oft die Grundlage für die Zuschreibung einer Würde sowie bestimmter Rechte, die als Schutzschild dieser Würde und der ihr zugrunde liegenden Freiheit dienen. Insofern Tocqueville den Menschen als ein freies Wesen denkt, steht auch für ihn fest, dass der Mensch eine Würde besitzt und dass diese Würde den Besitz bestimmter Rechte impliziert. Konsequenterweise findet man an mehreren Stellen seiner Schriften dringende Appelle, nicht nur die g…Read more
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11Literatur/Kunst/ArchitekturIn Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 351-354. 2024.Tocqueville hat sich relativ wenig mit Literatur, Kunst und Architektur befasst, und wenn er es tut, dann hauptsächlich, um den Einfluss der Demokratisierung der Gesellschaft auf diese Ausdrucksweisen des Menschen zu zeigen. Besonders relevant sind in diesem Kontext die Kap. 9 bis 21 des ersten Teils des zweiten Bandes der Démocratie. Dabei ist zu bemerken, dass dieser erste Teil sich mit dem Einfluss der Demokratie auf die intellektuelle Bewegung in Amerika beschäftigt, dass also Tocqueville an…Read more
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2Joseph de Maistre (1753–1821)In Norbert Campagna, Oliver Hidalgo & Skadi Siiri Krause (eds.), Tocqueville-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, J.b. Metzler. pp. 181-184. 2024.Der in Chambéry geborene Joseph de Maistre ist, mit Louis-Ambroise de Bonald, einer der vehementesten Gegner der Französischen Revolution. Seine 1796 veröffentlichten Considérations sur la France schließen sich an Burkes Considerations on the Revolution in France an, übertreffen diese aber noch an Vehemenz, bedingt vor allem durch de Maistres ultramontane Einstellungen. In seinem posthum veröffentlichten De la souveraineté populaire setzt sich de Maistre polemisch mit Rousseaus Thesen auseinande…Read more
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